"Wir halten am Wasserstoff-Thema fest, sowohl für Pkw als auch für Nutzfahrzeuge mit spezifischen Lösungen", bekräftigt der Entwicklungsvorstand der Hyundai Group, Manfred Harrer, im Gespräch mit auto motor und sport. "Natürlich ist mir die Diskussion in Europa bekannt, doch wir sehen das breitbandiger, auch in stationärer Anwendung." Harrer betont, dass Wasserstoff nicht nur in der Antriebstechnik eingesetzt werden kann, sondern auch zur "Herstellung von Stahl, was der Konzern ja ebenfalls macht, oder in Zügen, hier arbeiten wir mit der Skoda Group zusammen." (Anmerkung der Redaktion: Die Skoda Group ist ein Zughersteller).
Wasserstoff werde eine immer wichtigere Rolle spielen, ist Harrer überzeugt. "Wir gehen davon aus, dass Wasserstoff in den nächsten Jahren in Asien noch richtig Fahrt aufnimmt, in Korea gibt es bereits ein flächendeckendes Tankstellennetz und mit rund 5,50 Euro pro kg auch ein attraktives Preisniveau."
Zum Jahreswechsel hatte auch BMW-Entwicklungsvorstand Joachim Post die weitere Entwicklung der Wasserstofftechnik bei BMW verteidigt. "Unserer Ansicht nach ist mehr als eine Technologie nötig, um den Verkehr zu dekarbonisieren. Zudem machen wir uns mit Wasserstoff geopolitisch unabhängiger von bestimmten Rohstoffen und Wertschöpfungsketten. Wasserstoff wird in der Industrie eine entscheidende Rolle spielen. Schon deshalb, weil sich damit grüne Energie speichern lässt", sagte Post im Gespräch im Gespräch mit auto motor und sport.
Dabei ist auch Post überzeugt, dass Asien als Schrittmacher für diese neue Technologie fungiert. "In Japan, Korea und auch Kalifornien tut sich da gerade viel", so Post. Und deshalb bekräftigte Post auch die Produktion des ersten BMW-Serienmodells mit Wasserstoff-Brennstoffzelle. "Wir werden 2028 den BMW X5 mit Brennstoffzellentechnologie bringen."












