Ausbildung bei der Bundeswehr: Es gibt noch Technik-Jobs für 2026

Ausbildung bei der Bundeswehr
Es gibt noch Technik-Jobs für 2026

ArtikeldatumVeröffentlicht am 27.07.2026
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Kfz-Mechaniker Zivil und Bundeswehr
Foto: athima tongloom via Getty Images; Collage:Wittich

Auf Anfrage von www.auto-motor-und-sport.de erklärte das Presse- und Informationszentrum Personal der Bundeswehr, dass trotz des nahenden Ausbildungsbeginns noch Restplätze verfügbar seien. Gleichzeitig läuft bereits die Bewerbungsphase für den Ausbildungsjahrgang 2027.

So sind derzeit noch rund 75 Ausbildungsplätze für einen Ausbildungsbeginn im Juli und August 2026 ausgeschrieben sind. Die meisten davon entfallen auf technische Berufe, wie die Ausbildung zum Fluggerätelektroniker, Elektroniker für Betriebstechnik, IT-System-Elektroniker, Industriemechaniker, Anlagenmechaniker oder als Fachkräfte für Lagerlogistik oder zum Umwelttechnologen. Freie Ausbildungsplätze gibt es beispielsweise in Wunstorf, Eckernförde, Kaufbeuren, Wittmund, Weener oder Mittenwald. Die Bewerbungsfristen enden je nach Stelle zwischen Ende Juli und Mitte August.

Der deutlich größere Teil der aktuellen Stellen richtet sich allerdings bereits an Bewerber für das Ausbildungsjahr 2027. Nach Angaben der Bundeswehr umfasst das Ausbildungsangebot insgesamt rund 45 Berufe, davon 32 im technischen Bereich.

Bewerbungen für 2027 bereits möglich

Parallel zu den noch verfügbaren Restplätzen hat die Bundeswehr bereits die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2027 gestartet. Nach Angaben der Bundeswehr sollen im kommenden Jahr knapp 1.440 Ausbildungsplätze an rund 180 Standorten angeboten werden. Rund zwei Drittel davon entfallen auf gewerblich-technische Berufe.

Im Karriereportal der Bundeswehr sind zahlreiche Ausbildungsplätze für den 2027 ausgeschrieben, darunter Elektroniker, Fachinformatiker, Industriemechaniker, Metallbauer, Anlagenmechaniker und weitere technische Berufe. Für viele Angebote endet die Bewerbungsfrist am 30.9.2026.

Technische Berufe stehen im Mittelpunkt

Die Berufsausbildung erfolgt nach den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes oder der Handwerksordnung und schließt mit einem zivil anerkannten Abschluss vor der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer ab.

In vielen Stellenausschreibungen weist die Bundeswehr darauf hin, dass sich daran unterschiedliche Karrierewege anschließen können. So heißt es: "Im Anschluss an die Berufsausbildung wird bei entsprechender Leistung die Übernahme in ein Arbeitsverhältnis, Beamten- oder Soldatenverhältnis angestrebt."

Davon zu unterscheiden sind die militärischen Laufbahnen mit integrierter Berufsausbildung. Hier verpflichten sich Bewerber als Soldaten auf Zeit und absolvieren neben ihrer militärischen Ausbildung ebenfalls einen zivil anerkannten Berufsabschluss. Auf diese Ausbildungsdienstposten bezieht sich auch die Zahl von rund 2.100 Stellen, die die Bundeswehr auto-motor-und-sport.de auf Anfrage genannt hat.

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