Brenner-Autobahn (A22) mit Stau-Garantie: Fahren Sie im Juli nicht nach Italien

Brenner-Autobahn (A22) in Italien vor Stau-Chaos
An diesen Juli-Wochenenden wirds heftig

ArtikeldatumVeröffentlicht am 17.07.2026
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Brenner Autobahn Italien Alpen
Foto: Ralf Bücheler

Der offizielle Verkehrskalender der Brennerautobahn stuft gleich vier Tage im Juli als besonders kritisch ein und rät ausdrücklich davon ab, an diesen Terminen zu reisen.

Betroffen sind die Wochenenden 18./19.7. sowie 25./26.7. Für diese Tage erwarten die Betreiber aufgrund des Ferienreiseverkehrs eine außergewöhnlich hohe Verkehrsbelastung (siehe Stautabelle unten).

Brennerautobahn auch in Österreich belastet

Hinzu kommt die Baustelle an der Luegbrücke mit seiner besonderen Tempokontrolle auf der österreichischen Brennerautobahn (A13), die weiterhin einer der größten Engpässe auf der Nord-Süd-Verbindung über die Alpen ist.

Der Fahrkalender für die Luegbrücke in Österreich sieht zwar für den gesamten Juli an allen Tagen eine zweispurige Verkehrsführung vor. Zusätzlich gelten am 18.7. und am 25.7. in Fahrtrichtung Süden Lkw-Fahrverbote für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen. Dennoch dürften sich auf der Brücke und den Zufahrten an den Hauptreisetagen der Verkehr stauen.

Diese Tage gelten am Brenner als besonders kritisch

Nach der Verkehrsprognose sollten Autofahrer die folgenden Tage nach Möglichkeit meiden.

Vormittags und mittags ist die Staugefahr am größten

Der Verkehrskalender zeigt deutlich, dass sich die höchsten Verkehrsbelastungen an den kritischen Wochenenden zwischen 6:00 Uhr und 18:00 Uhr konzentrieren. In diesem Zeitraum sind die meisten Zeitfenster schwarz markiert und gelten damit als besonders stauanfällig.

Die Brenner-RouteDie Brennerroute besteht aus zwei Autobahnen. Auf österreichischer Seite trägt sie die Bezeichnung A13 Brennerautobahn und führt von Innsbruck bis zum Brennerpass. Direkt an der Staatsgrenze geht sie in die italienische A22 Autostrada del Brennero über, die über Bozen, Trient und Verona bis nach Modena verläuft.

Deutlich günstiger sieht die Prognose für die Abendstunden aus. Ab 18:00 Uhr nimmt die erwartete Verkehrsbelastung spürbar ab. Wer seine Reise zeitlich verschieben kann, hat dann bessere Chancen, größere Staus zu vermeiden.

Ausweichrouten helfen nur bedingt

Je nach Start- und Zielort kommen der Gotthard, der San-Bernardino-Pass oder die Tauernautobahn als Alternativen infrage. Allerdings gelten auch diese Strecken während der Sommerferien als stark belastet. Hinzu kommen Bauarbeiten auf der Reschenpass-Strecke.

Wer seine Reise flexibel planen kann, fährt nach der Verkehrsprognose besser an einem Werktag oder weicht auf die Abend- beziehungsweise Nachtstunden aus.

Fazit