Best Cars 2026: Die Sieger der großen Leserwahl

Ergebnisse „Best Cars 2026“
Das sind die Sieger der großen Leserwahl

ArtikeldatumVeröffentlicht am 26.02.2026
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Noch nie war das Angebot so groß wie für 2026 mit 480 Kandidaten. Die Hersteller legen sich jedes Jahr mehr ins Zeug, attraktive Autos anzubieten. Bei BEST CARS bekommen sie tiefe Einblicke, was gut ankommt.

Gesamtwertung

Elektroauto oder Verbrenner – das wird in diesen Zeiten heftig diskutiert. Erste Fingerzeige, wie gut sich die aktuellen E-Autos in der Gesamtmeinung schlagen, liefert das Wählervotum hier. So gewinnt der BMW iX3 überraschend deutlich die heiß umkämpfte Klasse der großen SUV, gefolgt von zwei Mercedes GLC – dem bisherigen, weiterhin angebotenen Verbrenner und dem rein batterieelektrischen GLC EQ. Ein VW ID. Buzz gewinnt bei den Vans, und der Abarth 500e siegt in der Klasse der Minicars vor seinem zivileren Bruder Fiat 500e.

Einen Volltreffer landete offensichtlich Renault mit dem an erfolgreiche alte Zeiten erinnernden Renault 5 E-Tech, der sich in der Gesamtwertung der Kleinwagen-Klasse zwischen zwei Autos aus dem VW-Konzern drängen kann und in der Importwertung klar siegt. Aber auch der dritte Platz des VW ID. 7 ist bemerkenswert. In der oberen Mittelklasse liegen nur die Mercedes E-Klasse und der 5er-BMW vor dem elektrischen Wolfsburger.

Überhaupt Mercedes: Passend zum 140-jährigen Jubiläum des Erfinders des Automobils gehört der Stern zu den erfolgreichsten Marken dieser Wahl. Neunmal Podium, drei Klassensiege, das kann sich sehen lassen. Achtmal steht VW auf dem Treppchen, ebenfalls mit drei Klassensiegen. Sieben Plätze auf dem Stockerl und drei Klassensiege gibt es für BMW, fünfmal Podium und einen Sieg für Audi, vier Podestplätze für Porsche. Die Zuffenhausener leben einmal mehr von ihrer Ikone 911; der absolute Seriensieger gewinnt erneut bei den Cabrios und den Sportwagen. Was er übrigens schon bei unserer ersten Leserwahl 1976 tat. Damals übrigens als Porsche Turbo.

Importwertung

Viel Bewegung verzeichnen die Importklassen im Jahr 2026, hier trumpft Renault stark auf. Aber auch einige Seriensieger behaupten sich: Einen Skoda Octavia oder eine Alpine A110 holt man nicht so schnell vom Sockel.

Man hat es kommen sehen: Renault trifft mit den Retro-Elektrikern R5 E-Tech und R4 E-Tech voll ins Schwarze. Wie einst Mini schaffen es die Franzosen, die eigene glorreiche Vergangenheit in die Zukunft zu transportieren, ohne zu sehr ins Geschmäcklerische abzugleiten. Beide Autos gefallen mit viel Nutzwert und modernem E-Antrieb, auch der Luxus-Ableger Alpine profitiert mit der A290 von dieser Philosophie.

Mit sechs Podiumsplätzen und davon drei Klassensiegen besteigt jedoch Skoda den Thron der beliebtesten Importmarke. Gratulation! Die in unserer Leserschaft offensichtlich stark vertretenen Alfisti sorgten wieder für zwei Klassensiege der Norditaliener. Und vier Podiumsplätze mit einem Klassensieg sicherte sich diesmal Volvo. Die Marke Cupra, auf einem erfolgreichen Wachstumskurs unterwegs, erzielt drei Podestplätze, schickt aber in der Kompaktklasse gleich zwei Modelle ins Rennen, die sich möglicherweise bei der Stimmenvergabe ein wenig gegenseitig behinderten. Aber der erste Klassensieg wird sicher bald kommen für die noch so junge Marke aus Barcelona. Wenig überraschend: Bentley gewinnt die Sportwagenwertung, und Hyundai holt sich mit dem futuristisch gestalteten Staria den Sieg bei den Vans.

Wie schnitten eigentlich die chinesischen Hersteller ab? Unter ferner liefen. Es ist wohl noch ein weiter Weg für BYD, MG, XPeng & Co., bis die auto motor und sport-Leserschaft sie ins Herz geschlossen haben wird. Die einzige einstellige Platzierung erreichte Leapmotor bei den Minicars: Platz neun unter neun angetretenen Kandidaten mit 1,4 Prozent der Stimmen.

50 Jahre BEST CARS – wie alles begann

Die 50. Leserwahl von auto motor und sport darf als ein ganz besonderes Jubiläum gelten. Denn nur wenige Leseraktionen können auf eine solche Historie verweisen.

Wir schreiben das Jahr 1976: Helmut Schmidt wurde Bundeskanzler, Mao Zedong segnete das Zeitliche, Steve Jobs gründete mit seinem Partner Steve Wozniak die Firma Apple und auto motor und sport die Leserwahl "Die besten Autos der Welt". Warum um alles in der Welt solche Preziosen wie ein VW Käfer oder ein Simca 1308 zur Wahl standen, das verstehe, wer will. Dafür passten wiederum der Opel Commodore, der Porsche Turbo oder der Lamborghini Countach.

Best Cars 1976
auto motor und sport

Und so passte auch die logische, aber ziemlich rudimentäre Klasseneinteilung nach Hubraum bis 1300 cm³, bis 2000 cm³ sowie bis und über 3000 cm³ ins Bild. Dass dabei nur zwischen Kleinwagen, Limousinen und Sportwagen unterschieden wurde, zeigt, wie einfach die Autowelt in diesen Jahren noch war. Und der Vergleich beweist auch, wie vielschichtig, kreativ und ausgefeilt die heutige Szene ist. Aus einstmals sechs Klassen sind 26 geworden, und statt nach Hubräumen unterscheiden wir heute zwischen Segmenten, Gesamtmarkt und Importautos. Hubräume, einst das größte Unterscheidungsmerkmal nach Überzeugung der Väter der Leserwahl, spielen heute keine Rolle mehr.

Best Cars 1976
auto motor und sport

1976 gewannen nur Autos aus deutscher Produktion, oft mit gigantischem Vorsprung. Drei von ihnen siegen bis heute: der BMW 3er, die Mercedes S-Klasse und der Porsche 911. Allesamt Ikonen der jeweiligen Autobauer.