Bereits ab Donnerstag (30.4.2026) erwartet der ADAC eine deutlich erhöhte Verkehrsbelastung, der Tag zählt regelmäßig zu den staureichsten Tagen des Jahres.
Viele Autofahrer nutzen den Brückentag für Kurzurlaube, Ausflüge oder Verwandtenbesuche. Gleichzeitig sorgt Ferienverkehr in mehreren Bundesländern für zusätzlichen Druck auf den Fernstraßen.
Reiseverkehr zieht schon vor dem Feiertag deutlich an
Die Verkehrslage verschärft sich bereits im Tagesverlauf des Donnerstags. Vor allem ab dem Nachmittag nimmt die Belastung deutlich zu. Viele starten bewusst früher, um den eigentlichen Feiertag zu umgehen.
Der Höhepunkt wird am Donnerstagabend sowie am Freitagvormittag erreicht. Besonders betroffen sind die klassischen Nord-Süd-Achsen, die Verbindungen in Richtung Alpen sowie die Zufahrten zu den Küstenregionen.
Entspannung nur kurz vor der Rückreisewelle
Am Samstag dürfte sich die Lage etwas beruhigen. Der Verkehr verteilt sich gleichmäßiger, größere Staus sind seltener. Bereits am Sonntagnachmittag dreht sich die Situation wieder. Dann setzt die Rückreisewelle ein, die vor allem auf den Hauptachsen zu spürbaren Verzögerungen führt. Regional kann es auch am Abend noch voll bleiben.
Ein dämpfender Effekt könnte von den weiterhin hohen Kraftstoffpreisen ausgehen. Der ADAC hatte bereits an Ostern geringere Stauzahlen beobachtet, was auf weniger Fahrten hindeuten kann.
Diese Autobahnen sind besonders betroffen
Die größten Belastungen werden auf den bekannten Fernstrecken erwartet, vor allem in Richtung Süden und in Ballungsräumen:
- A1 Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
- A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Magdeburg
- A3 Oberhausen – Frankfurt – Nürnberg – Passau
- A4 Aachen – Köln – Dresden – Görlitz
- A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
- A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
- A7 Hamburg – Hannover – Kassel – Ulm – Füssen
- A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A9 Berlin – Leipzig – Nürnberg – München
- A81 Heilbronn – Stuttgart – Singen
- A96 München – Lindau
- A99 Autobahnring München
Zusätzlich sind die Ballungsräume rund um Köln, Frankfurt, Stuttgart und München stark belastet.
Baustellen und Vollsperrungen verschärfen die Situation
Neben dem hohen Verkehrsaufkommen wirken sich mehrere Sperrungen direkt auf den Verkehrsfluss aus. Besonders relevant sind: Die A43 zwischen Bochum-Riemke und Kreuz Recklinghausen ist von Donnerstagabend bis Sonntagmorgen in beide Richtungen gesperrt. Ebenfalls betroffen ist die A42 im Bereich Kreuz Herne mit gesperrter Verbindung zur A43.
Weitere Einschränkungen gibt es unter anderem im Bereich Kreuz Kaiserberg an A3 und A40 sowie auf der A23 in Schleswig-Holstein mit nächtlichen Sperrungen.
Zusätzlich bestehen längerfristige Baustellen, etwa auf der A7 im Raum Hamburg und auf der A59 zwischen Düsseldorf und Köln. Diese Engpässe sorgen auch unabhängig vom Feiertag für Verzögerungen.
Auch im Ausland kommt es zu Verzögerungen
Auf den klassischen Reiserouten in Richtung Alpen ist ebenfalls mit dichtem Verkehr zu rechnen.
In Österreich sind vor allem die A10, A12 und A13 betroffen. Auf der Brennerroute kann es durch hohes Verkehrsaufkommen und Dosierungen zu Staus kommen.
In der Schweiz zählen die A2 am Gotthard sowie die A1 und A3 zu den besonders belasteten Strecken. Auch in Italien ist die Brennerautobahn A22 ein zentraler Engpass. Zusätzlich sorgen Baustellen und regionaler Ferienverkehr in mehreren Ländern für weitere Verzögerungen.
Grenzkontrollen können Zeit kosten
An mehreren deutschen Grenzübergängen sind weiterhin Kontrollen möglich. Sie erfolgen stichprobenartig, können aber den Verkehrsfluss verlangsamen.
Besonders betroffen sind die Übergänge Suben, Walserberg und Kiefersfelden. Auch an den Grenzen zu Polen, Frankreich und den Niederlanden kann es zu Wartezeiten kommen.
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Um ein wenig die Kraftstoffkosten zu minimieren, sollten Autofahrer nach Möglichkeit die Schwankungen der Kraftstoffpreise im Tagesverlauf nutzen.
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