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Audi A8 Facelift: Luxusklasse frisch geschminkt

Audi A8 Facelift Luxusklasse frisch geschminkt

Zum Facelift bekommt der A8 ein frisches Design an Front und Heck und noch mehr Technik-Features spendiert.

Seit 2017 ist der aktuelle Audi A8 am Start, zum Modelljahr 2022 erhält der Luxusliner eine planmäßige Auffrischung, die sich vor allem in einer modifizierten Front- und Heckpartie sowie zahlreichen neuen Technologien im Fahrzeug manifestiert. Der A8 wird quasi vor seinem Ableben nochmal aufgemotzt, denn einen klassischen Verbrenner-Nachfolger wird es nicht geben.

Neuer Look an Front und Heck

Das Gesicht des A8 trägt künftig einen noch breiteren Singleframe-Kühlergrill mit neuem Gitter aus nach unten hin größer werdenden Chromwinkeln. Neu gezeichnet wurden auch die seitlichen, nun aufrecht angeordneten Lufteinlässe sowie die Scheinwerfer. Am Heck finden sich ein neu gezeichneter Diffusoreinsatz – der S8 erhält eine eigene neue Version – mit neu gestalteten horizontalen Stegen sowie ebenfalls neue Leuchten. Mehr Eingriffe in den Kunststoff gibt es nicht. Dafür legt Audi neue Design-Pakete auf, mit denen sich der A8 weiter individualisieren lässt.

Über das Basis-Exterieur hinaus bietet Audi seinen Kunden ein Chrom-Exterieurpaket und erstmals für den A8 ein S-Line-Exterieurpaket sowie zusätzliche das Optikpaket schwarz. Auch den Lackfächer für den A8 haben die Ingolstädter auf nun elf Farben aufgestockt. Neu im Angebot sind die Metalliclacke Distriktgrün, Firmamentblau, Manhattangrau und Ultrablau sowie die Mattlackierungen Daytonagrau, Florettsilber, Distriktgrün, Terragrau und Gletscherweiß.

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Neue Leuchten an Front und Heck kennzeichnen das Facelift.

Die neuen Hauptscheinwerfer kommt als Matrix-LED-Licht mit Mikrospiegeltechnik. Das ermöglicht Funktionen wie Spur- und Orientierungslicht für Autobahnfahrten. Die neuen Heckleuchten setzen serienmäßig auf OLED-Technik und verfügen im Zusammenspiel mit den Assistenzsystemen über eine Annäherungserkennung. Für den normalen A8 kann der Käufer unter zwei Varianten wählen, beim S8 sogar unter drei.

Überarbeitetes Fahrwerk, bewährte Antriebe

Zu den Technikfeatures gehört eine Allradlenkung – Serie im S8 – sowie ein vorausschauendes, aktives Fahrwerk. Das kann jedes Rad einzeln über einen Elektromotor mit zusätzlichen Kräften be- oder entlasten und damit die Lage der Karosserie in jeder Fahrsituation aktiv regeln. Das Räderprogramm für den überarbeiteten Audi A8, das von 18 bis 21 Zoll reicht, enthält sechs neue Designs von Audi und Audi Sport. Bei den Topversionen wie dem Audi S8 montiert Audi auf Wunsch Bremsscheiben aus Kohlefaser-Keramik. Für das Interieur hält Audi neue Farben bereit.

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Das Faceliftmodell kann mit neu gezeichneten Rädern geschmückt werden.

Die Motorplatte für den Audi A8 bringt mit dem Facelift keine Überraschungen. Basistriebwerk bleibt der Dreiliter-V6-Benziner mit 340 PS. Der Vierliter-V8 arbeitet in verschiedenen Leistungsstufen im A8 und im S8 (460 PS im A8, 571 PS im S8). Ergänzend sollen wieder ein Dreiliter-Turbodiesel mit 286 PS sowie eine Plug-in-Hybrid-Variante mit dann 462 PS angeboten werden.

Starten wird der aufgewertete Audi A8 ab Dezember 2021 zu Preisen ab 99.500 Euro. Der S8 kostet wenigstens 144.800 Euro.

Noch luxuriöser wird der Audi A8 mit seinem Facelift für den chinesischen Markt. Dort fährt die Langversion künftig mit dem Horch-Label vor, das zum langen Radstand abermals 13 Zentimeter addiert.

Fazit

Bevor der Audi A8 in der bekannten Form auf sein Altenteil fährt, wird er nochmal in Richtung Luxus aufgewertet. Die einzig echte Innovation bleibt dem chinesischen Markt vorbehalten – der extra lange und extra luxuriöse Audi A8 L Horch.

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