SPERRFRIST 27.05.20 01:00 Uhr Porsche / Patrick Lang
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Supercup-Ikone: Zweites Leben für den Porsche 962 C

Zweites Leben für den Porsche 962 C Scheunenfund im Porsche-Lager

Bei Porsche wurde ein ganz besonderer 962 C renoviert. Der historische Rennwagen stand jahrelang einfach im Lager herum, jetzt ist er wie neu.

Angesichts dieser Geschichte dürften Porsche-Fans ganz fiebrig werden, bei dem Gedanken daran, was in manchem Winkel des Werksgeländes noch so ungenutzt herumstehen mag. Sein Leben begann der 962 C, um den es hier geht, als Rennwagen in der Gruppe C. Vor 35 Jahren ist es Hans-Joachim Stuck, der am Steuer des Sportwagen-Prototyps das Doppelkupplungsgetriebe PDK im Renntempo erprobt und ganz nebenbei den ADAC Würth Supercup gewinnt. Danach wurde das Auto zum Aerodynamik-Testfahrzeug in Weissach und ging schließlich irgendwann in die Unternehmenssammlung über.

Armin Burger und Traugott Brecht aus der Abteilung "Historischer Motorsport" ist es zu verdanken, dass der kultige Rennwagen nun nicht nur entstaubt, sondern vollkommen neu belebt wurde. "Im Lager sind wir immer wieder an diesem Fahrzeug vorbeigegangen. Vor etwa eineinhalb Jahren haben wir dann beschlossen, ihn dort rauszuholen, nach Weissach zu überführen und mit den Arbeiten anzufangen", erinnert sich Burger. Im Prinzip also eine Art Scheunenfund im eigenen Haus.

SPERRFRIST 27.05.20 01:00 Uhr
Porsche
Armin Burger (links) und Traugott Brecht holen den 962 C aus seinem Dornröschenschlaf.

Original-Team, Original-Teile

Schon zu Beginn holt Burger den einstigen Livery-Designer Rob Powell und den damaligen Renningenieur Norbert Singer mit an Bord. Die beiden Zeitzeugen berichten nicht nur von der Konstruktion vor 35 Jahren, sondern legen selbst Hand an; Powell persönlich wirft den 962 C wieder in seine Rot-Gelbe Schale. Doch während das Team von damals mit Freuden unterstützt, müssen einzelne Bauteile, wie etwa die Zylinderköpfe, eigens neu hergestellt werden. Zumal die Technik des 962 C im Zuge seiner Restaurierung überarbeitet wird – den Unterboden baut das Team beispielsweise neu auf, nachdem die Anordnung der Kühler verändert wurde. Dazu kommen mehrere Karosserieanpassungen. Doch der Aufwand lohnt sich, und das Supercup-Siegerauto dreht heute auf dem Testgelände in Weissach wieder erste Runden.

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Porsche / Patrick Lang
Ein paar kleine Aktualisierungen hat der 962 im Zuge seiner Restauration erhalten.

Als Porsche den 962 im Jahr 1982 vorstellt, folgen die Zuffenhausener damit auch amerikanischem Reglement. Um an der IMSA-Rennserie teilnehmen zu dürfen, galt es den Vorgänger (Porsche 956) nämlich in zwei Punkten zu überarbeiten. Zur Vermeidung von Beinverletzungen war es notwendig, die Pedale hinter der Vorderachse anzubringen, was das Team um Norbert Singer einst durch eine Vorverlegung der Vorderachse und damit einhergehend einem verlängerten Radstand realisiert. Außerdem wird das Aluminium-Monocoque um einen Überrollkäfig aus Stahl ergänzt. Insgesamt entstehen zwischen 1984 und 1991 etwa 90 Exemplare des Porsche 962, die zusammen auf mehr als 50 Rennsiege und mehrere Meisterschaftstitel kommen. Im kommenden Jahr steht das Jubiläum "40 Jahre Gruppe C" an und im Zuge dessen, soll der nun restaurierte 962 C bei einigen Events ausgestellt werden und bei Fahrpräsentationen zum Einsatz kommen. Auch wenn der 680 PS starke Bolide von 1987 etwas jünger ist, als die Gruppe C an sich.

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Fazit

Da freut sich nicht nur Striezel Stuck: Der 962 C von 1987 erlebt seinen zweiten Frühling. Das Schöne dabei ist, dass anders als bei sonstigen Restaurations-Projekten aus diesem Segment, tatsächlich die Chance besteht, das Auto auch mal live und in Farbe zu sehen.

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