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Viritech Apricale: Hypercar-Power aus der Brennstoffzelle

Viritech Apricale Hypercar-Power aus der Brennstoffzelle

Das britische Startup Viritech kündigt einen Brennstoffzellen-Sportwagen an. Der ist aber nur der Leuchtturm unter weiteren Projekten.

Viritech setzt, wie viele andere Startups auch, auf elektrische Antriebe für die Zukunft. Allerdings wenden sich die Briten von der Batterie als Energiespeicher ab und favorisieren die Brennstoffzelle. Die benötigt nach Angaben von Viritech weniger Platz und ist zudem deutlich leichter. Rund um das Brennstoffzellen-Konzept entwickelt Viritech eine entsprechende Antriebs-Architektur. Als Leuchtturmprojekt wurde jetzt der Hypersportwagen Apricale angekündigt, von dem nur maximal 25 Exemplare entstehen sollen. Jährlich sollen acht bis zwölf Autos einen Kunden finden.

Kampfansage an die Besten

Außer ein paar Computer-Retuschen, die einen typischen Sportwagen im Stil eines McLaren oder eines Maserati MC20 zeigen, und einiger vollmundiger Ankündigungen gibt es allerdings noch nichts Habhaftes zum Viritech Apricale. Der Plan: Der Apricale soll die schnellsten batterieelektrisch angetriebenen Sportwagen der Welt herausfordern. Da kommen uns sofort Modelle wie der Lotus Evjira oder der neue Tesla Roadster in den Sinn. Entsprechend müsste auch der Apricale in der 1.000-PS-Liga spielen. Konkret führen die Briten einen neu entwickelten Wasserstofftank ins Feld, der aus Graphen gefertigt im Apricale als tragendes Chassiselement integriert ist. Das spart Bauraum und Gewicht.

Viritech Apricale
Viritech
Das Design des Apricale mischt Elemente bekannter Sportwagen-Größen.

Fokus auf Brennstoffzellen-Architektur

Bereits 2022 sollen erste fahrbare Prototypen bereitstehen, 2023 soll dann schon die Kleinstserien-Produktion starten. Entwickelt wird der Apricale derzeit im MIRA Technology Park im britischen Nuneaton.

Daneben laufen bereits ein Lkw sowie ein SUV in der Projektphase. Beide, der Lkw Jovian und der SUV Tellaro, bauen auf der gleichen Wasserstoff-Antriebsarchitektur auf wie der Apricale. Letztendlich will Viritech dann auch keine eigene Autoproduktion hochziehen, sondern die Antriebsarchitektur rund um die Brennstoffzelle an Drittanbieter oder OEMs verkaufen. Einsätze in Schiffen, Flugzeugen oder auch stationär sollen ebenfalls möglich sein.

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Fazit

Viritech aus Großbritannien kündigt einen Brennstoffzellen-Sportwagen an. Letztlich soll der aber nur den Boden bereiten für den Verkauf einer selbst entwickelten Antriebsarchitektur rund um eine Brennstoffzelle als Energielieferant.

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