A7 bei Hamburg ab 9.5.: In diese Richtung geht 37 Stunden nichts

A7 bei Hamburg
In diese Richtung geht 37 Stunden nichts

ArtikeldatumVeröffentlicht am 06.05.2026
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Autobahn A7 Hamburg Schnelesen
Foto: dpa / Picture Alliance

Die Sperrung soll an einem Wochenende im Mai umgesetzt werden und betrifft einen zentralen Abschnitt der Nord-Süd-Verbindung. Nach Angaben der Autobahn GmbH des Bundes wird die Richtungsfahrbahn Hannover ab Samstag, 9.5.2026, um 6:00 Uhr bis Sonntag, 10.5.2026, um 19:00 Uhr vollständig gesperrt. Insgesamt dauert die Maßnahme 37 Stunden.

Bereits eine Stunde früher beginnen die Sperrungen der Anschlussstellen entlang des betroffenen Abschnitts. Ab 5:00 Uhr werden die Auf- und Abfahrten nach und nach geschlossen. Betroffen sind unter anderem die Anschlussstellen Hamburg-Stellingen, Volkspark, Bahrenfeld, Othmarschen, Waltershof, Hausbruch und Heimfeld.

Bauarbeiten an Tunnel und Hochstraße

Hintergrund der Sperrung sind mehrere Bauprojekte, die parallel umgesetzt werden. Im Bereich des Lärmschutztunnels Altona werden unter anderem Betonarbeiten an einem Tunnelblock durchgeführt. Zudem erfolgt die Ausstattung und Verkabelung von Verkehrszeichenbrücken.

Gleichzeitig laufen Arbeiten an der Hochstraße Elbmarsch. Dort wird die Verkehrsführung im Bereich der Anschlussstelle Hamburg-Waltershof angepasst. Ziel ist die Erweiterung der Fahrbahn in Richtung Süden.

Umleitungen für den Fernverkehr

Für den überregionalen Verkehr ist eine großräumige Umleitung vorgesehen. Fahrzeuge aus dem Norden sollen bereits ab der Anschlussstelle Neumünster-Süd über die Bundesstraße B205 sowie die Autobahnen A21 und A1 geführt werden.

Die Umleitung wird laut Autobahngesellschaft über digitale Anzeigen entlang der Strecke ausgewiesen. Ziel ist es, den Verkehr möglichst früh aus dem gesperrten Bereich herauszuleiten.

Einschränkungen für Schwertransporte

Besonders betroffen sind Großraum- und Schwertransporte. Eine Durchfahrt im gesperrten Abschnitt ist während der gesamten Maßnahme nicht möglich. Fahrer sollen frühzeitig auf Rastanlagen ausweichen.

Weitere Details zu Ausweichstrecken und ergänzenden Maßnahmen befinden sich laut Autobahngesellschaft noch in Abstimmung und sollen vor Beginn der Sperrung veröffentlicht werden.

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