Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Mexiko - 29. Oktober 2022 Red Bull
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Fans - Formel 1 - GP Mexiko - 29. Oktober 2022
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Mexiko - 29. Oktober 2022
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Mexiko - 29. Oktober 2022 34 Bilder

Mexiko-Pole für Verstappen: Hoffe auf starke Ferrari

Verstappen mit Top-Speed-Joker Red Bull hofft auf starke Ferrari

GP Mexiko 2022

Max Verstappen steht zum ersten Mal in seiner Karriere auf Pole Position in Mexiko. Der härteste Gegner im Qualifying hieß ausnahmsweise nicht Ferrari sondern Mercedes. Im Duell mit den Silberpfeilen im Rennen will Red Bull seinen Top-Speed-Vorteil ausspielen.

Mexiko-Qualifyings und Max Verstappen – das war bisher keine Liebesbeziehung. Obwohl er hier schon drei Mal gewonnen hat, stand er vor dieser Saison noch nie auf der Pole Position. 2017 war Sebastian Vettel im Ferrari 86 Tausendstel schneller, 2018 schlug ihn Teamkollege Daniel Ricciardo um die Winzigkeit von 26 Tausendsteln.

In der Saison 2019 schien es dann endlich zu klappen. Verstappen setzte die schnellste Zeit im Qualifying, wurde aber nachträglich drei Positionen zurückversetzt, weil er die gelben Flaggen nach einem Unfall von Valtteri Bottas nicht beachtet hatte. Erst im siebten Anlauf sollte es dieses Saison endlich mit dem besten Startplatz klappen.

Dabei machte die Konkurrenz dem Weltmeister das Leben nicht gerade leicht. Überraschenderweise kam die größte Gegenwehr am Samstag (29.10.) von den beiden Silberpfeil-Piloten. "Wir haben eigentlich mehr mit Ferrari gerechnet. Bei Mercedes wussten wir nicht genau, ob sie bluffen", gab Sportchef Helmut Marko anschließend zu.

Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Mexiko - 29. Oktober 2022
Wilhelm
Max Verstappen konnte sich im Laufe des Qualifyings immer weiter steigern. Am Ende stand die Pole mit drei Zehnteln Vorsprung.

Verstappen wird immer schneller

In den ersten beiden K.O.-Runden konnten George Russell und Lewis Hamilton die Zeiten von Verstappen noch mitgehen. Erst im Q3-Finale zog die Red-Bull-Speerpitze davon. Am Ende betrug der Vorsprung komfortable drei Zehntel.

"Der Start in das Qualifying war nicht so einfach", erklärt Verstappen anschließend. "Es war etwas wärmer als noch im dritten Training. Da ist jeder etwas mehr herumgerutscht. Wir mussten erst einmal wieder die richtige Balance finden. Das ist uns dann in jeder Quali-Runde etwas besser gelungen."

Teamkollege Sergio Perez hatte deutlich mehr zu kämpfen, wofür es aber einen technischen Grund gab. Der Lokalmatador wurde von der Elektrik genarrt: "Ich hatte keine Referenz-Zeiten, keine Anzeige der DRS-Zonen und keine Informationen über meine Bremsbalance. Ich bin praktisch blind gefahren. Im Q1 und Q2 wäre ich beinahe rausgeflogen. Dass ich der Pole Position am Ende noch so nahe gekommen bin, ist fast schon als Erfolg zu werten", erklärte der Nationalheld etwas enttäuscht.

Die Frage lautet, wie gut Perez seinem Teamkollegen von Platz vier aus im Kampf gegen die beiden Mercedes helfen kann. Russell und Hamilton kündigten an, direkt am Start einen Angriff auf der langen Geraden zu wagen. Wenn das nicht gelingt, will man den zahlenmäßigen Vorteil ausspielen und über die Strategie den ersten Saisonsieg feiern.

Verstappen & Perez - Red Bull - Formel 1 - GP Mexiko - 29. Oktober 2022
xpb
Sergio Perez kämpfte mit der Technik. Kann der Lokalmatador am Sonntag in den Kampf um die Podiumsplätze eingreifen?

Zwei Mercedes gegen Verstappen

Marko verspricht den Fans ein spannendes Rennen: "Wir müssen erst einmal schauen, wie der Start ausgeht. Sie haben zwei Autos vorne. Da hoffe ich, dass die Ferrari im Rennen stärker sind, damit Mercedes auch Druck von hinten bekommt. Und Sergio ist ja auch noch dabei. Das wird ganz eng."

Wegen des Pirelli-Tests im zweiten Training fehlen allen Teams noch Daten zur Longrun-Pace und dem Reifenverschleiß. "Ich rechne damit, dass unser Auto auch morgen gut funktionieren sollte", gibt sich Verstappen zuversichtlich. Und selbst wenn Mercedes schneller sein sollte, ist das noch keine Garantie für den Sieg. Laut Marko hat man noch einen Joker in der Hinterhand: "Mit dem Top-Speed-Vorteil auf der langen Geraden überholt man uns nicht so leicht."

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