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Marie Kondo
Fahrzeugschein Zuladung
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Auto beladen mit Marie Kondo

So macht Packen glücklich

„Game over“ beim Kofferraum-Tetris? Das muss nicht sein. Disziplin, gute Planung und ein bisschen Hilfe von Marie Kondō – schon herrscht Ordnung in Herz und Kofferraum!

Unordnung im Kofferraum ist Unordnung im Herzen. Das ist zumindest sehr frei nach Marie Kondō. Die gebürtige Japanerin bringt seit 2013 gleichermaßen Ordnung in Herz, Kleiderschrank und Rumpelkammer. Da wäre es doch gelacht, wenn man die KonMari-Grundsätze nicht auch in den Kofferraum verlängern könnte. Kann man natürlich. Wir haben 8 Tipps gegen den Frust beim Kofferraum-Tetris gesammelt. Manche stammen aus dem KonMari-Handbuch. Andere schreibt das Leben. Und für den Rest gibt es Gesetze.

Wieviel darf ich überhaupt zuladen?

Fahrzeugschein Zuladung
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Wichtig: Vor der Packerei in Fahrzeugschein schauen (Zulassungsbescheinigung Teil I). Dort steht, wieviel Kilogramm als Zuladung ins Auto dürfen!

Vor der ganzen Packerei unbedingt in den Fahrzeugschein schauen (Zulassungsbescheinigung Teil I). Dort steht, wieviel Kilogramm als Zuladung ins Auto dürfen. Und Zuladung heißt: Passagiere und Gepäck. Konkret wiegt eine Durchschnittsfamilie (Vater, Mutter, zwei Kinder) rund 214 Kilogramm. Pro Person kommen, wie bei den Fluglinien, mindestens 20 Kilo Gepäck dazu. Macht unterm Strich rund 300 Kilo. Damit ist auch so mancher Mittelklasse-Kombi auch bereits ausgelastet, weil sich das Leergewicht im Fahrzeugschein auf ein Basismodell und nicht das tatsächliche Gewicht des Fahrzeugs bezieht.

Weniger ist mehr

Erstellen Sie eine Liste und machen Sie sich eine visuelle Vorstellung von dem perfekten Urlaub. Auf diese Weise packen Sie nur die Dinge ein, die Sie wirklich brauchen!

Was darf überhaupt mit in den Urlaub? Die richtige Antwort muss jeder für sich selbst finden. Ein Tipp von Aline Lau, die als erste zertifizierte KonMari-Beraterin in Europa jedes noch so kreative „Das muss auch noch mit“-Argument kennt: „Erstellen Sie eine Liste und machen Sie sich eine visuelle Vorstellung von dem perfekten Urlaub. Auf diese Weise packen Sie nur die Dinge ein, die Sie wirklich brauchen“! Dahinter steckt eine der zentralen Fragen der KonMari-Methode: „Macht es mich glücklich, wenn ich diesen Gegenstand in die Hand nehme?“

Gepäck zentral „sammeln“

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Sobald klar ist, was mit in den Urlaub darf, muss das gesamte Gepäck zentral auf einem Haufen gesammelt werden. Nur so wird auf einen Blick klar, wie groß (oder klein) die Herausforderung ist.

Es klingt einfacher, als es ist, hilft aber: Sobald klar ist, was mit in den Urlaub darf, muss das gesamte Gepäck zentral auf einem Haufen gesammelt werden. Nur so wird auf einen Blick klar, wie groß (oder klein) die Herausforderung ist. Auch das ist KonMari pur: „Alle Dinge zum Aufräumen werden auf einem Haufen gesammelt.“

Gepäck sortieren

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Hilfreich ist es, das Gepäck in verschiedene Kategorien einzuteilen, zum Beispiel Zubehör, Kinderspielsachen, Reiseapotheke, usw. Kleine Kategorien können bereits jetzt sinnvoll zusammengefasst werden

Jetzt kommt Ordnung in den Gepäck-Berg. Hilfreich ist es, das Gepäck in verschiedene Kategorien einzuteilen, zum Beispiel Zubehör, Kinderspielsachen, Reiseapotheke, usw. Kleine Kategorien können bereits jetzt sinnvoll zusammengefasst werden, beispielsweise können Spielzeuge und ordentlich zusammengelegtes Strandzubehör im gleichen Fach untergebracht werden.

Koffer packen und Einzesteile verstauen

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Um den Platz optimal auszunutzen, sollten Sie „alle Kleidungsstücke aufrollen und vertikal aufstellen, da sie so weniger Platz benötigen und sofort erkennbar sind

Koffer zu packen und alles unterzubringen, erinnert manchmal an Tetris. Um den Platz optimal auszunutzen, sollten Sie „alle Kleidungsstücke aufrollen und vertikal aufstellen, da sie so weniger Platz benötigen und sofort erkennbar sind“, empfiehlt Aline Lau. Außerdem erzielt so sortierte und gepackte Kleidung „eine entspannende visuelle Wirkung“. Wichtig: Es gibt keine Einzelteile! Was nicht in die Koffer soll, darf oder kann muss in Kisten oder Taschen verstaut werden. Weil laut KonMari-Lehre „jeder Gegenstand, den man behält, einen Platz zugewiesen bekommt!“

Gepäck von Reisebegleitern trennen

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Verbandkasten, Warndreieck und Warnweste gehören idealerweise unter den Beifahrersitz!

Bevor das Fahrzeug beladen wird, unbedingt noch die Dinge griffbereit im Auto verstauen, an die man während der Fahrt herankommen muss. Kinderspielzeug lässt sich in speziellen Hänge-Organizern an den Rückenlehnen der Vordersitze unterbringen, grundsätzlich sollten auch Getränke, kleine Snacks, Taschen- und Feuchttücher und die ganzen Reiseunterlagen und -Papiere gut zugänglich verstaut sein. Verbandkasten, Warndreieck und Warnweste gehören idealerweise unter den Beifahrersitz!

Kofferraum beladen

Wenn Griffe und Henkel von Taschen oder Koffern nach oben zeigen, kann man sie einfacher wieder herausnehmen.

Bevor das Gepäck in den Kofferraum darf, unbedingt mit dessen Eigenheiten vertraut machen! Gibt es einen doppelten Boden? Dann macht es oft Sinn, den für den Urlaub zu Hause zu lassen. Wichtig: Dinge, die man zuerst wieder herausnehmen muss, sollten erst zum Schluss eingeladen werden! Außerdem ist es praktischer, wenn Griffe und Henkel von Taschen oder Koffern nach oben zeigen, um sie einfacher wieder herausnehmen zu können.

Ladungssicherung

Gepäck Kofferraum
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Schwere Gepäckstücke unbedingt mit Spanngurten an den Zurrösen am Kofferraumboden fixieren.

Schweres Gepäck sollte immer möglichst weit unten im Fahrzeug verstaut werden. Das hält den Schwerpunkt niedrig, und das Auto bleibt auch in Kurven stabil. Schwere Koffer gehören immer dicht an die Rücksitzbank und nicht frei auf den Kofferraumboden. Viele Kombis und Vans sind mit Gepäcknetz oder Trenngitter ausgestattet. Einem Unfall halten sie jedoch meist nicht stand. Daher gilt: Schwere Gepäckstücke unbedingt mit Spanngurten an den Zurrösen am Kofferraumboden fixieren. Wer nur zu zweit reist, sollte die hinteren Gurte über Kreuz schließen. Das sorgt für zusätzliche Stabilität und verhindert, dass bei einem Aufprall die Rückbank umklappt und Gepäck in den Fahrgastraum fliegt.

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Fazit

Man muss natürlich kein Marie Kondō-Fan sein, um die Sache mit dem Beladen in den Griff zu bekommen. Die grundsätzliche Idee, sich vorher einen Plan zu machen, statt wild alles immer wieder ein- und auszuräumen, ist aber universell gültig. Ob so ein dramafreier Beladevorgang wirklich glücklich macht, darf jeder selbst entscheiden.

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