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Nissan Juke (2020)

Neuer Crossover ab 18.990 Euro

Die neue, zweite Generation des Nissan Juke kommt Ende 2019 auf den Markt und wird etwas entschärft, aber nur etwas. Jetzt ist er bestellbar – für 18.990 Euro.

Nissans Juke polarisiert, Punkt. Entweder man mag den kompakten SUV oder man hasst ihn. Mit dem neuen Modell setzt Nissan den Weg des Juke fort, modernisiert den SUV, ohne aber dessen DNS aufzuweichen.

Frosch-Lichter entschärft

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Die neue Front des Nissan Juke.

Es bleibt bei der coupéhaften Silhouette und auch bei der ungewöhnlichen Front. Hier wird es nicht mehr die nach oben ausgestellten Froschartigen Tagfahrleuchten geben, sie werden durch schmalere Pendants ersetzt, die den neugestalteten Grill mit Chromspange rechts und links begleiten. Darunter bleibt es bei den Hauptscheinwerfern und den noch weiter unten positionierten Nebelscheinwerfern. Die neuen Heckleuchten orientieren sich an denen des neuen Nissan Micra. Soll heißen, die Lichtsicheln fallen weg.

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Aus für den Juke R mit GT-R-Motor

Die Konkurrenz aus Seat Arona oder VW T-Cross im Visier erhält der Juke als Basismotor einen 1,0-Liter-Dreizylinder. 117 PS und 180 Newtonmeter leistet der Benziner. Für einen Zeitraum von etwa zwanzig Sekunden stehen dem Fahrer des 1.212 Kilogramm (-23 kg) schweren Juke per Overboostfunktion sogar 200 Newtonmeter parat. Für die Kraftverteilung sorgen entweder ein manuelles Sechsgang- oder ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Tempo 100 erreicht der 4,21 Meter lang (+7,5 cm), 1,80 Meter breite und 1,60 Meter hohe Japaner nach rund zehn Sekunden. Bei 180 Kilometer pro Stunde ist Schluss. Per Fahrmodusschalter lassen sich die Einstellungen Sport, Eco und Standard auswählen.

Kurz nach dem Marktstart Ende 2019 sollen ein 1,5-Liter dCi und ein Aggregat mit Mild-Hybrid-Technik folgen. Außerdem wird Nissan als Plugin-Hybrid einen 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner mit einem Elektromotor anbieten. Er wird über einen 8,9 kWh-Batterie gespeist und soll rund 30 Kilometer rein elektrisches Fahren möglich machen. Später könnte der SUV auch als E-Mobil an den Start gehen. Fans des konventionellen Motors mit ordentlichem Bumms müssen jedoch stark sein, den Nissan Juke R mit dem GT-R-Motor legen die Japaner in der neuen Generation nicht mehr auf. Die Felgengrößen reichen von 16 bis 19 Zoll.

Nissan Juke (2020)
5:33 Min.

In allen Belangen gewachsen

Nicht nur die Optik stand unter massiver Kritik, sondern auch das beengte Platzangebot. Der Radstand wächst um zehn Zentimeter, wodurch die Passagiere 5,8 Zentimeter mehr Beinfreiheit haben. Gleichzeitig konnte die Kopffreiheit vorn um zwei und hinten um 1,1 Zentimeter erhöht werden. Dazu vergrößert sich der Kofferraum auf 422 Liter, was einem Plus von 65 Litern entspricht. Auf eine elektrische Heckklappe müssen die Juke-Besitzer weiterhin warten. Fahrer und Beifahrer haben auf dem Armaturenträger einen acht Zoll großen Touchscreen zur Steuerung des Navigations- und Infotainmentsystems mit Apple Car Play und Android Auto zur Verfügung. Außerdem gibt es das Pro-Pilot-System für teilautonomes Fahren.

Der Fahrer- und Beifahrersitz sind als Monoform-Sitze entwickelt. Sie verfügen über keine verstellbaren Kopfstützen. Iso-Fix-Befestigungsmöglichkeiten existieren sowohl auf dem Beifahrersitz als auch auf den beiden äußeren Fondsitzen. Neue Soft-Touch-Materialien auf dem Armaturenbrett, der Türverkleidung und im Fußraum unterstreichen den insgesamt hochwertigen Eindruck.

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Das Cockpit überzeugt durch seine komfortablen Sitze und die intuitive Bedienbarkeit.

Assistenten für alle Fälle

Diesen hochwertigen Eindruck verstärkt er durch den Einsatz des neuesten Infotainmentystems und zahlreichen Fahrerassistenten. Die aus Leaf und Qashqai bekannte Pro-Pilot Technologie entlastet jetzt auch Juke Fahrer. Das Assistenzsystem lenkt, bremst und beschleunigt das Fahrzeug selbstständig, so dass auf Autobahnen zeitweise ein teilautomatisiertes Fahrerlebnis entsteht. Technologien wie der intelligente Notbremsassistent mit Fußgänger- und Fahrradfahrererkennung, eine Verkehrszeichenerkennung sowie ein Spurhalte-, ein Querverkehrs- sowie ein Totwinkelassistent, den Nissan erstmals in das kleine Crossover-Segment bringt, sorgen für ein Mehr an Sicherheit. Letzterer Assistent warn vor Fahrzeugen im toten Winkel und hält den Juke in der Spur, um eine Kollision zu vermeiden.

Mithilfe der Nissan Connect-Services-App lassen sich die Fahrzeugtüren aus der Ferne ver- und entriegeln. Auch den aktuellen Reifendruck und Ölstand können Kunden über ihr Smartphone prüfen. Zusätzlichen Komfort bietet der mit dem Juke kompatible Google Assistant: Per Sprachbefehl lässt sich beispielsweise der Status der Fahrzeugbeleuchtung kontrollieren oder ein Ziel direkt an das Navigationssystem des Fahrzeugs schicken.

Der neue Nissan Juke rollt im britischen Werk in Sunderland vom Band und steht in elf Außen-, drei Dach- und drei Interieurfarben zur Wahl. Er basiert auf der CMF-B-Plattform, auf der erstmals der neue Renault Clio aufbaut. Der Renault Captur wird das nächste Modell auf dieser Basis sein, später gesellen sich dann noch der Dacia Logan sowie Dacia Sandero und diverse Mitsubishi-Modelle dazu.

Preise ab 18.990 Euro

Bestellbar ist der neue Nissan Juke in fünf verschiedenen Ausstattungsniveaus ab sofort. Die Basis-Version mit dem 117 PS starken Turbobenziner kostet ab 18.990 Euro, die Version mit dem Doppelkupplungsgetriebe ist ab 22.590 Euro zu haben. Auch die in Deutschland auf 50 Einheiten begrenzte Premier Edition mit Vollausstattung ist ab sofort bestellbar. Hier wurde der Grundpreis auf 29.180 Euro festgesetzt.

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Die Sichel-Heckleuchten sind komplett gewichen. Stattdessen überrascht der neue Nissan Juke mit einem echten Bürzel-Heck anstelle des ehemals runden Hinterns.

Fazit

„Was, die bauen von dem Juke-Ding echt eine zweite Generation?!?!“, so lautete die Reaktion der Redaktion. Ja, der Juke polarisiert, viele wenden sich schaudernd ab oder zeigen mit dem Finger auf ihn. Aber mal ganz ehrlich, in einer Autowelt mit rundgelutschten und massenkompatiblen Einheits-Autos ist der Nissan Juke, auch noch als neue Generation eine wohltuende Bereicherung in dieser grauen Automasse, oder?

SUV Fahrberichte Nissan Juke Sperrfrist 03.09.2019 18 Uhr Nissan Juke (2020) Endlich Platz für lange Beine

Der neue Nissan Juke kommt Ende des Jahres auf den Markt.

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