Dass der japanische Autobauer Toyota an einer neuen Celica-Generation arbeitet, ist bereits offiziell bestätigt. In welcher Form die neue Celica kommt, ist bislang allerdings noch offen.
Bei Testfahrten erwischt
Jetzt gewähren Bilder von Rallye-Fan Marcio Pereira, die über das französische Rallye-Sport-Magazin auf X veröffentlicht wurden, möglicherweise einen ersten Blick auf die neue Celica . Weil Toyota nach dem neuen WRC-Reglement ab 2027 nicht mehr mit dem bisher verwendeten Yaris antreten kann, muss ein neues Basismodell her. Und Pereira hat vermutlich genau dieses Basismodell bei Testfahrten in Portugal erwischt.
Das neue WRC-Reglement schreibt eine standardisierte Rohrrahmen-Sicherheitszelle sowie bestimmte Fahrwerks- und Antriebskomponenten vor. Bei der darüber gestülpten Karosserie sind die Hersteller frei, ein Unikat zu formen oder eine Karosserie, die zumindest der Silhouette eines Serienmodells entspricht. Letzteres lässt sich natürlich bei der Markenkundschaft deutlich besser vermarkten.
Neues Coupé mit Rallye-Technik
Erwischt hat Pereira ein auffällig gezeichnetes, extravagantes Coupé – in Fahrzeug, welches es in dieser Form aktuell nicht im Toyota-Portfolio gibt. Da bei Toyota das Sportwagenmodell Supra demnächst von der Bühne abtritt, könne eine neue Celica diese Lücke perfekt füllen. Zudem hat Toyota in der Vergangenheit mit Celica-Modellen schon reichlich erfolge in der Rallye-WM eingefahren.
Die Technik des Rallyeprototyps deckt sich vermutlich nicht mit einem möglichen Serienmodell, aber die Silhouette könnte bereits einen klaren Ausblick auf die neue Celica geben. Im Rallye-Auto dürfte Toyota den Turbo-Dreizylinder aus dem Yaris übernehmen. Und der muss laut Reglement vor den Passagieren im Bug verbaut werden. Im Serienmodell hingegen könnte der neue Turbo-Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum zum Einsatz kommen – möglicherweise sogar als Mittelmotorkonfiguration. In einem Yaris-Umbau hatten die Japaner diese Kombi schon erprobt.





