Kia EV3 GT jetzt bestellbar: Starker Auftritt, aber auch amtlicher Preis

Kia EV3 GT ab sofort bestellbar
Starker Auftritt, aber auch amtlicher Preis

ArtikeldatumVeröffentlicht am 30.06.2026
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Der Kia EV3 entwickelt sich zur elektrischen Erfolgsgeschichte der Marke – jetzt folgt die bislang schärfste Ausbaustufe. Mit dem neuen EV3 GT bringt Kia das von EV6 oder EV9 bekannte GT-Rezept erstmals in die Klasse der kompakten Elektro-SUV: mehr Leistung, mehr Dynamik, mehr Ausstattung. Ab sofort ist der Kia EV3 GT bestellbar, die Auslieferung startet Anfang August 2026. Doch der 4,31 Meter lange Koreaner rückt preislich näher an seine größeren Geschwister heran, als es manch einem Kunden lieb sein dürfte.

Fast 300 PS und Allrad – der EV3 wird zum GT

Während die regulären EV3-Versionen vor allem auf Effizienz und Alltag ausgelegt sind, geht die GT-Variante einen sportlicheren Weg. Zwei Elektromotoren treiben Vorder- und Hinterachse an und erzeugen gemeinsam 215 kW (292 PS) sowie maximal 468 Nm Drehmoment. Damit sprintet der Elektro-SUV in 5,7 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit stellt Kia zwar nicht in den Mittelpunkt, dafür umso stärker das Fahrerlebnis.

Der EV3 GT erhält eine eigenständige Fahrwerksabstimmung inklusive elektronischer Dämpferkontrolle. Das System passt die Dämpfung laufend an und soll durch das sogenannte "Road Preview System" sogar Fahrbahnunebenheiten früh erkennen. Ergänzend kommt eine variable Momentenverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse zum Einsatz. Per GT-Modus verändern sich Ansprechverhalten, Lenkung, Fahrwerk und Anzeigen im Cockpit.

Mehr Emotion mit künstlichen Gangwechseln

Besonders deutlich zeigt sich Kias GT-Ansatz bei den digitalen Fahrfunktionen. Mit der Virtual-Gear-Shift-Funktion simuliert der EV3 GT Schaltvorgänge inklusive Lastwechseln und Drehmomentunterbrechung – obwohl technisch natürlich kein klassisches Getriebe vorhanden ist. Dazu erzeugt das "Active Sound Design" einen synthetischen Motorsound, der Geschwindigkeit und Leistungsabruf akustisch begleitet. GT-Modelle sollen eben nicht nur schnell sein, sondern sich auch emotionaler anfühlen. Optisch bleibt der EV3 GT nahe am bekannten Design des Basismodells, setzt aber einige sportliche Akzente.

Dazu gehören:

  • 20-Zoll-Leichtmetallräder
  • Neonfarbene Bremssättel mit GT-Schriftzug
  • Überarbeitete Front- und Heckdetails
  • GT-spezifische Sportsitze im Semi-Bucket-Stil
  • Neon-Akzente im Innenraum
  • Fahrmodusabhängige Ambientebeleuchtung

Der Innenraum fällt für ein Kompaktmodell überdurchschnittlich hochwertig aus. Zur Serienausstattung gehören unter anderem elektrisch verstellbare und belüftete Premium-Relaxation-Sitze, Head-up-Display, Harman/Kardon-Soundsystem, Panorama-Display, Kia Connect, OTA-Updates sowie umfangreiche Assistenzsysteme. Hinzu kommen praktische Tugenden: 413 Liter Kofferraum, bis zu 1.204 Liter Ladevolumen, Frunk, Vehicle-to-Load und bis zu 1,5 Tonnen Anhängelast. Auch bei der Reichweite bleibt der GT alltagstauglich. Die 81,4-kWh-Batterie soll bis zu 501 Kilometer ermöglichen. An Schnellladern lädt der Akku laut Kia in rund 31 Minuten von 10 auf 80 Prozent.

Blick auf die Preisliste

Kia ruft für den EV3 GT mindestens 53.990 Euro auf. Damit liegt die Sportversion zwar nur 2.800 Euro über der bereits sehr gut ausgestatteten EV3 GT-Line mit Allrad – objektiv betrachtet ist das für den technischen Mehraufwand keine extreme Differenz. Trotzdem überschreitet der EV3 GT damit die psychologisch wichtige Marke von 50.000 Euro. Zum Vergleich: der größere EV5 GT ist für 59.990 Euro zu haben, der EV6 GT ab 69.990 Euro.

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