Kfz-Haftpflichtversicherungen: Corona drückt Preise

Kfz-Haftpflichtversicherungen Corona drückt Versicherungspreise

Die Preise für Kfz-Haftpflichtversicherungen sind im Vergleich zum Vorjahr um bis zu elf Prozent gesunken.

Der Monat Juli war für Versicherungsnehmer nicht nur in puncto Wetter ein Wonnemonat. In diesem Monat verzeichnet das Vergleichsportal Check24 bei den Kfz-Haftpflichtversicherungen eine durchschnittliche Preisabweichung im Vergleich zum Vorjahr von -10,8 Prozent.

check24 haftpflichtbeitraege
CHECK24 Vergleichsportal für Kfz-Versicherungen GmbH
Verbraucher zahlen aktuell im Schnitt 8,7 Prozent weniger als im August 2019.

Ab dem 30.11. ziehen die Preise wieder an

Als möglichen Grund für das niedrige Preisniveau führt das Portal die Corona-Krise an: "Das Phänomen gesunkener Preise durch Corona lässt sich besonders deutlich bei reinen Haftpflichtversicherungen für Pkw beobachten", sagt Tobias Stuber, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei Check24. "Betrachtet man Haftpflicht-, Teilkasko- und Vollkaskoversicherungen gemeinsam, liegt das Preisniveau in diesem Jahr rund vier Prozent niedriger als 2019."

Die Höchststände der absoluten Beiträge für Kfz-Haftpflichtversicherungen erwartet das Portal unabhängig vom Vorjahresvergleich im August. Bis November sollen die Preise dann wieder fallen, da die Versicherer versuchen neben den Leistungen auch durch attraktive Preise wechselwillige Kunden zum Stichtag am 30.11. zu gewinnen. Nach dem Stichtag ziehen die Preise wieder an.

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Fazit

Im Juli dieses Jahres lag der durchschnittliche Beitrag für eine Kfz-Haftpflichtversicherung knapp elf Prozent unter Vorjahr. Ein möglicher Grund für das niedrigere Preisniveau im Jahr 2020 ist die Corona-Krise.