Rückruf für Stellantis- und Toyota-Transporter: Display bleibt dunkel, Assistenten fallen aus

Rückruf für Stellantis- und Toyota-Transporter
Display bleibt dunkel, Assistenten fallen aus

ArtikeldatumVeröffentlicht am 28.01.2026
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Der Autobauer hat eine große Rückrufaktion für verschiedene baugleiche Transportermodelle der Marken Citroën, Peugeot, Opel und Fiat gestartet. Auch die über Toyota vermarkteten baugleichen Modelle sind von diesem Rückruf betroffen. Beim Fahrzeugstart kann der Bildschirm des Kombiinstruments dunkel bleiben. Entsprechend entfallen die Anzeigen. Zudem können Assistenzsysteme ausfallen. Ursache für das Anzeige-Problem ist ein Softwarefehler. Insgesamt sind rund 280.000 Fahrzeuge weltweit von diesem Rückruf betroffen. Auf den deutschen Markt entfallen davon rund 28.500 Autos.

Fünf Marken, fünf Rückrufe

Für Citroën listet das Kraftfahrt Bundesamt (KBA) die Modelle Berlingo , Spacetourer und Jumpy aus dem Bauzeitraum August 2023 bis Juli 2025. Nach KBA-Angaben sind bei Citroën 52.392 Fahrzeuge weltweit und davon 4.336 Autos in Deutschland von diesem Rückruf betroffen. Das KBA führt den Rückruf unter der Referenznummer 16042R, Citroën hat für die Aktion den Code GQ3 vergeben.

Bei der Schwestermarke Peugeot betrifft der Rückruf die Modelle Traveler, Expert, Partner und Rifter aus dem Bauzeitraum September 2023 bis Juli 2025. Hier werden weltweit 69.138 Autos zurückgerufen. Auf Deutschland entfallen davon 2.453 Einheiten. Das KBA führt den Peugeot-Rückruf unter der Referenznummer 16043R, Peugeot hat für die Aktion den Code MZY vergeben.

Scudo und Ulysse heißen die Fiat-Modelle, die von diesem Rückruf erfasst werden. Hier stammen die Fahrzeuge aus dem Bauzeitraum Januar 2024 bis September 2025. Fiat beordert weltweit 37.163 Autos zurück, davon 5.393 in Deutschland. Die KBA-Referenznummer für den Fiat-Rückruf lautet 16045R. Fiat selbst führt den Rückruf unter den Codes F535 und F536.

Bei Opel schließlich werden die Modelle Combo und Zafira aus dem Bauzeitraum September 2023 bis Juli 2025 zurückgerufen. Weltweit muss Opel 48.906 Autos überprüfen, in Deutschland 5.946 Fahrzeuge. Bei Opel trägt der Rückruf den Hersteller-Code KTW, das KBA hat die Referenznummer 1601R vergeben.

Bei den von Toyota erfassten Modellen handelt es sich um Proace Verso, Proace, Proace City und Proace City Verso aus dem Bauzeitraum März 2023 bis Juli 2025. Weltweit müssen die Japaner 65.652 Autos überprüfen, auf den deutschen Markt entfallen davon 10.516 Einheiten.

Alle Transporter werden von den jeweiligen Herstellern mit einem OTA-Software-Update aktualisiert. Sollte das OTA-Update fehlschlagen, wird die Software mithilfe eines Diagnosegeräts in der Werkstatt aktualisiert oder das Infotainment-Steuergerät durch ein verbessertes Modell ersetzt. So oder so sollten im Anschluss die Anzeige-Probleme behoben sein. Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden in Zusammenhang mit dem Anzeige-Problem sind bislang nicht bekannt. Der Rückruf wird bei allen Herstellern vom KBA überwacht.

Fazit