10/2018, Ferrari Monza SP2 Stefan Baldauf / Guido ten Brink
Ferrari 812 Monza SP 1 und Monza SP2
Ferrari Monza SP1
Ferrari Monza SP1
Ferrari Monza SP1 19 Bilder

Ferrari Monza SP1 und Monza SP2 (F176)

Limitierte Hardcore-Sportwagen auf 812-Basis

Ferrari legt zwei Sondermodelle auf Basis des Ferrari 812 auf. Im Rahmen eines exklusiven Kunden-Events wurden die beiden limitierten Sportwagen „Monza SP1“ und „Monza SP2“ präsentiert.

Der Fahrer sitzt in einem tropfenförmigen Monocoque mit schmalem Ledersportsitz. Vor ihm prangt das bekannte Sportlenkrad mit den „Manettino“-Lenkradschaltern über die ABS, ESP, aber auch Gaspedalkennlinien sowie das Fahrwerk durch den Fahrer individuell eingestellt werden können.

Ferrari Monza SP1

1:14 Min.

Monza SP1 als Einsitzer

Ferrari 812 Monza SP 1 und Monza SP2
auto motor und sport
Unter der Carbon-Haube versteckt sich der Frontmotor mit 810 PS.

Der Fahrer des Monza SP1 sitzt ohne Windschutzscheibe voll im Fahrtwind, während sich hinter ihm ein Airdome samt Überrollbügel im farblich abgesetzten Gelb auftürmt. Die Beifahrerseite ist komplett unter eine Abdeckung versteckt. Ansonsten zeigt sich das Modell mit kräftig ausgestellten Radkästen, schmalen eckigen Scheinwerfereinheiten sowie aerodynamisch optimierten kleinen Seitenspiegeln.

In der Heckansicht sind die aufragenden Kotflügel sehr gut zu erkennen. Eine schmale Abrisskante beschirmt das umlaufende Leuchtenband des Sportwagens. Zwei doppelflutige Auspuffendrohre flankieren einen Diffusor im unteren Bereich der Schürze.

Monza SP2 mit kleiner Windschutzscheibe

Beim Ferrari Monza SP2 dürfen zwei Insassen nahezu ungefiltert den Fahrtwind spüren – lediglich auf der Beifahrerseite ist ein kleines Windschild angebracht. Die Piloten sitzen ebenfalls auf schmalen Sportsitzen in Leder mit integrierten Kopfstützen und werden von Dreipunktgurten gesichert. Hinter ihnen ragen zwei Airdomes auf.

Ferrari Monza SP1
Ferrari
Das Heck des Monza SP2 zeigt sich mit dem schmalen Leuchtenband und den kräftigen Kotflügeln.

Zwischen ihnen verläuft im Schulterbereich ein breiter Steg, darunter hat Ferrari die dem Fahrer zugewandte Mittelkonsole mit zahlreichen Schalter und Schlüsselfach untergebracht. Übrigens: Die Türen der beiden Modelle öffnen sich nach oben.

V12-Motor mit 810 PS

In Sachen Motorisierung bedienen sich die beiden Modelle beim 812. So kommt unter den Carbon-Motorhauben ein V12-Motor mit 6,5 Litern Hubraum und 810 PS zum Einsatz. Damit leisten die beiden Editionen 10 PS mehr als ihr Plattformspender. Ein Doppelkupplungsgetriebe schaufelt 719 Nm Drehmoment auf die Hinterräder. Der Spurt von Null auf 100 km/h soll in 2,0 Sekunden erfolgen, 200 km/h liegen nach 7,89 Sekunden. Über 300 km/h sind Monza SP1 und Monza SP2 schnell, aber lediglich 1.500 bzw. 1.520 (SP2) Kilogramm schwer.

Ferrari Monza SP1 und SP2 sind die ersten Sondermodell der neue limitierten Fahrzeuglinie „Icona“, die Ferrari in Anlehnung an Modelle aus den 50er Jahren mit heutiger Technik auflegt. Die beiden „Barchetta“-Ferrari erinnern an den 166 MM von 1948 sowie den 750 und 860 Monza und sind für besondere Kunden und Sammler vorbehalten. Über Preise gibt es keine Informationen.

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