Opel Astra Sports Tourer Axel Wierdemann
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Opel Astra Sports Tourer : 11. Kombi-Generation am Start

Opel Astra Sports Tourer Opels packendster Kombi seit langem

Mit dem neuen Sports Tourer sind es nun elf Generationen kompakter Kombis bei Opel – von A bis L. Wir fahren den neuen Sports Tourer als Plug-in. Der steht ab Herbst beim Händler, wie die günstigeren Benziner und Diesel. Alle Versionen kosten 1.100 Euro mehr als das Schrägheck – so startet der Kombis bei 27.750 Euro.

Es liegt am "I". Also dass es elf Generationen sind und nicht eine mehr, wie man vermuten müsste, weil das "L" der zwölfte Buchstabe ist. Damit begrüßen wir an dieser Stelle besonders sie Scrabble-Profis und Grundschulpädagogen, denen das sicher direkt aufgefallen ist. Übrigens gab es keinen Astra I, damit es da nicht zu Verwechslungen mit der "1" kommen könne. Dabei, und so gelangen wir zum Fahrbericht, hätte der Astra L als Kombi das Talent zur Nummer 1 hat – nicht nur im Opel-Modellensemble, sondern auch bei den Kunden.

Die müssen für den Tourer 1.100 Euro Aufpreis zum Schrägheck ausgeben, bekommen dafür aber neben einem serienmäßigen Ladenetz und der drei- statt zweiteilig klappbaren Rücksitzlehne ein viel stattlicheres Auto. Der Kombi ist 26,8 cm länger, von welchen 5,7 cm den Radstand recken und damit den Platz im Fond bereichern. Die restlichen 21,1 cm verlängern das Heck und schaffen dort ein Ladeabteil mit dem Volumenreichtum von 597 l (Vorgänger 540 l). Wenn Sie nun vielleicht gerade mal eine Waschmaschine zur Hand hätten? So eine soll bei den Raummaßen 103 x 103 x 80 cm in den Kofferraum passen, ohne dass dafür der variable Ladeboden nach unten gesetzt oder die Rücksitzlehne geklappt werden muss. Maximal sind es 185 x 103 x 103 cm oder in Volumen 1.634 Liter – das Souterrain ist dabei mit eingerechnet. Das überbrückt bei den reinen Verbrennern ein variabler Ladeboden, der sich nicht nur heruntersetzen, sondern auch im Winkel von 45 Grad schräg arretieren lässt. Zudem passt das nun das Laderollo in einer Aussparung unter dem Boden festen Halt, wenn es oben im Weg herumflatterte.

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Bis zu 1.634 Liter Gepäck fasst der Kofferraum des Opel Astra Sports Tourer.

Beim Plug-in reduziert sich das Ladevolumen auf 516 bis 1.553 Liter, weil sich ja die 12,4 kW große Lithium-Ionen-Batterie unter dem 81-Liter-Kofferraum-UG einrichtet. Das 230-V-Ladegerät (Serie) oder das optionale Wallboxkabel (250 Euro) lassen sich da nebenan verklappen. Wo wir gerade beim Laden sind: Standard ist der 3,7 kW-Onboarder, der 7,4-kW-Lader kostet 500 Euro, verkürzt die Vollladung an 22 kW auf knapp zwei Stunden.

Die etwa fünfte neue Basis seit dem Kadett A

Das E-Werk stammt wie das komplette technische Unterzeug nun aus dem Fundus des Stellantis-Konzerns. Die EMP2-Plattform ist – je nach Zählweise – etwa die fünfte vollveränderte Basis für Opels kompakten Kombi seit dem Start des Kadet A CarAVan im Jahr 1963. Doch obgleich die Zutaten dieselben sind wie etwa beim Peugeot 308 SW, ermögliche es die Plattform, den Autos eine pointiertere Charakteristik einzukonstruieren, so Thomas Overhaus, bei Opel verantwortlich für die Entwicklung der Kompakt-Modelle. Die – im besten Sinne – Opeligkeit es Astra zeigt sich daher nicht nur in der markentypischen Einrichtung und Bediensortierung. Viel wichtiger: Er fährt nicht gesamtkonzernverwechselbar herum. Sondern: mit gestraffter Grundhaltung in Fahrwerk und Lenkung. Die unterscheidet ihn von der sänftelnden Wogigkeit etwa der Citroën-Verwandtschaft, ohne ihn zu arg anzuspitzen. So bewahrt die Lenkung des Sports Tourers eine abgeklärte Geschmeidigkeit, hat aber hohe Präzision und gute Rückmeldung parat, wenn man sie braucht.

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Das Cockpit des neuen Opel Astra Sports Tourer.

Auch wegen des beflissenen Komforts und der guten Geräuschdämmung geht man mit dem Kombi gern auf große Fahrt. Die beginnt mit vollem Akku rein elektrisch – säuselig im Ton und nachdrücklich durch das Temperament des 81 kW-E-Motors. Kraft und Energie reichen für bis zu 135 km/h und 60 pendelrealistische km weit. Jenseits davon schaltet sich der 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 150 PS und 250 Nm dazu. Selbst wenn ihr Speicher fürs alleinige Antreiben nicht mehr reicht, sammelt die Batterie per Rekuperation Energie für kräftiges Mitboosten. Das Hin und Her, An und Aus der Antriebe, das Wandlern der Automatik durch Stufen gelingt fugenlos.

Und wie sich auch sonst so fügt, finanziell sogar. Schon die Basis kommt mit munterem Dreizylinder-Turbobenziner und großzügiger Ausstattung – samt LED-Scheinwerfern, umfangreichem Assistenzprogramm (Notbremssystem, Spurhalter, Tempolimitanzeige und sogar Abstandstempomat mit Tempolimitübernahme), Parksensoren rundum, Rückfahrkamera, Zweizonen-Klimaanlage sowie Touchscreen-Infotainment samt Telefonintegration über Apple Car Play oder Android Auto. Optional bietet Opel noch Matrix-LED-Licht an, bei dem je 84 LED pro Scheinwerfer so angesteuert werden, dass das Licht immer situationsoptimal verteilt und der Gegenverkehr aus dem Fernlichtkegel ausgeblendet ist.

Nur noch ein Diesel, aber bald zwei Plug-ins und ein E

Reine Verbrenner gibt es nur noch zwei: nämlich einerseits den 1,2-Liter-Turbobenzin-Dreizylinder mit 110 und 130 PS (den für 2.400 Euro auch mit Automatik) und andererseits: den 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit 130 PS (gleiches Spiel mit der Automatik hier). Nächstes Jahr kommt der Astra noch als reine E-Version. Auch dann wird der Plug-in-Hybrid aber die Topmotorisierung bleiben. Derzeit mit 180 PS, doch schiebt Opel bald eine Version mit 225 PS nach. Dann ist es aber womöglich zu spät und die Kaufprämie schon ausgelaufen. Wer aber schon jetzt den 180-PS-Plug-in-bestellt, dem garantiert Opel zumindest die 3.000 Euro Herstelleranteil, sollte der Wagen nicht rechtzeitig vor Ende der E-Auto-Prämienzeit geliefert werden. Passt also mit dem Astra Sports Tourer – nicht nur von A bis L, sondern bis Z.

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Ja, das sind nun mal praktische und gleichzeitig schicke Autos.
Nein, der SUV mit seiner beliebten hohen Sitzposition hat doch längst gewonnen.

Fazit

Als Sports Tourer ist der Astra nur 1.100 Euro teurer, zählt dabei zu den besten der erschwinglichen Familien-Erst-und-Einzigautos: raumreich und praktisch, komfortabel, dennoch fahrvergnüglich, modern, aber leicht bedienbar.

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