04/2021, Seat Ibiza Facelift 2021 Seat Deutschland GmbH
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04/2021, Seat Ibiza Facelift 2021 16 Bilder

Seat Ibiza Facelift (2021): Kleinwagen vor allem innen aufgefrischt

Seat Ibiza Facelift (2021) Kleinwagen vor allem innen aufgefrischt

Seat enthüllt die Facelift-Version des Ibiza. Diese weist leichte Design-Änderungen an Front und Heck sowie deutlich umfangreichere Modifikationen im Interieur auf.

Bereits seit vier Jahren steht der Ibiza in seiner aktuellen Darreichungsform bei den Seat-Händlern. Damit ist der Zeitpunkt gekommen für ein umfassendes Facelift. Zur Jahresmitte kommt der aufgefrischte Ibiza dann als 2022er Modelljahr an der Seite seines ebenfalls modernisierten SUV-Ablegers Arona auf den Markt.

Gar so umfassend wie beim Arona fallen die optischen Änderungen am spanischen Polo-Bruder nicht aus. Um genau zu sein, ändert sich an der Karosserie überhaupt nichts. Aufgefrischt präsentieren sich lediglich die Markenlogos im zweifarbigen Chrom-Finish und der nun in Schnörkelschrift auf der Heckklappe angebrachte Modell-Schriftzug. Hinzu kommen neue drei Felgen-Designs im 17- und 18-Zoll-Format und zwei neue Blautöne in der insgesamt neun Farben umfassenden Lack-Palette. Die formal beibehaltenen Leuchten arbeiten nun sowohl vorne als auch hinten ausnahmslos mit LED-Technik.

Vieles neu im Innenraum

Innen verfügt der Ibiza fortan über einen umgestalteten Instrumententräger mit Soft-Touch-Oberfläche, neue Sitzbezüge und anders gestaltete Lüftungsdüsen. Das Multifunktions-Lenkrad zeigt sich ebenfalls neu geformt und kann auf Wunsch mit Nappaleder ummantelt werden. Neben einer modifizierten Ambiente-Beleuchtung fällt vor allem der auf auf 8,25 (in der kleineren Version) oder gar 9,2 Zoll gewachsene Infotainment-Bildschirm auf, der sich nicht mehr bündig im Armaturenbrett befindet, sondern auf dieses aufgesetzt wird.

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Der neue Ibiza erhält im Zuge des Facelifts einen komplett neuen Innenraum.

Im Hintergrund arbeitet die neueste Generation des Volkswagen-Infotainment-Baukastens, die mehr Konnektivität, weitere Online-Dienste und eine verbesserte Sprachsteuerung mit sich bringt. Ganz Spanier, reagiert der Ibiza dabei auf die Ansprache "Hola Hola". Neben dem kabellosen Full-Link-Konnektivitäts-System sind ebenfalls Android Auto, Apple Carplay und zwei neue USB-C-Schnittstellen an Bord. Für das aufpreispflichtige, digitale sowie 10,25 Zoll große Cockpit gilt das bereits seit 2018. Von außen können sich die Besitzer per Seat-Connect-App über das Wohlbefinden ihres Autos informieren.

Verbesserte Assistenz-Systeme

Im Zuge der Modellpflege verbessert Seat die Sicherheits-Systeme des Ibiza. Der Kleinwagen erhält nun Volkswagens "Travel Assist", der durch das Zusammenwirken von Abstandsregel-Tempomat und Spurhalte-Assistent in bestimmten Situationen bis zu einem Tempo von 210 km/h semi-autonom fahren kann. Obendrein lässt sich der neue Ibiza mit einem Notbrems-Assistenten, einer Totwinkel- und Müdigkeits-Überwachung, Verkehrszeichen-Erkennung und einem Fernlicht-Assistenten ausrüsten.

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Das Design von Karosserie, Stoßfängern oder Leuchten ändert sich nicht.

Gar nichts ändert sich an der Antriebstechnik des weiterhin auf der MQB-A0-Plattform des Volkswagen-Konzerns basierenden Ibiza. Am unteren Ende der Motorenpalette siedelt sich ein Einliter-Saugmotor mit drei Zylindern, 80 PS und maximal 93 Newtonmetern an, der an ein manuelles Fünfgang-Getriebe gekoppelt wird. Darüber rangieren zwei Einliter-TSI-Varianten: Dessen 95 PS und höchstens 175 Newtonmeter starke Version gibt es ebenfalls nur mit Fünfgang-Schaltung, während der Ableger mit 110 PS und maximal 200 Newtonmetern wahlweise mit einem manuellen Sechsgang- oder einem siebenstufigen Doppelkupplungs-Getriebe verheiratet wird.

Weiterhin mit CNG-Antrieb erhältlich

Von einem Alleinstellungsmerkmal der MQB-A0-Kleinwagen aus dem Volkswagen-Konzern profitiert der Ibiza weiterhin, indem er über einen Erdgasantrieb verfügt. Als 1.0 TGI tankt er CNG-Kraftstoff, leistet 90 PS und liefert im Höchstfall 160 Newtonmeter. Die sportliche Speerspitze ist dagegen der vierzylindrige 1.5 TSI mit 150 PS und maximal 250 Newtonmetern. Hier sortiert stets das Direktschaltgetriebe die sieben Gänge.

Die Preise werden sich wohl im überschaubaren Rahmen nach oben verändern. Aktuell startet der Seat Ibiza mit 80-PS-Benziner bei 15.565 Euro. Die 95-PS-Version fängt bei 16.870 Euro an, während als nächstteurere Variante der ab 18.440 Euro erhältliche Erdgas-Ibiza folgt. Wer den 110 PS starken Dreizylinder-Turbo mit Sechsgang-Handschaltung kombiniert, zahlt mindestens 19.660 Euro; das Siebengang-DSG kostet 1.500 Euro extra. Der erst ab der sportlichen FR-Ausstattung erhältliche 1.5 TSI ist ab 24.890 Euro zu haben.

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Fazit

Seat macht den Ibiza fit für dessen zweite Lebenshälfte. Außen bleiben relevante Änderungen aus, während sich der Kleinwagen innen komplett überholt zeigt. Bei den Antrieben ändert sich nichts – im Gegensatz zu den elektronischen Assistenz-Systemen.

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