Erlkönig Chevrolet Corvette E-Ray Stefan Baldauf
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Corvette E-Ray (2023): Hybrid-Sportwagen mit 650 PS erwischt

Neue Corvette E-Ray (2023) Hybrid-Sportwagen mit 650 PS erwischt

Chevrolet arbeitet an weiteren Corvette-Versionen, im US-Bundesstaat Michigan wurde nun die Corvette E-Ray abgeschossen. Gleich mehrere Hybrid-Sportwagen testen GM-Testingenieuren zusammen mit einem Acura NSX.

Seit Anfang 2020 ist die Corvette C8 in der achten Generation am Start, und als wäre die Verwandlung zum Mittelmotor-Sportwagen nicht schon genug, so wird es ab 2023 die C8 auch noch als Hybrid-Supersportwagen geben. Aber auch dieses Modell ist nur ein weiterer Schritt hin zur komplett elektrischen Corvette.

Bis rund 60 Sachen rein elektrisch

Doch bleiben wir im Hier und Jetzt. Die Marke hat sich vor einigen Monaten den Namen "E-Ray" schützen lassen, passend zum traditionsreichen Beinamen Stingray. Wie bei diesem Modell arbeitet auch im E-Ray der 6,2 Liter große V8-LT2-Motor, der 495 PS entwickelt. Im Zusammenspiel mit einer elektrischen Vorderachse mit zwei E-Motoren, soll die Corvette E-Ray auf eine Systemleistung von 650 PS kommen. Das System der elektrischen Vorderachse in Verbindung mit einem Mittelmotor ist vom Ferrari SF90 bekannt, bei dem zwei E-Motoren die Vorderachse antreiben und eine weitere E-Maschine zwischen V8 und Getriebe platziert ist.

Der Achtender wirkt auf die Hinterachse und stellt als Hybrid-System den Allradantrieb dar. Im rein elektrischen Modus bis rund 60 km/h werden beim E-Ray ausschließlich die vorderen Räder angetrieben. Erst später übernimmt der Achtzylinder. Die Motorenkraft wird über ein Doppelkupplungsgetriebe von Tremec sortiert. Der Spurt von Null auf 100 km/h soll in rund zwei Sekunden erfolgen.

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E-Ray kostet rund 100.000 US-Dollar

Unklar ist noch, wo GM die Akkus unterbringt, vermutlich sind sie im vorderen Kofferraum untergebracht, wodurch der E-Ray massiv an Gepäckvolumen einbüßt. Ebenso unklar ist es, ob es sich bei dem E-Ray um einen Hybrid oder Plug-in-Hybriden handelt.

Klar ist indes, der E-Ray ersetzt den Grand Sport und positioniert sich nur knapp unterhalb der kommenden Corvette Z06. Von ihr übernimmt das Modell die breite Karosserie sowie die ähnliche Frontschürze. Allerdings zieren spezielle Aeroräder die Radhäuser, während auf einen Spoiler am Heck verzichtet wird. Zum Marktstart 2023 dürfte der E-Ray für etwas mehr als 100.000 US-Dollar in den USA an den Start gehen. Auch weitere Märkte erhalten das Modell, das auch in einer Rechtslenkerversion angeboten wird.

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Zora als Top-Hybrid

In Sachen Hybridisierung ist mit der Corvette E-Ray jedoch noch nicht Schluss. Unter dem Codenamen Zora verbirgt sich das Top-Modell mit 5,5-Liter-V8-Biturbo und Hybridunterstützung. Mit diesem Package soll die 1.000-PS-Marke geknackt werden, als maximales Drehmoment stehen über 1.350 Nm parat. Eine Nummer kleiner und ohne Hybridisierung rangiert dann die 850 PS starke Corvette ZR1 mit 1.120 Nm Drehmoment aus dem gleichen 5,5-Liter-V8.

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Fazit

Mit dem E-Ray geht Chevrolet bei der Corvette einen ersten Schritt in Richtung E-Mobilität. Zunächst ist der 6,2-Liter-V8 als Mittelmotor mit einer elektrischen Vorderachse gekoppelt. Damit gibt es nicht nur erstmals eine elektrifizierte Corvette sondern auch zum ersten Mal eine mit Allradantrieb. Und es kommt noch "schlimmer", der Corvette E-Ray folgt eine 1.000 PS starke Zora-Corvette und dann ein rein elektrisches Modell.

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