Hyundai Elantra/Avante: Diese Limousine zeigt Kante

Hyundai Elantra/Avante
Diese Limousine zeigt Kante

ArtikeldatumVeröffentlicht am 29.06.2026
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Hyundai Elantra Avante Limousine 2026
Foto: Hyundai

Falls ihnen Avante nichts sagt, die Stufenhecklimousine wird auf vielen Weltmärkten auch unter dem Namen Elantra angeboten. Aus dem europäischen Angebot ist der Elantra 2006 verschwunden. Hier wurde der i30 als Kompaktmodell eingeführt.

Auf der Busan Mobility Show 2026 in Südkorea wurde jetzt das Tuch von der 8. Modellgeneration gezogen – ein Modellwechsel, der es technisch und optisch in sich hat. Ganz im Sinne der neuen Designphilosophie Art of Steel setzt der neue Avante auf klare Kanten und präzise Linien. Zudem ist die Limousine deutlich gewachsen. Der neue Avante ist 4.765 Millimeter lang (+55 Millimeter), 1.855 Millimeter breit (+30 Millimeter) und 1.425 Millimeter hoch, und rollt auf einem um 30 Millimeter verlängerten Radstand von 2.750 Millimeter. Dieser Wachstumsschub verspricht im Innenraum beinahe Mittelklasseformat.

Design zeigt Kante

Die Front zeichnet sich durch ein ultradünnes, horizontal verlaufendes LED-Tagfahrlichtband aus, während die Hauptscheinwerfer tief positioniert in Lufteinlässen im vorderen Stoßfänger verborgen sind. Auf den Kotflügelkanten sitzen weitere längs verlaufende LED-Leuchten. Die Seitenansicht wird durch markant ausgestellte Radläufe vorn und hinten, halbversenkte Türgriffe und einen schwarz abgesetzten Schwellerbereich gekennzeichnet. Das neue dritte Seitenfenster vor der C-Säule manifestiert das Längenwachstum.

Das Heck greift die H-förmige Lichtsignatur der Front auf. Die Schürze setzt auf eine extreme Diffusor-Optik. Das sanft abfallende Dach mündet in eine kurze Heckklappe mit markanten Spoilerbürzel.

Minimalistischer Innenraum

Komplett umgestaltet wurde auch das Cockpit. Hier stand eindeutig der minimalistische Look aus dem ebenfalls erneuerten Grandeur Pate. Dominierendes Element ist ein 14,6 Zoll großer Touchscreen mittig auf der horizontal ausgerichteten Armaturentafel. Darunter sitzen wenige Direktwahltasten- und Regler sowie zwei Luftausströmer. Vor dem Multifunktions-Dreispeichenlenkrad sitzt oben auf dem Armaturenbrett ein 12,9 Zoll großes digitales Kombiinstrument. Fahrer und Beifahrer werden durch eine hohe und breite Mittelkonsole separiert. Die bietet zahlreiche Staufächer sowie zwei induktive Ladeschalen und Cupholder. Der Getriebewählhebel ist hinter das Lenkrad gewandert.

Neu ist auch die Softwareplattform Pleos Connect auf Android-Basis, die erstmals einen generativen KI-Assistenten namens Gleo AI integriert, der es den Nutzern ermöglicht, über natürliche Sprache mit verschiedenen Funktionen im Fahrzeug zu interagieren.

Zum Sicherheitspaket zählen neben zehn Airbags unter anderem ein intelligenter Tempomat, Einparkassistent, Notbremsassistent und Rückfahrassistent. Neu ist auch der sogenannte "Stay Mode", der es ermöglicht, dass Klimaanlage und Entertainment-Systeme auch bei stehendem Fahrzeug weiterlaufen, ohne dass der Motor laufen muss.

Nur Benziner, auch als Hybrid

Auf der Antriebsseite setzt die Korea-Variante des Avante auf einen Zweiliter-Saugbenziner mit 147 PS sowie eine 1,6-Liter-Benzin-Hybrid, der es auf 155 PS bringt. Eine N-Version mit einem potenten 2,5-Liter-Turbobenziner gilt als gesetzt, wurde aber bislang nicht bestätigt.

Europa-Comeback möglich

Preise für den neuen Avante nennt Hyundai noch nicht. In Korea soll die neue Limousine noch in diesem Sommer starten. Auf dem US-Markt wird der Avante wieder als Elantra angeboten. Hier geht es Anfang 2027 los. Und möglicherweise schafft der Avante auch wieder den Sprung zurück auf ausgewählte europäische Märkte. Zumindest wurden verschieden Test-Prototypen hierzulande bereits gesichtet. Allerdings betreiben die Koreaner in Rüsselsheim ein großes Test- und Entwicklungscenter, das auch für Modelle zuständig ist, die nicht in Europa angeboten werden.

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