An klassische Mischbereifung – vorne schmal, breiter hinten – hat man sich längst gewöhnt. Dass aber die ohnehin fettere Reifendimension hinten auch auf einer im Durchmesser üppigeren Felgengröße montiert wird, ist maximal exotisch. Ab Werk gibt’s das etwa bei diversen BMW-M-Modellen, auch Porsche beim 911 oder Chevrolet bei der Corvette bedienen sich dieses Kniffs. Doch welche Hardfacts stecken dahinter? Erstens: Sportliche Antriebskonzepte treiben primär die Hinterachse an. Zweitens: Bei sportlichen Fahrzeugen wird ein niedriger Schwerpunkt und eine mittige, ausbalancierte Schwerpunktlage angestrebt. Drittens: Eine angetriebene Hinterachse braucht mehr Traktions- und damit auch Seitenführungsreserven als eine Vorderachse, die "nur" lenken ...
Mischbereifung in 275/35 R 19 und 285/30 R 20 :Sportliche Sommerreifen im Test
Natürlich sind wir Reifentester angehalten, mit möglichst populären Reifengrößen viele Leser zu erreichen. Diesmal nicht. In diesem Test machen wir den Fahrern dynamischer BMW-M-Modelle eine Freude. Und uns.
Veröffentlicht am 29.03.2025

Foto: Frank Pieth











