Der japanische Autobauer Honda muss weltweit 700.318 Autos der Baureihen Civic und HR-V zurückrufen, darunter 31 959 auf dem deutschen Markt. An den Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum November 2014 bis Juli 2021 können fehlerhaft gefertigte Räder montiert worden sein.
Radverschraubungen können sich lösen
An den Rädern der betroffenen Fahrzeuge sollte in den Befestigungsbohrungen eine Buchse aus legiertem Stahl eingepresst sein. Sollte diese fehlen, können die Radschraubverbindungen das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment nicht gewährleisten. Im schlimmsten Fall könnte sich die Schraubverbindung lösen und das Rad abfallen. Nach Angaben des Kraftfahrt Bundesamts (KBA), das diesen Rückruf veröffentlicht hat, sind dem Hersteller aber keine Vorfälle in Zusammenhang mit diesem Problem bekannt, die zu Sach- oder Personenschäden geführt haben.
Honda schreibt alle Halter betroffener Fahrzeuge an und bittet sie mit ihrem Auto in die Werkstätten. Dort werden die Räder überprüft. Sollten Buchsen fehlen, werden die Räder ausgetauscht.
Den überwachten Rückruf führt das KBA unter der Referenznummer 15765R. Honda selbst hat für die Aktion den Code 6HA vergeben.












