09/2020, Dacia Sandero plus Stepway Dacia
09/2020, Dacia Sandero plus Stepway
09/2020, Dacia Sandero plus Stepway und Logan
Erlkönig Dacia Sandero
Erlkönig Dacia Sandero 14 Bilder

Dacia Sandero (2020)

Neue Generation zeigt sich deutlich moderner

Das Debüt der dritten Auflage des Dacia Sandero steht kurz bevor. Der rumänische Hersteller enthüllt zudem dessen Stepway-Variante und den neuen Logan. Zuvor wurde der heftig getarnte Sandero bei Kältetests in Schweden gesichtet.

Der neue Dacia Sandero – interner Code BJI – basiert auf der CMF-(Common Module Family)-Plattform des Renault/Nissan-Konzerns. Allerdings ist die Plattform, die auch den Renault Clio oder den Nissan Micra trägt, als "Low Spec" mit einem reduzierten Umfang ausgerichtet, um den Dacia preiswerter anbieten zu können.

Dacia Sandero im modernerem Outfit

Die Karosserie des neuen Dacia Sandero rückt von dem klassischen Schrägheck-Kleinwagen nicht ab, präsentiert sich in der dritten Generation aber optisch deutlich modernisiert. Markant sind die neuen Scheinwerfer-Einheiten mit eigenständiger, Y-förmiger LED-Lichtsignatur. Diese findet in einer über die gesamte Breite des Kühlergrills verlaufenden Leiste ihre Fortsetzung. Beim Stepway sitzt hier ein entsprechender Schriftzug. Die Schürzen erhalten vorne und hinten ebenfalls ein neues Styling.

09/2020, Dacia Sandero plus Stepway und Logan
Dacia
Neben dem Sandero in der Normal- und Stepway-Version zeigt Dacia auch den neuen Logan mit Stufenheck.

In der Seitenansicht sticht nicht nur die Ähnlichkeit zum Clio (etwa bei den Fensterlinien) ins Auge, sondern fallen auch die ausgestellten Radläufe auf, die beim Stepway natürlich robust als unlackierter Kunststoff ausgeführt sind. In dieser Modellversion gibt es zudem Plastik-Einleger, die sich über alle Seitentüren ziehen, und eine massive Dachreling; der Stepway erhält zudem eigene Felgen-Designs. Die Wundschutzscheibe steht nun flacher, was allen Sandero-Variante eine dynamischere Silhouette verpasst.

Sandero erhält nun Bügel-Türgriffe

Für die seitlichen Pforten erhält der neue Dacia Sandero moderne Bügelgriffe, wenngleich die altbackene Griffmulde an der Heckklappe auch in der dritten Generation weiterlebt. Die dritte Bremsleuchte wandert in den Dachkantenspoiler; die Heckleuchten greifen die Grafik der vorderen Scheinwerfer auf. Dank größerer Spurweite und neuer Charakterlinien, die sich von den Kotflügeln bis in die Türen ziehen, verfügt der Sandero nun über einen selbstbewussteren Stand.

Zum Innenraum äußert sich Dacia bisher noch nicht. Frühere Erlkönig-Bilder zeigen jedoch, dass der Budget-Kleinwagen offenbar einen freistehenden Navigationsbildschirm mit breitem schwarzen Rand auf dem Armaturenträger erhält. Der Monitor dürfte etwa sieben Zoll groß sein und aus dem Clio stammen. Ansonsten erhält das Modell für das Interieur ein großes Update mit neu gestaltetem Lenkrad und verbesserten Assistenz- und Infotainmentsystem(en). Insgesamt wird sich die Qualitätsanmutung innen deutlich verbessern.

Erlkönig Dacia Sandero
Stefan Baldauf
Auf dem Armaturenträger des Erlkönigs ist der freistehende Bildschirm zu erkennen.

Mildhybrid im neuen Sandero

Auch zum Thema Motorisierung gibt es erst zu einem späteren Zeitpunkt gesicherte Informationen. Auf der Hand dürfte aber liegen, dass Dacia den Sandero anfangs mit einem 75 PS starken 1,0-Liter-SCe anbietet. Es folgt ein Einliter-TCe mit 100 PS, den es auch als LPG-Version gibt. Auf der Dieselseite arbeitet ein 1,5-Liter-Selbstzünder mit 95 PS. Fraglich ist, ob im Sandero auch der 130 PS starke Benziner aus dem Dacia Duster einziehen wird. Fix ist jedoch: Als Mildhybrid kommt ein 140 PS starker 1,6-Liter-Benziner im Sandero.

Der neue Dacia Sandero wird in der Basisausführung um die 8.000 Euro kosten, die Stepway-Edition startet ab rund 13.000 Euro. Neben dem Sandero ist auch der neue Logan in der Mache. Diesen zeigt Dacia bisher in seiner Stufenheck-Variante, die weiterhin nicht nach Deutschland kommen dürfte. Die Kombiversion MCV enthüllen die Rumänen zu einem späteren Zeitpunkt.

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Fazit

Dacia bleibt weiterhin die Billigmarke des Renault-Konzerns, entsprechend günstig wird der neue Sandero eingepreist sein. Obwohl sie auf der Sparversion der Clio-Plattform basiert, dürfte die dritte Generation technisch und qualitativ dennoch einen spürbaren Schritt nach vorne machen. Optisch gelingt ihr dies auf jeden Fall.

Dacia Sandero
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