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Stau-Prognose 25. - 27.6: Freie Fahrt?

Stau-Prognose 25. - 27.6. Freie Fahrt oder Ferien-Chaos?

Hier erfahren Sie, wie die Verkehrslage am 2. Ferien-Wochenende sein wird und wo mit Staus und Behinderungen zu rechnen ist.

Der Automobilclub ADAC erwartet zwischen dem 25. und 27.6. viel Verkehr auf deutschen Autobahnen. Nachdem Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern bereits seit einer Woche Schulferien haben, kommen in dieser Woche Berlin, Brandenburg und Hamburg dazu. Entsprechend kommt es nach der Prognose des ADAC in Richtung Küste und nach Süden hin zu Staus – auch, weil mehr als 830 Autobahnbaustelle den Verkehr in Stocken geraten lassen. 2020 waren es im Juni noch 100 Baustellen weniger.

Ranking der BAB-Baustellen

  1. A3 mit 115 Baustellen
  2. A1 mit 88 Baustellen
  3. A7 mit 68 Baustellen
  4. A45 mit 43 Baustelle
  5. A40 mit 40 Baustellen

Nach Angaben des ADAC gibt es in Folge der Corona-Pandemie keinen typischen Reiseverkehr. Mehr Urlauber bleiben aber in Deutschland oder fahren in die angrenzenden Nachbarländer. Auch ist mit mehr Tagesausflüglern zu rechnen. So kann es auf den Zufahrtsstraßen in die Berge und Seenlandschaften zu deutlich längere Wartezeiten kommen.

Stauprognose Juni 2021
ADAC

Die Staustrecken am Freitagnachmittag, Samstag (Vormittag und früher Nachmittag) sowie Sonntagsnachittag im Einzelnen (beide Richtungen):

  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • Großräume Hamburg und Berlin
  • A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Lübeck
  • A 2 Dortmund – Hannover – Berlin
  • A 3 Frankfurt – Nürnberg – Passau
  • A 5 Karlsruhe – Basel
  • A 7 Hamburg – Flensburg
  • A 7 Hamburg – Hannover und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A 8 München – Salzburg
  • A 9 München – Nürnberg
  • A 10 Berliner Ring
  • A 19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock
  • A 24 Berlin – Hamburg
  • A 93 Kufstein – Inntaldreieck
  • A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München

Im Ausland zählen unter anderem Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten zu den problematischen Strecken. Stark staugefährdet sind auch die Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen der Alpenländer. Der Urlauberverkehr in Richtung Nordeuropa wird vergleichsweise gering ausfallen. In Schweden und Dänemark ist die Corona-Lage angespannter als in Mittel- und Südeuropa, Norwegen erlaubt noch keine Reisen von Urlaubern aus dem Ausland.

An vielen Grenzen muss bei der Ein- und Ausreise mit Kontrollen und längeren Wartezeiten gerechnet werden. Auch Zurückweisungen sind wegen Corona möglich.

Wie Sie sich in Staus richtig verhalten und was verboten ist, sehen Sie in unserer Fotoshow.

Fazit

Der ADAC rechnet auf den klassischen Urlaubsrouten an die Küsten oder in Richtung Süden mit erheblichen Staus – auch wegen der Vielzahl von Baustellen. Wegen Corona gibt es jedoch keinen typischen Urlaubsverkehr wie in den Jahren vor der Pandemie, die Reisenden bleiben oftmals im Land, fahren spontan je nach Verfügbarkeiten von Unterkünften oder sind für Tagesausflüge unterwegs.