Cupra Formentor (2020)

SUV-Coupé als Plugin-Hybrid oder mit 310 PS

Ein Jahr nach der Studie zeigt sich der Cupra Formentor im Serienkleid. Das Design entspricht dem Concept Car. Kunden werden zwischen einem Plugin-Hybrid mit 245 PS und einem TSI-Benziner mit 310 PS und Allradantrieb wählen können.

Das SUV-Coupé ist das erste eigenständige Modell unter Cupra-Flagge, zu dem es kein Seat-Pendant gibt. Unterschiede zwischen der Studie aus 2019 und dem Serienmodell gibt es praktisch keine. Das Design des Cupra Formentor wirkt modern, lehnt sich aber auch sehr stark am ebenfalls neuen Leon an.

Länger als der Ateca

Beiden basieren auf der neuesten Ausführung des MQB (Modularer Querbaukasten). Der Cupra Formentor ist 4,45 Meter lang, 1,84 Meter breit und 1,51 Meter hoch. Damit überragt er den Ateca in der Länge um neun Zentimeter. Auch der Radstand fällt größer aus: 2,69 Meter beim Formentor (Ateca 2,64 Meter) versprechen viel Platz im Innenraum. 19-Zoll-Felgen sind beim neuen Cupra-Modell serienmäßig, dahinter steckt eine Bremsanlage von Brembo.

Innen zeigt der Cupra Formentor ein Cockpit, das er sich aus dem Teileregal des neuen Leon holt. Auch hier finden sich kaum Unterschiede zum letztjährigen Concept Car. Am Lenkrad prangen zwei Cupra-typische Knöpfe für den Motorstart (mit einem Gruß an Alfa Romeo) und die Einstellung von Fahrmodi.

Das Infotainmentsystem nutzt den MIB3 (Modularer Infotainmentbaukasten, dritte Generation) und verzichtet auf physische Knöpfe und Drehregler. Das Display auf der Mittelkonsole misst zehn Zoll in der Diagonale. Auch die Instrumente hinter dem Lenkrad sind digital animiert.

Topmodell mit 310 PS

2/2020, Cupra Leon 2020
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Für den Cupra Formentor stehen zwei Motorvarianten zur Wahl. Als Plugin-Hybrid kombiniert er einen 1.4 TSI-Benziner mit 150 PS und einen 100 kW (136 PS) starken Elektromotor. Die Systemleistung der elektrifizierten Version liegt bei 180 kW / 245 PS, das Drehmoment bei 400 Nm. 50 Kilometer soll der Cupra Formentor Plugin-Hybrid elektrisch zurücklegen können, bevor die 13 kWh große Lithium-Ionen-Batterie leer ist. Dieser Antrieb kommt auch im neuen Leon Cupra. Die reine Verbrenneralternative des Formentor ist ebenfalls aus dem Leon bekannt.

Bei ihr arbeitet ein 2.0 TSI mit 310 PS unter der Motorhaube, der alle vier Räder antreibt. Beide Versionen kommen stets mit DSG-Doppelkupplungsgetriebe. Der Plugin-Hybrid hat sechs Gänge, der Benziner nutzt sieben Stufen zur Kraftübertragung. Ein klassischer Wählhebel im Cockpit entfällt, da die Befehle mit „Shift by wire“ elektronisch übertragen werden.

Preise und nähere Details zu den Fahrleistungen des Cupra Formentor werden noch nicht genannt. Das erste eigene Cupra-Modell wird im Herbst 2020 zu den Händlern kommen.

Fazit

Der Cupra Formentor bleibt ganz nah an der Studie und lehnt sich auch stark am neuen Leon an. Ihm und vor allem dem Cupra Ateca wird das SUV-Coupé einige Kunden streitig machen. Ob eine derart starke, interne Rivalität der jungen Marke guttut?

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