Tuner DAMD hat dem Suzuki Jimny schon mehrere Bodykits verpasst, mit denen der kleine Offroader optisch die Nähe zu klassischen Autolegenden suchte. Die Japaner haben den kultigen Geländewagen schon im Stile des klassischen Ford Bronco verkleidet, sogar den Look alter Rallye-Ikonen wie Lancia Delta Integrale und Renault 5 Turbo haben sie bereits reproduziert. Zudem haben sie das Naheliegende getan und den Jimny in der Optik der Offroad-Klassiker Land Rover Defender und Mercedes G umgestaltet – Letzteren teils sogar im AMG- oder Brabus-Stil (siehe Video nach dem zweiten Absatz).
Suzuki Jimny als "Little G. Traditional"
Doch das galt alles für den Dreitürer, der zwischen 2018 und 2023 die einzige Karosserieform für den Suzuki Jimny darstellte. Inzwischen baut der indische Ableger Maruti Suzuki den Geländewagen mit fünf Türen – und das eröffnet DAMD ganz neue Möglichkeiten. Der Tuner nutzt die Gelegenheit und präsentiert neue Bodykits für den verlängerten Jimny, die abermals bekannte Looks aufgreifen: Einmal mehr nimmt der Offroad-Knirps optisch Kontakt zum Mercedes G und Land Rover Defender auf.
Wer den Suzuki Jimny zum schwäbischen Geländewagen-Klassiker der Ur-Generation G 461 mutieren lassen möchte, greift zum Paket "Little G. Traditional". Dazu gehören frontseitig ein neuer, an die serienmäßigen Rundscheinwerfer des Jimny angepasster Kühlergrill und ein Stoßfänger mit Unterfahrschutz. Mindestens genauso verantwortlich für den Mercedes-G-Look sind die Motorhaubenabdeckung und die daneben platzierten eckigen Blinker. Ebenfalls neu sind die eckigen Nebelscheinwerfer des japanischen Zulieferers Koito.
Für alle Offroad-Eventualitäten gerüstet
In die Breite wächst der Suzuki Jimny dank der Radlaufverbreiterungen an beiden Achsen. Dazwischen spannen sich neue Trittbretter, darüber bringt DAMD Seitenleisten an der Karosserie an. Hinten gibt es ebenfalls einen neuen Stoßfänger und zudem Halogen-Rückleuchten sowie Schmutzfänger im Retro-Look. Die hauseigenen Cantabile-Felgen im Format 6x15 Zoll samt Offroad-Bereifung im Format 215/75 komplettieren das kernige Outfit.
Wer möchte, kann seinen "Little G. Traditional" mit weiteren Details für ganz harte Einsätze abseits befestigter Wege rüsten. Für die neuen Blinker, die Scheinwerfer und die Rückleuchten bietet DAMD einen Steinschlagschutz an. Hinzu kommen auf Wunsch ein Dachgepäckträger, kamelförmige Dekoraufkleber oder eine zusätzliche Frontkamera mit Monitor. Für das Jimny-Interieur hält der Tuner A-Säulen-Halterungen bereit, die GoPro-Kameras oder Smartphones aufnehmen können. Und wie üblich lassen sich die Bestandteile des Pakets auch einzeln ordern.
Suzuki Jimny als "Little D."
Das gilt auch für den Little D., der mit dem Land Rover Defender das britische Gegenstück zum Mercedes G imitiert. Und zwar die Generation ab 1990, denn erst in diesem Jahr wurde der Beiname "Defender" eingeführt (zuvor war der Klassiker einfach der "Land Rover"). Eindeutiges Erkennungszeichen ist der Kühlergrill mit den sechs Quer- und zwei Längsstreben, der im Eck eine kleine grüne Plakette in sich trägt. Die nimmt man beim flüchtigen Blick als Land-Rover-Emblem wahr; beim genauen Hinsehen steht hier "Little D.".
Ansonsten ist das Paket ähnlich bestückt wie beim "Little G. Traditional", zumindest an beiden Enden des Suzuki Jimny. Es gibt neue Stoßfänger für Front und Heck, einen Motorhaubenaufsatz und zudem eine neue Rückfahrkamera. Auf die Radlaufverbreiterungen samt Trittbrett verzichtet der Little D. dagegen. Dennoch passt exakt dieselbe Rad/Reifen-Kombination in die Radhäuser des Jimny. Die Nebelleuchten lassen sich hier in den vorderen Stoßfänger integrieren und für den Innenraum hält DAMD einen Holztisch bereit, der in der Türverkleidung verstaut und per Magneten befestigt wird.
Bodykits mit attraktiven Preisen
Preislich bleiben die Jimny-Bausätze attraktiv. DAMD bietet das "Little G. Traditional"-Rundumpaket inklusive Komplettradsatz für 590.000 Yen (aktuell umgerechnet etwa 3.200 Euro) an. Das "Little D."-Set kostet 380.000 Yen (2.060 Euro). Allerdings werden beide Bodykits nur unlackiert verschickt und um den An- beziehungsweise Einbau müssen sich die Kundinnen und Kunden selbst kümmern.







