Ingo Hamann, Oldsmobile Jestar Dino Eisele
Chevrolet Impala, Frontansicht
Chevrolet Impala, Elvis-Figur
Portrait, Dieter Rinker
Chevrolet Impala, Cockpit 35 Bilder

Faszination US-Cars

Ingo Hamann und sein Oldsmobile Jetstar I

Eigentlich war Ingo Hamann auf der Suche nach einem Pick-up. Ein Buick Riviera Boat-Tail wäre für den Kfz-Elektriker aus Esslingen ebenfalls in Frage gekommen. Per Zufall stolperte der US-Car-Fan jedoch über eine Internet-Anzeige, in der ein Oldsmobile Jetstar I angeboten wurde. Bis dahin hatte Ingo Hamann noch nie von diesem Modell gehört.

Vermutlich geht es den meisten so, die dieses hellblaue Auto zum ersten Mal erblicken - ein Oldsmobile Jetstar tritt in der Szene bestenfalls in homöopatischen Dosierungen in Erscheinung. Was nichts daran ändert, dass vielen Hamanns Auto auf Anhieb gefällt. Auffälligstes optisches Merkmal des raren zweitürigen Hardtop-Coupés aus dem Jahr 1964: angedeutete Flossen sowohl am Heck als auch auf der Motorhaube.

Die Form, vor allem jedoch der bestechend gute Originalzustand ließen Ingo Hamann keine Ruhe - die Probefahrt absolvierte der Esslinger quasi nur pro forma, nicht ohne sich jedoch vorab ausführlich über dieses Modell informiert zu haben: "Oldsmobile hatte den Jetstar I 1964 mit Blick auf den Pontiac Grand Prix eingeführt." Das Auto, so Hamann, sollte sportlich orientierte Kunden ködern: "Als Antriebseinheit dient das 245 PS starke 5,4-Liter-Aggregat aus dem Oldsmobile Starfire."

Doch so richtig kam der Jetstar nicht in Schwung, bereits nach zwei Jahren (und einem Facelift) wurde das Modell wieder eingestellt. Insgesamt wurden in zwei Jahren rund 22.500 Exemplare des Jetstar I produziert – vorzeigbare Fahrzeuge sind längst rar. Gut zu wissen, dass sich zumindest eines in schützenden Händen befindet.

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