Kia K4: Neues Core-Basismodell macht ihn deutlich billiger

Neue Preisstruktur für den Kia K4
Basisversion jetzt 1.000 Euro günstiger

ArtikeldatumVeröffentlicht am 05.02.2026
Als Favorit speichern

Kia hat die Preise des kürzlich auf den Markt gekommenen Kia K4 nochmals geändert. Den K4 gibt es bisher in zwei Karosserievarianten. Zuerst hatten die Koreaner den Hatchback (Fünftürer) vorgestellt, im Januar folgte der Sportswagon als Kombi. Letzterer war überraschenderweise bisher 100 Euro günstiger als der Hatchback, was in der Automobilbranche ungewöhnlich ist.

Nun hat Kia die Modellpalette um eine neue Einstiegsversion für den K4 erweitert. Die bislang ausschließlich dem K4 Sportswagon vorbehaltene Einstiegsversion Core ist nun auch für den K4 Hatchback verfügbar. Konkret sinkt der Einstiegspreis des K4 Fünftürers mit dem 1,0-Liter-Turbobenziner und Sechsgang-Schaltgetriebe von 29.990 auf 28.890 Euro. Der K4 Sportswagon startet weiterhin bei 29.890 Euro. Damit ist der Kombi wieder 1.000 Euro teurer als das Schrägheckmodell.

Der bisherige Preisvorteil des Kombis ergab sich ausschließlich daraus, dass Kia die neue Basisversion Core zunächst nur für den Sportswagon anbot, während der Hatchback in Deutschland erst ab der höher positionierten Ausstattungslinie Vision erhältlich war. Mit der Ausweitung von Core auf den Fünftürer ist diese Sondersituation beendet und die Preispalette innerhalb der K4-Baureihe bereinigt.

Über 1.400 Liter Ladevolumen

Der Sportswagon misst in der Länge stattliche 4,70 Meter und soll es mit Konkurrenten wie dem Skoda Octavia Combi aufnehmen. Technisch eng mit dem K4 Hatchback verwandt, richtet sich der Sportswagon entsprechend an Käufer mit höherem Platzbedarf. Der sichtbarste Unterschied liegt in den Abmessungen. Mit 4.695 mm fällt der K4 Sportswagon knapp 26 Zentimeter länger aus als der Hatchback. Der Radstand bleibt bei beiden Varianten identisch und misst 2,72 Meter. Der zusätzliche Längenzuwachs kommt damit vollständig dem Laderaum zugute.

Während der K4 Hatchback ein Gepäckraumvolumen von rund 438 Litern bietet, fasst der K4 Sportswagon je nach Antrieb bis zu 604 Liter. Damit wächst das Ladeabteil um 166 Liter. Durch Umklappen der geteilt ausgeführten Rücksitzlehne lässt sich das Volumen auf bis zu 1.439 Liter erweitern. Die Heckklappe ist je nach Ausstattung elektrisch und sensorgesteuert ausgeführt, zusätzliche Ablagen im Ladeboden sowie ein Trennsystem unterstreichen den funktionalen Anspruch des Kombis

Bei der Motorisierung unterscheidet sich der Sportswagon nicht vom Hatchback. Beide Modelle greifen auf identische Turbobenziner zurück. Den Einstieg bildet ein 1,0-Liter-Dreizylinder mit 85 kW und 115 PS, der serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert ist. Alternativ steht dieser Motor als 48-Volt-Mildhybrid zur Verfügung, gekoppelt an ein Siebenstufen-Doppelkupplungsgetriebe. Darüber rangieren zwei Leistungsstufen des 1,6-Liter-Turbobenziners mit 150 oder 180 PS, jeweils serienmäßig mit Doppelkupplungsgetriebe. Die Fahrleistungen entsprechen zumindest in den technischen Daten denen des Hatchback, ebenso die Anhängelasten, die bei den 1,6-Liter-Versionen bis zu 1.410 Kilogramm erreichen. Für Ende des Jahres ist eine Vollhybridvariante angekündigt, die ebenfalls für beide Karosserieformen vorgesehen ist.

Der Kia K4 Sportswagon kann ab sofort bestellt werden, die Auslieferungen sollen laut Kia Deutschland im Mai starten.

Fazit