Weingärtner übernimmt die neu geschaffene Position des General Manager Passenger Vehicles bei Ford Europa. Das teilte der Hersteller am Donnerstag, dem 22. Januar 2026, mit. Er verantwortet künftig die strategische Ausrichtung und die operative Umsetzung des europäischen Pkw-Geschäfts. Dazu zählt auch die Einführung einer neuen Generation bezahlbarer Modelle mit unterschiedlichen elektrifizierten Antriebsarten. Zudem führt er das europäische Strategieteam sowie ein neu aufgebautes Team für Partnerschaften.
Fokus auf Neuausrichtung des Pkw-Geschäfts
Die Personalentscheidung ist Teil einer bereits im Dezember 2025 angekündigten Neuausrichtung. Ford will sein Pkw-Geschäft in Europa nach Jahren mit rückläufigen Zahlen stabilisieren und wieder stärker auf Wachstum ausrichten. Eine zentrale Rolle spielen dabei Kooperationen sowie eine breitere Antriebspalette von Verbrennern über Hybride bis zu Elektroautos.
Weingärtner war zuletzt Vice President Business Transformation für Europa. In dieser Funktion arbeitete er an der künftigen Europa-Strategie des Konzerns und trieb mehrere Partnerschaftsprojekte voran. Zuvor war er unter anderem Geschäftsführer von Ford in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Leiter von Marketing und Vertrieb. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler ist seit 2020 bei Ford.
Auch in den USA personelle Veränderungen
Parallel dazu zeichnet sich in den USA ein personeller Einschnitt ab. Christopher Smith, bislang Chief Government Affairs Officer von Ford, wird den Konzern nach übereinstimmenden Medienberichten in den kommenden Wochen verlassen. Smith leitete seit 2022 die weltweiten Lobby- und Regierungsbeziehungen des Herstellers und war zuletzt an Gesprächen mit der US-Regierung beteiligt, um Steuervergünstigungen für ein Batteriewerk in Michigan zu sichern. Zu den Gründen für seinen Abgang äußerte sich Ford nicht. Die politische Interessenvertretung des Konzerns soll weiterhin von Chefsyndikus Steve Croley geführt werden.












