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Lieferengpässe bei Neuwagen: 20 Monate Lieferfrist ist das neue Normal

Lieferengpässe bei Neuwagen 20 Monate Lieferfrist ist das neue Normal

Die Verfügbarkeit von Neuwagen dürfte auch in den nächsten Jahren noch gestört sein, das ist das Resultat einer neuen Studie – ganz gleich, um welche Modelle oder Antriebe es sich handelt. Gerade für den Hochlauf der E-Mobilität ist das kontraproduktiv. Was tun?

Es sind unsichere Zeiten, in denen wir leben. Kriege vor der Haustür und Pandemien zeigen, wie fragil das Geflecht aus wirtschaftlichen Beziehungen weltweit ist. Auch wenn Kanzler Scholz davor warnt, die Globalisierung zurückzudrehen, dürfte das wohl eine Lehre aus den vergangenen Monaten sein. Denn die Lieferschwierigkeiten in allen Bereichen führen zu einer Mangelwirtschaft, die viele verunsichert.

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Lieferengpässe dauern an

Und daran dürfte sich so schnell erst einmal nichts ändern, zu diesen Erkenntnissen kommen die Marktbeobachter von AlixPartners in einer neuen Studie. Eigentlich sollte sich 2022 der Fahrzeugabsatz wieder erholen, doch jetzt haben die Experten einen Absatzrückgang von 80,3 auf 78,9 Millionen Modelle im Jahr 2022 berechnet. Gerade führende Autohersteller in China, Japan und Europa kämpften mit den Auswirkungen der aktuellen Disruptionen. "Noch im letzten Jahr erholte sich die Automobilindustrie auch durch staatliche Unterstützungsprogramme von den Auswirkungen der Pandemie", sagt Fabian Piontek, Managing Director bei AlixPartners. "Durch den Krieg in der Ukraine müssen sich Hersteller und Zulieferer zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit einer Disruption stellen, welche erhebliche Ausfälle provoziert und hinsichtlich des Verlaufs unberechenbar ist."

Die E-Autos mit den längsten Lieferzeiten (laut carwow)

Für die Autokäufer heißt das: Sie müssen länger als gedacht mit der Mangelwirtschaft leben. Bislang ist man davon ausgegangen, dass sich spätestens 2023 der Markt wieder erholen werde. Laut AlixPartners wird nichts daraus. Denn die Chip-Knappheit hält trotz höherer Produktion bis mindestens 2024 an, da der Bedarf für E-Autos im Vergleich zu Verbrenner-Fahrzeugen um den Faktor 10 steigt. Und da sich das Pendel am Markt in Richtung E-Mobilität (alle neuen Modelle in der Bildergalerie) verschiebt, dürften die Kapazitäten nicht ausreichen, um den gesamten Bedarf der Automobilindustrie zu bedienen.

Fahrzeugpreise werden steigen

Mit anderen Worten: Der Ausnahmezustand am Fahrzeugmarkt schafft Situationen, die bis vor wenigen Jahren undenkbar waren. Denn aktuell muss man sich sowohl bei den E-Autos als auch Plug-in-Hybriden auf Lieferzeiten in der Spitze von bis zu 20 Monaten einstellen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Online-Neuwagenbörse carwow.de. Mehr noch: Die Lieferengpässe sorgen auch dafür, dass die Kosten für die Batterieproduktion entgegen dem Trend der letzten Jahre wieder zunehmen – was unterm Strich bedeutet, dass die Fahrzeugpreise bei E-Autos und Plug-in-Hybriden zunächst nur noch die Richtung nach oben kennen. Die Bundesregierung ist gut beraten, das Förderende der neuen Mobilität noch einmal zu überdenken, wenn sie die schnelle Marktdurchdringung nicht gefährden will.

Die Plug-in-Hybride mit den längsten Lieferfristen (laut carwow)

Es bleibt ohnehin spannend, wie es mit der technischen Entwicklung und der damit verbundenen Preisentwicklung bei den E-Autos weitergeht. Steigen die Notierungen zu stark, dürfte das für die Hersteller zum Boomerang werden. Die Autohersteller müssen daher darauf achten, Rohstoffe für die Elektrofahrzeugproduktion zu sichern, ist Alix Partners überzeugt. Eine Möglichkeit, diesem Trend entgegenzuwirken würden LFP-Batterien darstellen, bei denen in den nächsten Jahren mit einem Aufschwung für die niedrig- und mittelpreisigen Fahrzeuge gerechnet werden könnte. Diese seien im Vergleich zu herkömmlichen NMC-Batterien deutlich günstiger und hätten den Vorteil, dass sie nicht auf seltene Erden aus wirtschaftlich und politisch instabilen Regionen angewiesen wären. Allerdings gingen mit LFP-Batterien ein höheres Gewicht für die E-Autos und eine geringere Reichweite einher, so die Marktbeobachter von AlixPartners. Damit könnten die Menschen womöglich leben, wenn sich dadurch das Problem der Mangelwirtschaft lösen ließe.

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Fazit

Wer den Kauf eines neuen Autos ins Auge fasst, sollte mit der Planung schon sehr früh beginnen. Da im Schnitt die Lieferzeit sowohl bei E-Autos und Plug-in-Hybriden rund elf Monate beträgt, schadet es nicht, wenn die Kaufabsicht um ein Jahr vorgezogen wird. Nur so ist ein reibungsloser Ablauf gewährleistet, denn an den Lieferengpässen wird sich in den nächsten Jahren wenig ändern.

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