Opel Mokka OPC Illustrattion auto-motor-und-sport.de / Patrick Lang
Opel Mokka OPC Illustrattion
Opel Mokka OPC Illustration
Opel Astra 2022 OPC
Opel Astra OPC Extreme, Frontansicht 11 Bilder
SUV

Opel Mokka-e GSI/OPC: Batterie-Sportler kommt 2022

Opel Mokka-e GSI/OPC (2022) Das Sport-Comeback der Rüsselsheimer

Bei PSA gibt's bereits sportliche Plug-in-Modelle, bei Opel fehlt noch elektrifizierte Sportlichkeit. Die könnte 2022 ein dynamischer Mokka bringen. Der wird zwar nicht stärker, aber fahraktiver.

Mit dem Mokka scheinen sie bei Opel einen echten Bestseller auf die Räder gestellt haben. Die E-Variante ist für 2021 praktisch ausverkauft. Trotz der Produktionsengpässe macht es natürlich Sinn, den Rückenwind zu nutzen. Und genau da landet man bei Opel immer wieder direkt beim Thema Sportlichkeit. Da gab es in den letzten 24 Monaten wenig Grund zur Freude. Die sportlichen OPC-Modelle und auch die allermeisten GSI-Ableger flogen aus dem Programm, weil die Rüsselsheimer den CO2-Ausstoß der eigenen Fahrzeugflotte EU-konform aufgestellt hat. Millionen-Strafzahlungen passen einfach nicht ins Budget der knapp kalkulierenden Opelaner.

OPC oder GSI? Eigentlich egal

Sportlich-ambitionierte Kunden gibt's aber dennoch. Und die passende DNA in der Firmen-Historie auch. Es ergibt also Sinn, sich über neue, sportlich-individualisierte Opel-Modelle zu unterhalten. Das kann ein Mokka OPC sein, aber im ersten Schritt vielleicht auch "nur" ein Mokka GSI. So oder so: Im Fall des Mokka wird es ein Elektro-Auto sein, weil die Plug-in-Option durch die Verwendung der CMP-Plattform von PSA wegfällt. Die kann nämlich nur Verbrenner oder batterielektrisch. Und ein leistungsgesteigerter Verbrenner verbietet sich, weil sie bei Opel eben in Sachen CO2-Grenzwerte so gar keinen Spaß verstehen.

sport auto Award 2017 - A 007 - Opel Corsa OPC
Hersteller
Die "guten" alten Zeiten? 2014 räuberte ein Corsa OPC mit 207 PS über die Nordschleife.

Die Engländer kündigen den VXR schon an

Bei der Konzernschwester Vauxhall sprechen sie folgerichtig ganz selbstbewusst von einem Mokka-e VXR, der 2022 an den Start gehen soll. In Rüsselsheim sind sie da noch deutlich zurückhaltender. Zurück in die Flasche zu kriegen, ist der Sportsgeist aber trotzdem nicht mehr. Warum? Weil es einen VXR-Mokka ohne die passende OPC-Variante gar nicht geben kann. Das war schon immer so. Weil es die entsprechenden Entwicklungsressourcen nämlich nur in Rüsselsheim gibt. Zumindest diesen Sachverhalten dementieren sie bei Opel nicht aktiv. Heißt: Wo ein VXR ist, wird's auch einen OPC geben. Oder mindestens einen GSI. Da kommt die letzte kleine Unschärfe ins Spiel. So ein VXR könnte auch auf einem GSI aufbauen. Wobei das mit Blick auf die Technik bei einem batterieelektrischen Modell kaum einen großen Unterschied machen dürfte.

02/2020, Peugeot 508 PSE
Peugeot / Twitter
Peugeot zeigt mit dem 508 PSE, was mit einem sportlichen Plug-in möglich ist. Die Idee wird die Blaupause für einen kommenden Astra OPC.

Die GSI-Idee funktioniert elektrisch

Weil es bei einem Batterie-Sportler nämlich perspektivisch weniger um mehr Leistung geht, als vielmehr um eine entsprechend starke Optik und überarbeitete Fahrwerkskomponenten die helfen, die Leistung der eh schon mehr als potenten Elektromotoren effizienter und damit auch dynamischer auf die Straße zu kriegen. Und dieses Setup passt schon eher zur klassischen GSI-Idee, bei der es nie um zwangsläufig mehr Leistung, dafür aber immer um deutlich mehr Querdynamik ging. Heißt: So ein sportlicher Mokka-e würde mit der Kombi aus 136 PS starkem Elektro-Motor und 50-kWh-Akku antreten, dabei aber trotzdem deutlich sportlicher unterwegs sein, als seine zivilen Brüder. Weil Fahrwerk, Lenkung, Bremsen und Aerodynamik entsprechend angepasst wurden.

Anders sieht es übrigens eine Baureihe drüber aus. Auch der Astra wird in der nächsten Generation eine sportliche Version bekommen. Die könnte Dank des EMP2-Unterbaus als Plug-in-Hybrid aber auch mit einem ordentlichen Leistungs-Zuschlag an den Start gehen. Vorbild sind in diesem Fall die neuen sportlichen PSE-Modelle von Konzernschwester Peugeot.

Fazit

Auch wenn das in Rüsselsheim noch niemand offiziell kommentieren will: Die sportliche Zukunft von Mokka, Astra (und wahrscheinlich auch Corsa) ist gesichert. Weil Peugeot es vormacht. Und weil die britischen Heißsporne bestätigt haben, dass die entsprechenden Vauxhall-Modelle kommen werden. Und weil es die nur mit Opel-Zutun geben kann, ist die Sache klar.

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