Mit dem Cupra Raval bringt der VW-Konzern das erste seiner neuen kleinen Elektroautos auf die Straße, und das Interesse ist riesig. Die spanische Marke aus Martorell macht damit den Auftakt für eine ganze Generation günstiger Stromer, zu der auch der VW ID. Polo und der Skoda Epiq gehören. Genau diese hohe Nachfrage sorgt allerdings dafür, dass es beim Cupra Raval Leasing derzeit keine echten Schnäppchen gibt. Von den drei Konzerngeschwistern ist er in unserem Leasing Vergleich derzeit der Beliebteste. Wir ordnen ein, was der beliebte Spanier aktuell wirklich kostet.
Cupra Raval Leasing ab 278 Euro pro Monat
Ohne staatliche Förderung beginnt das günstigste Privatleasing Angebot für den Cupra Raval derzeit bei rund 278 Euro pro Monat. Diese Rate gilt für eine Laufzeit von 48 Monaten und eine Fahrleistung von 10.000 Kilometern im Jahr. Hinzu kommen recht hohe einmalige Bereitstellungskosten von 1.785 Euro. Eine klassische Sonderzahlung fällt nicht an, dafür sollte man eine vergleichsweise lange Wartezeit von etwa sechs Monaten einplanen.
Rechnet man die Bereitstellungskosten auf die Laufzeit um, liegt die effektive Monatsrate bei etwa 315 Euro. Über die vollen 48 Monate kommt man so auf Gesamtkosten von rund 15.129 Euro. Für ein neues Elektroauto in diesem Segment ist das solide, aber eben kein Tiefpreis.
Mit voller Förderung ab rund 139 Euro pro Monat
Deutlich attraktiver wird die Rechnung erst mit der staatlichen E-Auto Prämie (ehemals Umweltbonus). Wer die maximale Förderung von 6.000 Euro ausschöpfen kann, kommt rechnerisch auf eine Rate von etwa 139 Euro pro Monat.
Die tatsächliche Förderhöhe richtet sich allerdings nach dem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen und der Zahl der Kinder im Haushalt. Für reine Elektroautos liegt sie zwischen 3.000 und 6.000 Euro, ab einem Haushaltseinkommen über 90.000 Euro entfällt der Anspruch ganz. Die vollen 6.000 Euro und damit die 139-Euro-Rate erreicht also nur ein kleiner Teil der Interessenten.
Der Auftakt der neuen kleinen Konzern-Stromer
Technisch macht der rund 4,05 Meter lange Raval den Anfang einer Reihe von Elektro-Kleinwagen auf der weiterentwickelten MEB-Plattform des VW-Konzerns. Je nach Version sind bis zu rund 450 Kilometer Reichweite nach WLTP und eine DC-Ladeleistung von bis zu 130 Kilowatt möglich. Cupra positioniert den Raval dabei bewusst als sportlich-emotionale Variante, während die Schwestermodelle stärker auf Vernunft setzen. Den Einstieg kündigte die Marke ursprünglich bei rund 26.000 Euro an, die frei konfigurierbaren Linien Endurance mit 211 PS und VZ mit 226 PS liegen darüber.
VW ID. Polo und Skoda Epiq als gleichwertige Alternativen
Wer das sportlich aggressive Design nicht will, findet im eigenen Konzern direkte Alternativen. VW ID. Polo und Skoda Epiq stehen auf derselben technischen Basis wie der Raval und teilen sich Plattform, Akkus und einen großen Teil der Technik. In der Praxis fällt der Preisunterschied zwischen den drei Modellen daher gering aus. Der Skoda Epiq ist vereinzelt etwas günstiger, sein Leasingfaktor liegt ohne Förderung im besten Fall bei rund 0,75 und einer Rate von 240 Euro pro Monat. Beim VW ID. Polo sieht es ähnlich aus, auch ihn gibt es derzeit zu einem Leasingfaktor von etwa 0,75, was einer Rate von ca. 270 Euro pro Monat entspricht.
Wichtig zu wissen: Bei allen drei Modellen ist die angekündigte Einstiegsvariante für rund 25.000 Euro bisher gar nicht bestellbar. Verfügbar sind zunächst nur die stärkeren Ausstattungen, die in der Basis ein gutes Stück über 30.000 Euro liegen. Die wirklich günstigen Versionen kommen also erst noch. Hinzu kommt bei allen eine Lieferzeit von mindestens sechs Monaten. Da sich Technik und Preise so stark ähneln, entscheiden am Ende vor allem die Marken- und Designvorlieben und weniger der Preisunterschied.
Ein Blick in die nächste Klasse kann sich lohnen
Gerade weil die kleinen Stromer aktuell teuer eingekauft sind, lohnt sich ein Blick eine Klasse höher. Modelle wie der VW ID.3, der Cupra Born oder der Cupra Tavascan sind länger am Markt und im Leasing oft deutlich attraktiver. Den Cupra Tavascan etwa gibt es derzeit zu einem Leasingfaktor von 0,54 ohne Förderung, was rund 269 Euro pro Monat entspricht. Pro Euro Monatsrate bekommt man dort also spürbar mehr Auto als beim Raval.












