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Historischer Führungswechsel in den USA: Toyota kassiert GM

Historischer Führungswechsel in den USA Toyota kassiert GM

Zum ersten Mal in der Geschichte der US-Autoindustrie hat ein ausländischer Hersteller einen amerikanischen Autobauer übertroffen.

90 Jahre lang stand General Motors an der Spitze der Verkaufscharts, im Krisenjahr 2021 mussten die Detroiter erstmals die Krone an Toyota abgeben. Der japanische Autokonzern setzte im vergangenen Jahr rund 2,3 Millionen Autos in den USA ab, zirka 114.000 Fahrzeuge mehr als GM.

GM mit massivem Einbruch in Q4

Am Dienstag (4.1.2022) gaben beide Autobauer ihre Absatzzahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr ab. So ist der Absatz bei GM in den letzten drei Monaten um 43 Prozent auf 440.745 Modelle eingebrochen, im Gesamtjahr ging der Absatz um 13 Prozent zurück.

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Auch Toyota musste im letzten Quartal des Jahres Federn lassen. 474.378 verkaufte Modelle bedeuteten eine Rückgang von "nur" 28 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Das Jahr 2021 schlossen die Japaner jedoch mit einem Plus von 10,4 Prozent ab. Der Grund für den starken Einbruch ist dem weltweiten Mangel an Halbleiterchips geschuldet, den GM schlechter als seine Konkurrenz wegstecken konnte.

GM mit Kampfansage

Die Besteller bei Toyota waren der Camry, die SUV RAV4 und Highlander sowie der Pick-up Tacoma. Bei GM standen der Silverado und der GMC Sierra in der Gunst der Käufer ganz oben. Der Präsident von GM für Nordamerika, Steve Carlisle, will die verlorenen Marktanteile 2022 zurückerobern. "Im Jahr 2022 planen wir, die starke Konjunktur und die erwartete verbesserte Halbleiterversorgung zu nutzen, um unseren Umsatz und unseren Anteil zu steigern. Wir werden auch unsere Branchenführerschaft bei den Trucks weiter stärken und unseren Weg zur Marktführerschaft bei Elektrofahrzeugen in Nordamerika mit den Rollouts des GMC Hummer EV, Cadillac Lyriq und den Enthüllungen des Chevrolet Silverado EV und GMC Sierra EV beginnen."

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GM hatte wegen des Chipmangels im vierten Quartal mit einem massiven Einbruch bei den Absatzzahlen zu kämpfen. Toyota steckte die Chip-Krise besser weg und schloss das Gesamtjahr mit einem Plus ab. Bei GM steht auch hinter der Jahresbilanz ein dickes Minus. So kommen die Detroiter auf 2,2 Millionen Fahrzeuge, Toyota auf 2,3 Millionen Modelle. Der Abstand: nur 114.000 Fahrzeuge.

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