Sebastian Vettel - Aston Martin TT1 - Showrun - GP Frankreich 2022 - Paul Ricard xpb
Sebastian Vettel - Aston Martin TT1 - Showrun - GP Frankreich 2022 - Paul Ricard
Sebastian Vettel - Aston Martin TT1 - Showrun - GP Frankreich 2022 - Paul Ricard
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Sebastian Vettel: Ausfahrt im Aston Martin TT1

Vettels Showrun im Uralt-Aston 55 statt 1.000 PS - 100 % nachhaltig

GP Frankreich 2022

Sebastian Vettel liebt die Geschichte des Rennsports. Da kam ihm diese Gelegenheit gerade recht. Der vierfache Formel-1-Weltmeister durfte im Vorlauf zum GP Frankreich einen 100 Jahre alten Aston Martin fahren. Vettel hatte sichtlich Spaß daran.

Die bisherige Saison läuft nicht so, wie es sich Aston Martin und Sebastian Vettel vorgestellt hatten. Das Team belegt den neunten von zehn Plätzen in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. In elf Rennen sammelte Aston Martin kümmerliche 18 WM-Punkte. 15 davon steuerte Vettel bei, was ihm aktuell den 14. Platz unter den 20 Fahrern einbringt. Das genügt den Ansprüchen eines 53-fachen GP-Siegers nicht.

Von Podestplätzen ist Aston Martin derzeit so weit entfernt wie die Marke selbst von einem guten Aktienkurs. Der lag vor fast einem Jahr mal bei rund 25 Euro pro Stück. Jetzt dümpelt Aston Martin bei einem Kurs um die sechs Euro herum. Dem Rennteam ergeht es nicht besser. Ein einziges Podest konnte Vettel seit der gemeinsamen Reise einfahren, die 2021 begann. In Aserbaidschan im Vorjahr.

Sebastian Vettel - Aston Martin TT1 - Showrun - GP Frankreich 2022 - Paul Ricard
Motorsport Images
Sebastian Vettels Beifahrer war Ex-F1-Fahrer Johnny Herbert.

Vettel im "Green Pea"

Drei Mal in Folge scheiterten beide Aston-Piloten im ersten Durchgang der Qualifikation. Bei so vielen Negativerfahrungen tut Abwechslung ganz gut. Die erfuhr Sebastian Vettel am Donnerstag vor dem GP Frankreich auf der Rennstrecke von Paul Ricard. Dort kletterte der Heppenheimer nicht in seinen eigentlichen Dienstwagen. Sondern in ein uraltes Modell von Aston Martin.

Statt mit rund 1.000 PS um den 5,842 Kilometer langen Kurs zu hetzen, trudelte der vierfache Weltmeister mit dem nur 55 PS starken Aston Martin TT1 herum. Das ist ein Rennwagen aus den 1920er Jahren, mit dem die britische Edelmarke vor genau 100 Jahren erstmals einen Grand Prix bestritt. Auf einem Straßenkurs in Frankreich (Straßburg) setzte Aston Martin damals zwei Modelle ein.

Der TT1 trägt den Kosenamen "Green Pea" – zu Deutsch grüne Erbse. Ein Verweis auf die Lackierung. Der Rennwagen hat schmale Reifen, zwei Sitze, wiegt 750 Kilogramm und ist etwa 55 Meilen pro Stunde schnell – also keine 140 km/h. Der Motor hat vier Zylinder, 16 Ventile, einen Hubraum von 1.486 Kubikzentimeter und leistet besagte 55 PS bei 4.200 Umdrehungen. Das Besondere daran: Das Triebwerk inhalierte zu hundert Prozent nachhaltigen Kraftstoff aus der P1-Küche. Vettel bestand darauf. Und siehe da. Auch für einen hundert Jahre alten Motor konnte ein synthetischer Kraftstoff angepasst werden.

Sebastian Vettel - Aston Martin - Formel 1 - GP Frankreich - Le Castellet - 21. Juli 2022
xpb
Aston Martin und Sebastian Vettel fahren in dieser Saison den eigenen Ansprüchen weit hinterher.

Passendes Outfit für Renn-Lady

Vettel warf sich für den Auftritt in Schale. Der 35-Jährige trug ein weißes Hemd mit grüner Krawatte, eine graue Weste, Schiebermütze, Fliegerbrille und Lederhandschuhe. Das passende Outfit, um eine alte Renn-Lady auszuführen. Dabei hatte der Heppenheimer sichtbar Spaß. "Du kannst die 100-jährige Geschichte dieses Autos fast schon zwischen deinen Fingern spüren."

Ab Freitag geht es für ihn und Aston Martin mit dem ernsten Teil weiter. Das Ziel: Aston Martin will zurück ins breite Mittelfeld der Formel 1. Dafür muss das Team das große Upgrade-Paket besser verstehen, das man in England vor zwei Rennen eingeführt hatte. Vettel glaubt daran, dass da noch Potenzial drin schlummert.

Und der Ex-Weltmeister scheint noch an seine Mannschaft zu glauben. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus. Es ranken sich Gerüchte um einen Verbleib, einen Wechsel oder ein mögliches Karriere-Ende. Vettel will gewinnen, was unmöglich erscheint. Trotzdem sagte er am Donnerstag vielsagend zu einer möglichen Zukunft bei Aston Martin. "Wir sprechen miteinander. Und ich denke, es gibt die klare Absicht, zusammen weiterzumachen."

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