Chevrolet eAWD Corvette E-Ray (2023) Chevrolet
Chevrolet eAWD Corvette E-Ray (2023)
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Chevrolet eAWD Corvette E-Ray (2023)
Chevrolet eAWD Corvette E-Ray (2023) 21 Bilder

Corvette E-Ray (2023): Hybrid-Sportwagen mit 664 PS

Neue Corvette E-Ray (2023) Hybrid-Corvette mit Allrad und 664 PS

Chevrolet arbeitet derzeit an weiteren Corvette-Versionen, eine davon wurde am 17.1.2023 präsentiert und hört auf den Namen "Corvette E-Ray". Der Hybrid-Sportler mit elektrischer Vorderachse sprintet die 0 – 60 mph (96 km/h) in 2,5 Sekunden.

Seit Anfang 2020 ist die Corvette C8 in der achten Generation am Start. Als wäre die Verwandlung zum Mittelmotor-Sportwagen nicht schon genug, so gibt es ab 2023 die C8 auch noch als Hybrid-Supersportwagen. Und dieses Modell ist nur ein weiterer Schritt hin zur komplett elektrischen Corvette.

Konfigurator versehentlich online

Weitere Blicke auf die Hybridvariante, die 2023 als Vertreter des Modelljahres 2024 auf den US-Markt kommen wird, erlaubte GM schon im Dezember 2022 eher unfreiwillig. Aufmerksame Corvette-Fans in den USA hatten am 9. Dezember 2022 den offensichtlich versehentlich freigeschalteten Online-Konfigurator für die Corvette E-Ray entdeckt und sofort zahlreiche Screenshots davon gemacht.

Hybrid mit 664 PS Gesamtleistung

Die E-Ray Corvette entspricht optisch weitestgehend der Z06, wobei allerdings alle Karosserieanbauteile in Wagenfarbe gehalten sind. Dazu gibt es einen E-Ray-Schriftzug auf den Flanken und auf den Lufteinlässen vor den Hinterrädern. Den Namen E-Ray hatte sich GM bereits frühzeitig schützen lassen, passend zum traditionsreichen Beinamen Stingray. Wie bei diesem Modell arbeitet auch in der E-Ray der 6,2 Liter große V8-LT2-Motor, der 502 DIN-PS entwickelt. An der Vorderachse kommt beim E-Ray ein Elektromotor zum Einsatz, der mit weiteren 162 DIN-PS zum Konzert beiträgt. 170 Newtonmeter Drehmoment steuert die E-Maschine zu den 637 Nm des V8-Motors bei. 655 PS nach der US-SAE-Norm beträgt die Systemleistung der Corvette E-Ray, das entspricht 664 PS im metrischen System. Chevrolet nennt eine Beschleunigungszeit von 2,5 Sekunden für die 0 – 60 mph (0 – 96 km/h) sowie eine Zeit von 10,5 Sekunden für die Viertelmeile mit stehendem Start.

Chevrolet eAWD Corvette E-Ray (2023)
Chevrolet
Kommandozentrale mit Zusatzfunktionen für den teilelektrischen Antrieb. Die Traktionsbatterie wurde zwischen den Sitzen untergebracht.

Als neues Fahrprogramm bekommt die teilelektrische Vette den "Stealth Modus". Der hört sich grimmiger an, als er tatsächlich ist, sondern soll in erster Linie dazu dienen, sich bei der frühmorgendlichen Abfahrt lautlos aus der Wohnsiedlung zu schleichen. Der rein elektrische Antrieb funktioniert dabei bis maximal 45 mph (72 km/h), bevor der Achtzylinder losbellt. Weitere Strecken unter Strom wird es dabei nicht geben. Die Lithium-Ionen-Batterie hat eine Kapazität von 1,9 kWh, was nur für wenige Kilometer reichen wird. Sie ist zwischen den Sitzen untergebracht. Die Batterie kann nicht von außen aufgeladen werden und bezieht ihren Strom ausschließlich über Rekuperation und die Generatorleistung des Verbrenners. Es gibt allerdings eine spezielle Einstellung, um den Akku forciert aufzuladen.

Chevrolet Corvette Z06
Neuheiten

Die Corvette E-Ray bekommt als Serienausstattung eine Karbon-Bremsanlage von Brembo und wahlweise 20 oder 21 Zoll große Räder mit Michelin Pilot Sport Bereifung. Michelin Pilot Sport 4S Sommerreifen sind mit einem optionalen Performance-Paket erhältlich. Es gibt mehrere Optionen für die Innenraum-Gestaltung zur Auswahl, darunter zwei Kohlefaser-Ausstattungspakete, drei Sitzoptionen sowie sieben Innenfarben. Für die Lackierung stehen 14 Außenfarben zur Verfügung, darunter neu für das 2024er Modelljahr Riptide Blue und Seawolf Gray.

Auch als Cabrio, ab 104.295 Dollar

Preise hat Chevrolet schon verkündet und dabei auch verraten, dass es eine Cabrio-Version der Corvette E-Ray geben wird. Mit 104.295 US-Dollar für das Coupé (aktuell rund 96.420 Euro) und 111.295 US-Dollar (ca. 102.900 Euro) für das Cabrio bleibt Chevrolet im bereits erwarteten Rahmen. Die Auslieferungen sind für Mitte des Jahres angekündigt.

Zora als Top-Hybrid

In Sachen Hybridisierung ist mit der Corvette E-Ray jedoch noch nicht Schluss. Hinter dem Codenamen Zora verbirgt sich das Top-Modell mit 5,5-Liter-V8-Biturbo und Hybrid-Unterstützung. Mit diesem Package soll die 1.000-PS-Marke geknackt werden, als maximales Drehmoment stehen über 1.350 Nm parat. Eine Nummer kleiner und ohne Hybridisierung rangiert dann die 850 PS starke Corvette ZR1 mit 1.120 Nm Drehmoment aus dem gleichen 5,5-Liter-V8. Und klar ist auch: Irgendwann kommt die C8 mit reinem Elektroantrieb.

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Fazit

Mit der E-Ray geht Chevrolet bei der Corvette einen ersten Schritt in Richtung E-Mobilität. Der bekannte Mittelmotor-V8 wird dabei mit einem separaten E-Motor an der Veroderachse verbandelt. Damit gibt es nicht nur erstmals eine elektrifizierte Corvette, sondern auch zum ersten Mal eine mit Allradantrieb. Und es kommt noch "schlimmer": Der Corvette E-Ray folgen eine 1.000 PS starke Zora-Corvette und dann ein rein elektrisches Modell.

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