2. Rolls-Royce-Elektromodell: Das wissen wir über den elektrischen Luxus-SUV

2. Rolls-Royce-Elektromodell
Das wissen wir über den elektrischen Luxus-SUV

ArtikeldatumVeröffentlicht am 25.05.2026
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Die Erlkönige orientieren sich klar am Rolls-Royce Cullinan. Silhouette, Proportionen und die aufrechte Front bleiben erhalten. Unter der Karosserie entsteht jedoch ein vollständig neues Fahrzeug mit batterieelektrischem Antrieb.

Im technischen Umfeld wird ein Einsatz aktueller Entwicklungen aus dem Konzern von BMW erwartet. Dabei geht es vor allem um eine neue Generation elektrischer Antriebstechnik mit höherer Effizienz. Pate dürfte hier vermutlich der neue BMW i7 sein. Im Mittelpunkt stehen Batterien mit gesteigerter Energiedichte sowie eventuell ein 800-Volt-System, das kürzere Ladezeiten ermöglichen soll. Eine Batteriegröße jenseits von 100 kWh gilt als wahrscheinlich, konkrete Angaben liegen jedoch nicht vor.

Leistung und Reichweite im Fokus der Entwicklung

Zur Leistung äußert sich Rolls-Royce nicht. Ausgehend von vergleichbaren Systemen ist ein Allradantrieb mit zwei Elektromotoren zu erwarten. Die Leistung dürfte im Bereich oberhalb von 500 PS liegen, ohne dass Beschleunigungswerte im Vordergrund stehen. Entscheidend bleibt eine gleichmäßige und nahezu geräuschlose Kraftentfaltung.

Auch bei der Reichweite sind keine offiziellen Zahlen bekannt. Im Segment großer Luxus-SUV mit dieser Technik gelten Werte im Bereich mehrerer hundert Kilometer als Zielgröße. Der Vergleich mit dem Spectre zeigt die Richtung, ohne direkte Rückschlüsse zuzulassen.

Fahrwerk auf Komfort ausgelegt

Die Entwicklung konzentriert sich nicht nur auf den Antrieb. Ein wesentlicher Bestandteil ist das Fahrwerk. Erwartet wird eine weiterentwickelte Luftfederung mit elektronischer Regelung, die Unebenheiten frühzeitig ausgleicht. Der tiefe Schwerpunkt durch die Batterie im Fahrzeugboden dürfte zusätzlich zur Fahrstabilität beitragen.

Ein auffälliges Detail ist die Fronthaube. Sie öffnet sich offenbar nicht klassisch nach hinten, sondern über eine geteilte oder nach vorne schwenkende Konstruktion. Diese Lösung ist aus Patenten bekannt und greift historische Bauweisen der Marke auf.

Da kein Verbrennungsmotor verbaut ist, entsteht unter der Haube zusätzlicher Stauraum. Die Konstruktion erfüllt damit sowohl funktionale als auch gestalterische Zwecke.

Parallel zum Cullinan geplant

Der neue Elektro-SUV dürfte den Cullinan zunächst nicht ersetzen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass beide Modelle über einen gewissen Zeitraum parallel angeboten werden. Die Serienproduktion könnte im Werk Goodwood ab 2027 beginnen.

Rolls-Royce verfolgt das Ziel, die Modellpalette bis zum Ende des Jahrzehnts vollständig zu elektrifizieren. Der SUV spielt dabei eine zentrale Rolle im Angebot.

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