SPERRFRIST 23.09.2020 8.30 Uhr Kia Stinger Modelljahr 2021 Facelift Kia
SPERRFRIST 23.09.2020 8.30 Uhr Kia Stinger Modelljahr 2021 Facelift
Kia Stinger Facelift 2020
Kia Stinger Facelift 2020
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Kia Stinger GT Facelift (2020) für 56.440 Euro

Facelift Kia Stinger GT (2020) Mit 370 PS und Vollausstattung für 56.440 Euro

Das Stinger-Facelift setzt fortan nur noch auf den doppelt turbogeladenen V6 mit 370 PS. Optisch bleibt die Renovierung überschaubar, nachgelegt wird bei Assistenten und Infotainment. Nun steht der Preis fest.

Seit 2017 ist der Kia Stinger als sportliches Topmodell der Marke bei uns am Start. Für November kündigt sich ein Facelift des Sport-Coupés an, das dann als Modelljahr 2021 antritt. Dabei erhält die Optik nur überschaubare Änderungen. Die Außenrenovierung umfasst in erster Linie die Form und Grafik der Scheinwerfer. Die kommen nun serienmäßig mit LED-Technik, auch die Tagfahrleuchten setzen auf LEDs. Dunklere Scheinwerferhintergründe sollen die Front edler wirken lassen.

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Kia / Patrick Lang
Vorne sehen Sie das Facelift-Modell, dahinter (blau) den Vorgänger. Die optischen Retuschen fallen sehr geringfügig aus.

Nur leichte optische Änderungen

Die Heckpartie wartet ebenfalls mit modifizierten Leuchten auf. Deren Grafik wurde aufgefrischt und beide Leuchten sind nun mit einem Leuchtband direkt unterhalb der Heckabschlusskante verbunden. Die LED-Blinker präsentieren sich weiterhin in Form einer Zielflagge. Optional lässt sich der Stinger künftig mit größeren Auspuffendrohren und einer Diffusor-Heckschürze aufrüsten.

Neu gezeichnet wurden auch die Designs für die 18 und 19 Zoll großen Leichtmetallfelgen. Zudem wurde die Farbpalette für den Kia Stinger ausgebaut. Neu ist auch das Dark Package, das für verschiedene Märkte angeboten wird. Hier werden dann die Auspuffendrohre, der Diffusor und das Markenemblem abgedunkelt. Für den US-Markt gibt es ein Black Package, das schwarze 19-Zoll-Felgen, schwarze Außenspiegelkappen, schwarz gehaltene Seitenschweller sowie eine Spoilerlippe auf dem Heckdeckel umfasst.

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Kia / Patrick Lang
Besonders wegen des durchgängigen Lichtbands fallen die Änderungen am Heck etwas mehr auf.

Im Innenraum erwarten Kunden neue Oberflächenmaterialien, Bezugsstoffe und Applikationen, ein jetzt rahmenloser Innenspiegel, eine Ambiente-Beleuchtung mit 64 einstellbaren Farben sowie ein modernisiertes Infotainment-System mit einem 10,25 Zoll großen Screen. An dieses lassen sich nun zwei Smartphones gleichzeitig koppeln. Während das eine telefoniert, kann das andere verschiedene Multimedia-Funktionen nutzen und ausführen. Das cloudbasierte Navi verfügt über den Online-Dienst UVO und liefert Echtzeit-Verkehrsinformationen. Auch das Kombiinstrument kann wahlweise (je nach Markt) mit neuen TFT-Displays aufgerüstet werden.

Nachgelegt haben die Koreaner auch bei den Assistenzsystemen. Neu sind eine Ausstiegswarnung beim Türöffnen, ein Blind Spot-Monitor zwischen den Rundinstrumenten (aktiviert die Kameras in den Außenspiegeln, sobald ein Blinker gesetzt wird), ein Highway-Assistent zur Abstands- und Spurhaltung, ein Spurfolge-Assistent sowie eine Warnung, wenn man ein Kind im Auto vergessen hat. Bereits verbaute Systeme wurden aktualisiert und in ihrem Funktionsumfang ergänzt.

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Kia Stinger GT
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Überarbeitetes Motorenprogramm

Kia Chefdesigner Gregory Guillaume hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, dass der Stinger auch motorseitig ein Upgrade bekommt. Jetzt ist klar, dass der Stinger für den US-Markt mit dem neuen 2,5-Liter-Direkteinspritzer-Turbobenziner ausgerüstet wird. Der leistet 304 PS und stellt 422 Nm Drehmoment bereit. Der 3,3-Liter T-GDi V6 erhält eine Klappensteuerung im Abgasstrang, die mehr Sound liefern soll. Zudem gewinnt der Sechszylinder etwas an Leistung und steht jetzt bei 373 PS und 510 Nm Drehmoment. Dieses Upgrade gibt es allerdings nur für Nordamerika.

In Europa kommt die Klappe nicht und die Leistung bleibt bei 370 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 510 Nm, was immerhin für eine Null-auf-Hundert-Beschleunigung von 4,9 Sekunden reicht. Diese Power wird für die Kunden fortan übrigens alternativlos sein, denn alle anderen Leistungsstufen fliegen bei uns aus dem Programm. Bislang wurde der Stinger in Deutschland vor allem mit dem großen Motor und in Vollausstattung bestellt, so der Hersteller. Daher fokussiert man sich nun auf diese Ausführung. Die Kopplung an eine Achtgang-Automatik bleibt bestehen.

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Kia
Künftig nur noch mit Sechszylinder zu haben: Das Facelift-Modell des Kia Stinger.

Kia Stinger wohl ohne direkten Nachfolger

In Deutschland bot Kia den Stinger in der Vor-Facelift-Version noch mit drei unterschiedlichen Motoren an, was angesichts der überschaubaren Verkaufszahlen einen gewissen Luxus darstellte. Langfristig dürften die Tage des Modells ohnehin gezählt sein, die Entwicklung einer zweiten Generation des sportlichsten aller Kia-Modelle ist derzeit nicht in Sicht. Nicht ganz unwahrscheinlich ist jedoch, dass als Nachfolgemodell ein vollelektrischer Kia-GT in die Fußstapfen des Viertürer-Coupés treten wird.

Das Facelift-Modell ist hierzulande inzwischen bestellbar, der Basispreis liegt bei 56.440 Euro (inklusive 16 Prozent Mehrwertsteuer). Die Serienausstattung reicht vom Harman/Kardon-Soundsystem mit 15 Lautsprechern über Rundumsichtkamera und Headup-Display bis zu elektrisch einstellbaren, ventilierbaren Vordersitzen und Sitzbezügen in Nappaleder kombiniert mit Ledernachbildung. Die Auslieferung startet Ende November.

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Fazit

Kia startet mit dem Stinger in die zweite Hälfte seines Modellzyklus. Rein optisch tut sich nicht viel am Coupé aus Korea. Die Modifikationen betreffen in der Hauptsache die Assistenzsysteme und das Infotainment. Dass sich das Antriebsangebot auf den bisherigen Top-Motor reduziert, ist keine Überraschung.

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