Ferrari FXX K Evo 2017 Ferrari
Ferrari FXX K Evo 2017
Ferrari FXX K Evo 2017
Ferrari FXX K Evo 2017
Ferrari FXX K Evo 2017 49 Bilder

Update für den Hybrid-Sportwagen Ferrari FXX K

1.050-PS-Hypercar jetzt auch als Evo

Ferrari hat mit dem Ferrari FXX K ein Hypercar für den ganz erlesenen Kundenkreis im Portfolio. Straßenzulassung? Fehlanzeige. Um den Spaß auf der Rennstrecke zu maximieren, gibt es den FXX K jetzt als Evo-Version.

Ferrari schöpft aus zahlreichen Rennserien von Formel 1 bis GT3 Erkenntnisse ab, und packt sie in die limitierte Hypercar-Sonderedition Ferrari FXX K Evo. Und was genau hat der italienische Sportwagen-Hersteller im Rennbetrieb gelernt? In Kürze: Es braucht mehr Abtrieb, eine neue Fahrwerksabstimmung, ein neues Lenkrad und einen größeren Bildschirm im Cockpit.

Ferrari FXX K Evo 2017
Ferrari
Der FXX K stammt vom Ferrari LaFerrari ab, verfügt nicht über eine Straßenzulassung und übertrifft als Evo-Version den Abtrieb des Stammzellenspenders um 75 Prozent.

Durch den mächtigen feststehenden Heckspoiler, Vortexgeneratoren, Flicks und Lufteinlässe erreicht der FXX K Evo einen 75 Prozent höheren Abtriebs-Koeffizienten, gegenüber dem LaFerrari. In Zahlen bedeutet das, dass der Renner bei Tempo 200 zusätzliche 640 Kilo auf den Asphalt drückt. Unter Topspeed sind es 830 Kilo Anpressdruck. Das Heck wurde in zusammenarbeit mit dem Ferrari Design-Center an die geänderten Luftströmungen angepasst, ebenso wie das Fahrwerk. Im Cockpit steht dem Piloten nun ein neues, von der Formel 1 inspiriertes Lenkrad zur Verfügung, in das auch die Bedienung für das KERS-System integriert wurde. Ferrari verspricht sich davon gesteigerte Ergonomie. Flankierend zu dieser Maßnahme misst der Infobildschirm rechts des Fahrers nun 6,5 Zoll und soll so besser ablesbar sein. Er liefert Informationen zu Rundenzeiten und diversen Fahrzeug-Parametern.

Die ersten Auftritte des Supersportwagens sind in der kommenden Saison der XX-Serie 2018/2019 zwischen März und Oktober geplant. Wenn Sie jetzt bereits einen Ferrari FXX K besitzen und denken „Mist, ich hätte den Evo auch gerne, habe aber keinen Platz mehr für einen zweiten Wagen in der Garage“, kein Problem. Den Evo gibt es nicht nur als Fahrzeug, sondern auch als Upgrade für bereits vorhandene FXX K. Wobei, in der heimischen Garage haben Sie den ja ohnehin nicht stehen, sondern bei Ferrari. Insofern können Sie es halten, wie Sie mögen.

Ferrari LaFerrari XX mit flotter Rundenzeit

Auch wenn es verlockend ist, der Ferrari FXX K wird nicht für den Kundensport eingesetzt und darf niemals die Konkurrenz an der Rennstrecke aufmischen. Bereits im April 2015 hatte unser Erlkönig-Jäger das Modell auf dem Nürburgring abgeschossen und handgestoppt 6:35 Minuten gemessen. Wenig später tauchte der Ferrari FXX K auf der Hausstrecke in Fiorano auf – deutlich leichter getarnt und schon mit dem auffälligem Spoilerwerk.

Ungehindert von Rennreglements oder Homologationsvorgaben wird Ferrari in den kommenden 2 Jahren ein Testprogramm u.a mit Kundentestfahrern durchführen. Dafür dürfen die Testkunden den Ferrari FXX K auch käuflich erwerben. Satte 2,5 Millionen zuzüglich Steuern stehen auf dem Kassenzettel – nur knapp 40 Exemplare werden gebaut. Der exklusive Kunden-Kreis darf sich über ein neues Fahrerlebnis freuen, denn schließlich arbeitet im Ferrari FXX K ein 6,3-Liter-V12-Motor mit 860 PS und ein E-Motor mit 190 PS. Als Systemleistung kommen beeindruckende 1.050 PS zusammen und ein maximales Drehmoment von 900 Nm. Neue Nockenwellen, ein von hydraulischen auf mechanische Stößel umgestellter Ventiltrieb sowie neugestaltete Ansaugrohre und ein verändertes Abgassystem ohne Schalldämpfer sorgen für den Leistungszuwachs.

Natürlich ist ein modifiziertes KERS an Bord, das der Fahrer über ein spezielles Manettino auf der Mittelkonsole einstellen kann. Vier Modi stehen bereit: „Qualify“ für volle Leistung über wenige Runden, „Long Run“ für eine optimale Leistungsentfaltung, „Manual Boost“ für das höchstmögliche Drehmoment und „Fast Charge“ für ein schnelles Aufladen der Batterie.

Neu-Ferrari-Pilot Sebastian Vettel konnte sich von den Qualitäten des Ferrari FXX K bereits überzeugen. Im Zuge eines Fotoshootings scheuchte der viermalige Formel 1-Weltmeister den Renner um die hauseigene Piste in Fiorano. Vettel hatte bei seiner Ausfahrt sichtlich Spaß, wie ein von den Italienern veröffentlichtes Video zeigt: „Mamma mia, geht das Ding ab. Wie die Feuerwehr“, so die Worte des Ferrari-Neuzugangs.

Sebastian Vettel - Ferrari FXX K - Rennstrecke
Vettel im Ferrari FXX K
1:46 Min.

Modifizierte Aerodynamik am Ferrari FXX K

Optisch orientiert sich der Ferrari FXX K am LaFerrari und zeigt sich mit einem Doppelprofil-Spoiler und einem große Splitter mit einer Öffnung in der Mitte. Diese Frontgestaltung mit diversen Elementen soll zusammen mit den neu gestalteten Seitenschwellern eine verbessere Aerodynamik insbesondere am Unterboden und für eine verbesserte Effizienz sorgen.

Auch am Heck hat sich Ferrari in Sachen Aerodynamik einiges einfallen lassen. Der Abschluss liegt höher und der bewegliche Spoiler ragt weiter – bis zu 60 mm – heraus. Eine vertikale Finne sowie zwei kleine Flügel übernehmen die Luftleitung. Dieses System optimiert den Abtrieb und erlaubt den Einsatz eines großvolumigen Heckdiffusors für den Luftablass vom Unterboden. Als Ergebnis der aerodynamischen Konfiguration steht ein um 50 % verbesserter Abtrieb bei der Einstellung für niedrigen Luftwiderstand, 30 % mehr sind es noch bei einer aggressiven Abtriebskonfiguration, was 540 Kilo bei 200 km/h entspricht.

Zur weiteren Verbesserung der Fahrdynamik kommen in den Pirelli-Slicks Sensoren für die Längs-, Lateral- und Radialbeschleunigung, sowie für die Temperatur und den Luftdruck zum Einsatz. Dank dieser Sensoren erhält u.a. das Traktionskontrollsystem wichtige Daten. Des Weiteren kann der Fahrer über das Manettino in fünf Einstellungen das E-Diff Diiferential, die F1 Trac-Traktionskontrolle sowie das Racing SSC (Side Slip Angle Control) und das ABS beeinflussen.

Technische Daten Ferrari FXX K

Ferrari FXX K
Max. Leistung: 1.050 PS
Max Drehmoment: > 900 Nm
Max. Leistung V12: 860 PS bei 9.200/min.
Max. Umdrehungen: 9.250/min.
Max Drehmoment V12: 140 kW (190 PS)
Motor-Typ: 65 Grad V12
Bohrung / Hub 94 x 75,2 mm
Gesamthubraum: 6.262 ccm
Spezifische Leistung: 137 PS/l
Länge: 4.896 mm
Breite: 2.051 mm
Höhe: 1.116 mm
Radstand: 2.650 mm
Verkehr Verkehr Ferrari F150 La Ferrari Ferrari La Ferrari ausverkauft Nix geht mehr beim Hybrid-Supersportler

Der neue Ferrari LaFerrari ist restlos ausverkauft, das bestätigte...

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