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Mitsubishi-Hilfe für Renault

Einstieg bei den Franzosen möglich

Renault steckt aktuell in der Krise. Jetzt scheint Mitsubishi Interesse daran zu haben, mit bis zu zehn Prozent bei den Franzosen einzusteigen.

Seit 2016 ist die Allianz Renault-Nissan über einen Einstieg von Nissan bei Mitsubishi mit dem japanischen Autobauer verbandelt. Nissan hatte sich seinerzeit mit 34 Prozent am Autobauer Mitsubishi beteiligt.

Im Rahmen der "Alliance 2020" hatten die Partner vereinbart, bis 2022 durch die Nutzung gemeinsamer Plattformen, Antriebsstränge und Technologien die Synergien auf zehn Milliarden Euro pro Jahr zu verdoppeln. Aktuell zeigt sich Renault angeschlagen. Renault war kurz vor der Corona-Krise in die Verlustzone gerutscht. Hilfe kommt möglicherweise aus Japan. Wie die Wirtschaftszeitung Les Echos unter Berufung auf Konzern-Insider berichtet, erwägt der Mitsubishi-Konzern als Großaktionär des gleichnamigen Autobauers mit bis zu zehn Prozent bei Renault einzusteigen. Der Transaktionswert wird auf bis zu 530 Millionen Euro beziffert. Mit einer möglichen Entscheidung wird im Mai gerechnet.

Japaner bekämen großen Einfluss

Sollte es zum Einstieg von Mitsubishi kommen, hätten die japanischen Partner Nissan und Mitsubishi zusammen einen größeren Einfluss bei den Franzosen als der französische Staat, der ebenfalls Großaktionär bei Renault ist. Von Renault gibt es zu den Gerüchten keinen Kommentar.

Nissan besitzt 15 Prozent von Renault, während Renault wiederum 43 Prozent von Nissan besitzt. Der französische Staat hält rund 15 Prozent der Renault-Anteile.

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