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Neuer Tesla Roadster (2020)

400 km/h im neuen Elektro-Sportwagen

Weltpremiere Tesla Roadster (2020) Foto: Tesla 22 Bilder

Tesla-Chef Elon Musk hat den neuen Tesla Roadster gezeigt. Der Sportwagen mit Targa-Dach soll 400 km/h schnell sein und über 1.000 Kilometer Reichweite verfügen. Sprint auf 100 km/h? In etwas mehr als 1,9 Sekunden. Was das bedeutet – siehe Video.

23.11.2017 Andreas Haupt, Jochen Knecht, Holger Wittich 45 Kommentare

Der erste Serien-Tesla war ein Roadster. 2006 hatte der US-Konzern einen offenen Sportwagen vorgestellt. Mit einer 53-kWh-Batterie, einem Eingang-Getriebe und einem 215 kW (292 PS) starken Elektromotor verpackt im Chassis einer Lotus Elise. Als Sport-Version sprintete der Tesla Roadster mit 400 Nm in rund vier Sekunden auf Landstraßentempo.

Weltpremiere Tesla Roadster (2020)
Die ersten Fakten und Bilder 54 Sek.

Die Batterie des neuen ist fast 4 Mal so groß wie beim Urmodell, die Leistung mindestens doppelt so hoch sein, auch wenn davon nirgends zu lesen ist, aber optisch bleibt sich der Ur-Tesla in vielem treu. Proportionen eines Mittelmotor-Sportwagens, Targadach mit zwei Sitzen unter auf Wunsch offenem Himmel – auf den ersten Blick sieht der Elektroflitzer fast aus wie ein direkter Nachfolger der Elektro-Elise von einst. Vorne zwischen den schmalen Scheinwerfern bringen fehlende Kühllufteinlässe allerdings sowas wie Tesla-Familienähnlichkeit, hinten erinnert der neue Roadster ein wenig an den Audi TT Roadster und die gegenüber der Fensterlinie nach oben auskurvenden Radhäuser bringen einen Hauch von Ferrari 488. Über das Layout hat Tesla noch nichts gesagt, aber die Formen legen eine Batterianordnung hinter den Sitzen bis zwischen den Hinterrädern wie beim ersten Tesla Roadster nahe. Eine Unterflur-Batterie ist ja bei Sportwagen weniger beliebt, weil die Autos damit gern weniger flach geraten.

Tesla Roadster mit Riesen-Reichweite

Und der Motor? Oder die Motoren? Alles Spekulation. Aber der neue Tesla Semi-Truck hat vier Motoren – vom Modell 3. Das ergäbe für den Roadster gleichzeitig die zur unglaublichen Beschleunigung passende Leistung (vier mal 261 also 1.044 PS) sowie den dafür notwendigen, traktionsfördernden Allradantrieb. Und den gleichen Antrieb für Lkw und Roadster – das würde Elon Musk ähnlich sehen, oder? Wenn nicht, bliebe natürlich immer noch eine Abwnadlung des Antriebs aus den Dual-Motor-Model-S-Varianten, da wäre auch Allradantrieb dabei – und 700 PS.

Über die Reichweite des ersten Tesla können künftige Kunden nur müde lächeln. Der neue Roadster, der laut Elon Musk 2020 auf den Markt kommen soll, protzt mit einer Reichweite von 1000 Kilometern (620 Meilen). Wichtiger Zusatz: „bei Highway-Geschwindigkeit“. Das heißt: Wer wirklich auf der Autobahn immer nahe an der Höchstgeschwindigkeit unterwegs ist, wird die 1.000 Kilometer weit verfehlen. Highway-Geschwindigkeit ist deutlich zahmer als das, was wir auf deutschen Autobahnen gewohnt sind. Dennoch: Reale 600 bis 700 Kilometer Reichweite sind ein Wort!

Tesla-Sportwagen mit 400 km/h Höchstgeschwindigkeit

Bugatti Chiron Tesla Roadster Vergleich
Zwei Sportwagen-Welten prallen aufeinander 1:31 Min.

Als erstes Serien-E-Auto überhaupt soll der neue Roadster 400 km/h schnell sein. Dafür wurde der bereits aus anderen Modellen bekannte Ludicrous-Modus weiterentwickelt. Auch hierbei ist es wichtig, auf die Details zu achten. Der Ludicrous-Modus ist nichts für weite Strecken, wenn auch eher der Batterie wegen. 400 km/h sind aller Voraussicht nach nur für eine sehr begrenztes Zeitfenster möglich. Das geht aber auch einem Bugatti-Chiron-Besitzer nicht anders. Der hat sein Auto aber im Zweifel bereits auf dem Hof, bzw. der Garage stehen. Ob 2020 wirklich ein Serien-Roadster bereit steht, muss man abwarten. Auch des Model X kam deutlich später, als von Musk angekündigt. Und beim aktuellen Model 3 quält sich Tesla mit einem extrem langsamen Serienanlauf.

Die US-Tech-Website theverge.com nennt für den neuen Tesla Roadster einen Einstiegspreis von 200.000 Dollar. Bei Betsellung werden demnach 50.000 Dollar Anzahlung fällig. Die ersten Autos sollen als so genannte „Founder's Series“ auf den Markt kommen und 250.000 Euro kosten. In dem Fall wird wohl die gesamte Summe direkt bei der Bestellung fällig.

Zumm Vergleich: Das Model S kostet als 75D 69.019 Euro. Die teuerste Variante (P100D) lässt sich Tesla mit mindestens 144.670 Euro vergüten. Ansonsten haben die US-Amerikaner noch das Model X im Programm (als P100D für mindestens 156.100 Euro). Das Model 3 soll mindestens 35.000 Dollar kosten.

Mit dem Roadster zeigte Elon Musk auch gleich noch den neuen Elektro-Lkw, der schon 2019 auf den Markt kommen soll. Alle Infos zum Semi-Truck (Sattelschlepper) gibt's hier.

Neuester Kommentar

@Reload
Ich wollte mit dir meine Freude teilen über den Weltrekord-Bestwert von 0-100km/h von ca. 1.5 Sek in der Formula Student. Ich finde dies ein Super-Wert und dachte mir, dass du vielleicht auch Freude daran hast.

Häufig wird ja unter den Foristen hauptsächlich ÄRGER geteilt, deshalb ist für mich auch das Kontrastprogramm von "Freude" wichtig.

Anyway: Ein paar Supersportwagen glänzen mit Werten um die 2.5 Sekunden, im Test der Veyron mit 2.7 Sek.
Siehe auch ermittelte Werte für Porsche 918 = 2,6 Sek. / McLaren P1 / Ferrari LaFerrari / Königsegg / etc. Und die Tester heizen die Reifen jeweils nicht vor wie im Rennsport.

www.auto-motor-und-sport.de/einzeltests/bugatti-veyron-16-4-super-sport-schnellstes-serienauto-der-welt-mit-1200-ps-4043880.html

Wenn Musk seine neusten Gadgets vorstellt, ist doch immer auch einiges an Marketinggeschwätz dahinter, man könnte auch sagen "Seemannsgarn".
Ich nehme die Werte jeweils nicht für bare Münze. Musk möchte jeweils einige Ausrufezeichen setzen, bei welchen viele Zuhörer halt noch hellhörig werden (aber eben nicht alle, weil einige dazu schmunzeln).

Wo du hinschaust, wird mit Fantasiewerten nur so um sich geworfen:
- Fotokameras, Videokameras, Handy, Scanner, Drucker, Bildschirme, TVs, Audio-Anlage, Lautsprecher, Auto-Verbrauchswerte, Auto-Abgaswerte, etc, etc
Keiner regt sich darüber auf und viele Menschen merken es nicht einmal!

Bei Apple ist jeweils auch ein Hype da. Die heutige Zeit ist einfach "geil auf Hypes" ...

Problematik ist doch: "Menschen sind sensations-geil" und ein Marketing "liefert ihnen ihr Futter frei Haus".

Deshalb sehe ich die Ankündigungen von Musk ziemlich entspannt, weil ich sie auch richtig einordnen kann, so wie die anderen Werte, die ich oben erwähnt habe.

Doch was ich an Tesla gut finde: sie packen an, statt nur davon zu reden. Und animieren Konkurrenten zum schnelleren Handeln.

z.B. Tesla Musk gewinnt 100-Tage-Batterie-Wette in Australien:
www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/elon-musk-gewinnt-mit-tesla-energie-wette-in-australien-a-1168650.html

CH-Engineer 27. November 2017, 14:51 Uhr
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