Bei Rezvani dreht sich das Hauptgeschäft um gepanzerte Super-SUV im Endzeitlook. Ab und an rutscht aber auch ein Sportwagen ins Programm – so wie mit dem jetzt vorgestellten Beast X. Der folgt auf den Beast aus dem Jahr 2024 und nutzt abermals die Corvette C8 als Basis.
Per Biturbo auf fast 1.600 PS
Der neue Rezvani Beast X ist dann auch mehr Hypercar, als nur Sportwagen. Schließlich verspricht der Hersteller satte 1.581 PS und ein maximales Drehmoment von 1.735 Nm. Auch wenn Rezvani offiziell das Corvette-Basismodell nicht benennt, deutet die Antriebskonfiguration klar auf das Hybrid-Modell E-Ray hin. Hinter den Passagieren sitzt ein 6,2 Liter großer V8, an der Vorderachse ein E-Motor. Geschaltet wird per Achtgangautomatik, angetrieben werden alle vier Räder. Über Modifikationen am elektrischen Vorderradantrieb lässt Rezvani nichts verlauten. Die E-Maschine dürfte damit weiter 160 PS und 165 Nm zur Gesamtpower beisteuern. Üppig aufgerüstet zeigt sich hingegen der V8. Zwei Abgasturbolader sorgen zusammen mit komplett neuen Innereien für einen gewaltigen Leistungssprung. Während es der Corvette-Sauger nur auf 482 PS bringt, kommt der Biturbo auf rechnerisch 1.421 PS. Damit lässt das Beast X selbst die Top-Corvette ZR1X mit ihren 1.267 PS und 1.123 Newtonmetern Drehmoment alt aussehen.
Den Sprint von null auf 100 km/h soll der Allradler in knapp zwei Sekunden schaffen, eine Höchstgeschwindigkeit wird nicht genannt.
Karosserie aus Carbon
Über die Technik spannt Rezvani eine aus Kohlefaserlaminat gefertigte Karosserie, die nur noch in Grundzügen an die Corvette C8 erinnert. Die Front schnorchelt über riesige Lufteinlässe Kühlluft. Die vordere Haube wird durchströmt. Auf dem Heck sorgt ein feststehender Flügel für Abtrieb. An den Flanken optimieren neue Winglets den Luftstrom. Und typisch Hypercar: Am Beast X öffnen die Türen im Lamborghini-Stil nach vorne oben. Die Radhäuser füllt Rezvani mit Magnesium-Felgen in 20 und 21 Zoll Durchmesser. Darüber spannen sich Reifen in den Dimensionen 275/30 vorn und 345/25 an der Hinterachse.
Das Corvette-Cockpit wird mit neuen Carbonsitzschalen sowie einem oben aufgeschnittenen Sportlenkrad aufgepeppt. Hinzu kommen jede Menge Alcantara-Oberflächen. Und natürlich dürfen die Kunden bei der Innenraumgestaltung mitreden.
Gebaut werden sollen vom Rezvani Beast X nur 5 Exemplare. Bestellungen, die mit einer Anzahlung von 1.500 Dollar unterfüttert werden müssen, werden ab sofort angenommen. Einen finalen Preis für das Beast X nennt Rezvani allerdings noch nicht. Günstig dürfte das Hypercar allerdings nicht werden.





