Chevrolet Nova, Frontansicht, Thomas Rudolph Dino Eisele
Chevrolet Impala, Frontansicht
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Chevrolet Impala, Cockpit 35 Bilder

Faszination US-Cars

Die Chevrolet Nova hat ein leises Auftreten

Der Chevrolet Nova von Thomas Rudolph fällt vielen erst auf den zweiten Blick auf - aber genau dieses leise Auftreten gefällt dem Besitzer, der das Auto in den USA gekauft und schließlich nach Deutschland importiert hat. Der für amerikanische Verhältnisse recht kompakt gehaltene Wagen besticht mit einem einwandfreien Originalzustand.

Vor zwei Jahren verschlägt es Thomas Rudolph für 14 Monate in die USA, ein Arbeitsaufenthalt im Bundesstaat Alabama. Ohne ein eigenes Auto, weiß der Backnanger, geht dort nichts. Von seinem Chef hört er von einem betagten Chevrolet Nova, Baujahr 1974, kein Auto vom Schlage eines Mustangs oder einer Corvette, aber eines für den Alltag. Und günstig dazu.

Thomas Rudolph gefällt der unauffällig auftretende Nova, dem in den USA kaum jemand hinterherschaut: "Es gibt einfach zu viele davon." Besonders die dritte Generation dieses Typs, die von 1967 bis 1974 produziert wird, entwickelt sich zu einem Bestseller: Allein im Jahr 1974 werden über 400.000 Exemplare an den Mann gebracht – die Nachfrage an dem Mittelklasse-Modell steigt besonders in der Zeit der ersten Energiekrise, aus ökonomischen Gründen dann allerdings mit dem Sechszylinder-Basistriebwerk.

Der Nova von Thomas Rudolph verfügt hingegen über ein 167 PS starkes 5,7-Liter-V8 Triebwerk: "eine tolle Maschine." Rudolph gewöhnt sich so an seinen Chevrolet, dass er das Auto kurzerhand mit nach Deutschland nimmt. "An diesem Fahrzeug hängen einfach zu viele wunderbare Erinnerungen."
 

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