Testarossa, Countach, 944: Skoda Elroq RS düpiert 80er-Supercars im Sprint

Testarossa, Countach, 944
Skoda Elroq RS düpiert 80er-Supercars im Sprint

ArtikeldatumVeröffentlicht am 22.07.2026
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Skoda UK hat ein kurzes Beschleunigungsrennen auf dem Dunsfold Aerodrome in der Grafschaft Surrey veranstaltet. Dabei schnappt sich das elektrische Kompakt-SUV Skoda Elroq RS (in Großbritannien Škoda Elroq vRS) den Sieg, der Ferrari Testarossa folgt als Zweiter, der Lamborghini Countach 25th Anniversary wird Dritter und der Porsche 944 Turbo Vierter.

Die Paarung: Familien-SUV trifft Poster-Helden von vor 40 Jahren

Skoda setzt bei dem Rennen marketingwirksam auf Kontraste: moderner Elektro-SUV gegen die Spitzentechnologie der 1980er-Jahre. Testarossa und Countach trugen in den 1980ern den Exoten-Status wie eine Uniform, der 944 Turbo stand für den Turbo-Aufbruch im Sportwagen-Alltag. Genau dieses Kinderzimmerposter-Gefühl nutzt Skoda als Bühne für die Botschaft: Heute liefert ein alltagstaugliches Auto Beschleunigung, die damals Supercars vorbehalten war.

So erklärt Skoda den Vorteil: E-Allrad, Sofort-Drehmoment, kein Schalten

Der Elroq RS startet mit zwei E-Motoren und Allradantrieb, Skoda nennt 340 PS und 545 Nm. Der E-Antrieb legt ohne Zugkraftunterbrechung los, die feste Untersetzung ersetzt jede Schaltarbeit. Die drei Klassiker setzen auf Handschaltung – und damit auf den Faktor Mensch beim Start, beim Timing und beim Gangwechsel.

Die Zahlen aus Skoda-Sicht – und warum die Distanz zählt

Skoda nennt für den Elroq RS 0–100 km/h in 5,4 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 179 km/h. Für die Gegner listet Skoda: Porsche 944 Turbo (Baujahr 1989, 0–100: 5,6 s, 261 km/h), Ferrari Testarossa (Baujahr 1989, 5,3 s, 290 km/h) und Lamborghini Countach 25th Anniversary (Baujahr 1988, 5,7 s, 303 km/h). Genau hier entscheidet die Streckenlänge: Auf einem kurzen Sprint bringt der Elroq RS seine Traktion und den punchigen Antritt in Position, auf einer längeren Geraden würden die Klassiker mit deutlich mehr Vmax und langem Atem vorbeiziehen.

Was Skoda am Elroq RS neben dem Sprint betont

Skoda packt die Performance in ein Familienpaket: fünf Sitze, 470 Liter Kofferraum und bis zu 554 Kilometer WLTP-Reichweite (je nach Version). Das Top-Akkupaket liefert 82 kWh brutto (77 kWh netto), an DC-Ladern nimmt der Elroq RS bis zu 185 kW – Skoda nennt für die Ladung von 10 auf 80 Prozent zirka 29 Minuten. Dazu kommen Sportfahrwerk, Progressivlenkung und DCC (Dynamic Chassis Control – adaptive Fahrwerksregelung) mit bis zu 15 Einstellstufen.

Skoda Elroq RS vs Supercars der 1980er-Jahre
Skoda

Viertelmeile – mehrere Durchläufe

Die Renndistanz betrug eine Viertelmeile (402,34 Meter). Trotz mehrerer Testläufe stammen die gezeigten Aufnahmen von Start und Ziel laut Hersteller aus demselben Lauf. Skoda wertet diesen Durchgang als offiziellen Rennlauf.

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