Sebastian Vettel - GP Frankreich 2022 xpb
Sebastian Vettel - Aston Martin TT1 - Showrun - GP Frankreich 2022 - Paul Ricard
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Sebastian Vettel: Neuer Aston-Vertrag für 2023?

Entscheidung nach der Sommerpause Aston hofft auf Vettel-Verlängerung

GP Frankreich 2022

Aston Martin würde gerne mit Sebastian Vettel in die Saison 2023 gehen. Vettel bestätigt Gespräche mit dem Team und die Absicht weiterzumachen. Eine endgültige Entscheidung wird aber wohl erst nach der Sommerpause fallen.

Eigentlich stehen die Zeichen schlecht. Sebastian Vettel hätte gerne ein Rennauto, mit dem er wieder um Podestplätze und Siege mitfahren kann. Das kann ihm Aston Martin im Moment nicht bieten. Aber viele andere aber auch nicht. "Eine Sieggarantie bekommst du im Augenblick nur bei den drei Topteams", weiß auch Vettel. Das sind Red Bull, Ferrari und Mercedes. Und bei allen drei sind die Türen dicht.

Das Mittelfeld ist zwar extrem eng gestaffelt, aber weiter von der Spitze entfernt als 2021. Das wundert auch Vettel. Eigentlich hatten alle gedacht, dass die neuen Regeln das Feld zusammenschieben. Doch Wunder dauern in der Formel 1 immer etwas länger. "Die Auswirkungen der Budgetdeckelung werden wir wohl erst in ein paar Jahren sehen", glaubt Vettel.

Sebastian Vettel - Aston Martin - Formel 1 - GP Frankreich - Le Castellet - Freitag - 22.7.2022
Motorsport Images
Sitzt Sebastian Vettel noch ein weiteres Jahr im Aston-Martin-Cockpit.

Schritt seitwärts mit mehr Möglichkeiten

Trotzdem brennt noch Feuer im vierfachen Weltmeister. Auch wenn Aston Martin derzeit auf der Stelle tritt und nach guten Vorstellungen in Monte Carlo, Baku und Montreal zuletzt eher an das Ende des Mittelfeldes gefallen ist.

Vettel erklärt das so: "Da, wo wir gut ausgesehen haben, gab es viele langsame Kurven. In denen sind alle Autos auf einem ähnlichen Niveau, und du kannst als Fahrer noch etwas gutmachen. In den schnellen Kurven fehlt uns einfach noch Abtrieb."

War die B-Version des Aston Martin AMR22 damit ein Flop? Vettel verteidigt die Kraftanstrengung seiner Ingenieure: "Sie war erst mal ein Schritt seitwärts, der uns in Zukunft aber viel mehr Möglichkeiten offenlässt. Das Bouncing haben wir im Griff, und das Arbeitsfenster wurde etwas größer. Die erste Version hatte auf dem Papier viel mehr Abtrieb. Aber wir konnten ihn nicht nutzen, weil wir nicht so tief fahren konnten, wie es das Paket verlangt hätte. Mercedes hatte ja ähnliche Probleme."

Sebastian Vettel - Aston Martin TT1 - Showrun - GP Frankreich 2022 - Paul Ricard
Motorsport Images
In Le Castellet fuhr Sebastian Vettel eine Runde mit einem 100 Jahre alten Aston Martin.

Hoffnung auf neue Ingenieure

Aston Martin würde gerne mit dem 35-jährigen Deutschen in eine dritte Saison gehen. Weil er dem Team mit seiner Erfahrung weiterhilft. "Sebastian ist unheimlich engagiert im Gespräch mit den Ingenieuren. Er hat immer neue Ideen und Ansätze und treibt uns an. Für uns ist er unheimlich wertvoll. Und er wirkt auch wie einer, der weiterfahren will", beobachtet Sportdirektor Andy Stevenson. "Alle im Team wollen, dass er bleibt."

Teamchef Mike Krack hatte bereits beim GP Kanada eingeräumt: "Wir haben immer gesagt, dass wir gerne mit ihm weitermachen würden, wenn er sich dazu entscheidet. Dazu befinden wir uns in einem ständigen Austausch. Da müssen wir uns keine Fristen setzen. Natürlich dürfen wir es nicht zu lange herauszögern, aber dessen ist er sich auch bewusst."

Vettel bestätigte im Rahmen der Pressekonferenz in Paul Ricard offiziell: "Ich spreche mit dem Team. Es gibt die klare Absicht weiterzumachen." Wenn man auf die Vertragsverlängerungs-Geschichte von Vettel blickt, dann hat er sich immer erst nach der Sommerpause festgelegt. "Ein bisschen wird es schon noch dauern", bremst er auch dieses Mal zu große Erwartungen.

Aston Martin mag im Moment auf der Stelle treten, doch Vettel weiß auch, dass am 2023er Auto erstmals auch die Ingenieure beteiligt sein werden, die Aston Martin bei Red Bull und Mercedes abgeworben hat. Ihre Arbeitssperren sind mittlerweile abgelaufen.

Im Team erwartet man, dass der Input der Neuen das Auto weiterbringen wird. Einer aus der Mannschaft warnt: "Stellt euch vor, wir machen nächstes Jahr einen Schritt vorwärts und der Seb sitzt daheim auf der Couch. Das will er bestimmt nicht."

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