VW ID. Software 3.0 Volkswagen
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VW ID.Software 3.0: Gratis-Update, 12 Stunden Download

Neue VW ID.Software 3.0 Hilfreiche OTA-Updates, aber keine Innovationen

VW rüstet auf: Die neue kostenlose ID.Software 3.0 macht alle ID-Bestandsfahrzeuge besser. Echte Innovationen gibt's aber nur mit neuen Sonsoren in neuen Autos.

Volkswagen hält das Tempo in Sachen Software weiter hoch. Ganz neu ist die so genannte "ID.Software 3.0", die ab dem zweiten zweiten Quartal 2022 per Over-the-Air-Update (OTA) für alle bereits ausgelieferten ID-Modelle zur Verfügung gestellt wird. Der Roll-out erfolgt in zwei Paketen, wobei die Installation des ersten Daten-Pakets laut Volkswagen rund 7,5 Stunden in Anspruch nehmen wird, das zweite Paket dauert dann nochmal gut 4,5 Stunden. Neu produzierte Fahrzeuge bekommen die ID.Software 3.0 ab sofort direkt ab Werk mit auf den Weg.

Mit der neuen Software debütieren auch zwei komplett neue Assistenten, deren Einsatz an neue Hardware (zwei Radar-Sensoren am Heck und seitliche Ultraschall-Sensoren) geknüpft ist: Der Travel Assist mit Schwarmdaten erlaubt automatische Spurwechsel auf der Autobahn und kann auch auf Landstraßen ohne Mittelmarkierung sicher nach Level 2 fahren, der ebenfalls ab sofort zubuchbare Park Pilot Plus kommt mit einer Memory-Funktion für Parkvorgänge. Unabhängig von den gebuchten Optionen profitieren alle Bestandskunden von Optimierungen der Sprachbedienung, einer verbesserten Ladeleistung (77-kWh-Batterie mit bis zu max. 135 kW Leistung), dem überarbeiteten E-Routenplaner fürs Navi. sowie neue Anzeigen für das Head-up-Display mit Augmented Reality-Technik. Detailverbesserung, aber im Alltag hilfreich: Die neue Kachel fürs Lademenü auf der obersten Bedienebene. "Wir stehen über den ID. Drivers Club im engen Austausch mit unseren Kunden – viele haben sich beispielsweise die Prozentangabe gewünscht, also haben wir sie realisiert", sagt Silke Bagschik, CMO der Projekteinheit ID. Digital und Leiterin Vertrieb und Marketing der Baureihe e-Mobility.

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Die neue Elektroauto-Routenplanung erstellt für lange Strecken die optimale Multistopp-Routenplanung, mit der das Auto möglichst schnell ans Ziel kommt.

Navigation mit besserer Ladeplanung

Die neue Elektroauto-Routenplanung erstellt für lange Strecken die optimale Multistopp-Routenplanung, mit der das Auto möglichst schnell ans Ziel kommt. Dabei bezieht sie Verkehrs- und Streckendaten ebenso wie den gewünschten Ladezustand der Batterie am Ziel und Zwischenziel ein. Die Bewertung der Ladestopps erfolgt dynamisch und richtet sich nach der Leistung der Säulen. Im Ergebnis kann die Routenplanung zwei kurze Ladevorgänge mit hoher Leistung statt eines einzigen langen mit niedriger Leistung vorschlagen. Zusätzlich kann das überabeitete Navigationssystem das Fahrzeug fahrstreifengenau positionieren und so auf Autobahnkreuzen und -abfahrten den rechtzeitigen Wechsel des Fahrstreifens empfehlen. Das optionale Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion wird um zusätzliche Anzeigen im Fernbereich erweitert: Neben der Anzeige des optionalen assistierten Spurwechsels des "Travel Assists" zeigt es auch neue Symbole wie Kreisverkehre und Distanzangaben zum Fahrtziel an. Eine neuer Modus zur Schonung der Batterie kann nicht nur den Ladestand SOC nach oben auf 80 Prozent begrenzen, sondern gibt auch Temperaturhinweise zur Vorkonditionierung des Akkus. Die Überarbeitete Sprachbedienung erkennt laut Volkswagen jetzt etwa 95 Prozent aller gesprochenen Befehle. Die Sprachbedienung ist auf dem deutschen Markt in allen ID. Modellen verfügbar, wenn der Dienst We Connect Plus freigeschaltet ist.

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Automatische Spurwechsel

Die neuen Funktionen, die mit der ID.Software 3.0 debütieren, sind an zusätzliche Sensoren gekoppelt und stehen deshalb nur bei neuen Modellen und nicht per Software-Update für ältere Autos zur Verfügung. Dazu gehört auch der neue "Travel Assist mit Schwarmdaten". Der sammelt Daten von gut 50.000 VW-Modellen (MQB- und MEB-Basis) und nutzt die Erkenntnisse, um das Fahrzeug beim assistierten Fahren besser in der Spur zu halten. Auf Landstraßen ohne mittlere Fahrbahnmarkierung hilft das System zum Beispiel, das Fahrzeug eher am rechten Straßenrand zu halten, als in der Mitte. Neu ist auch der automatisierte Spurwechsel, der beim Wechseln der Fahrspur hilft. Er nutzt die zusätzlichen zwei Radar-Sensoren im Heck sowie die seitlichen Ultraschall-Sensoren und ist auf der Autobahn ab 90 km/h verfügbar. Wenn aktiviert, wird der Spurwechsel durch einen Blinker-Tip begonnen und ausgeführt.

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Der ebenfalls neu verfügbare Park Assist Plus kann nach Aktivierung einen Parkplatz suchen (bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h bei Längsparklücken und bis 20 km/h bei Querparklücken) und das jeweilige Parkmanöver ausführen. Auf Wunsch parkt der Assistent selbstständig ein und übernimmt dabei die komplette Steuerung des Autos inklusive Lenken, Beschleunigen und Bremsen.

Parken mit Memory-Funktion

Der ebenfalls neu verfügbare Park Assist Plus kann nach Aktivierung einen Parkplatz suchen (bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h bei Längsparklücken und bis 20 km/h bei Querparklücken) und das jeweilige Parkmanöver ausführen. Auf Wunsch parkt der Assistent selbstständig mithilfe der Umfeldsensoren ein und übernimmt dabei die komplette Steuerung des Autos inklusive Lenken, Beschleunigen und Bremsen. Die neue Memoryfunktion speichert bis zu fünf maximal 50 Meter lange Routen, die vorher mit maximal 40 km/h befahren wurden. Damit lässt sich zum Beispiel das Ausparken aus der heimatlichen Garage einspeichern und wieder abrufen. Das Auto fährt dann die Strecke autonom. Dafür muss der Fahrer aber im Auto sitzen.

Fazit

Die ID.Software 3.0 musste für alle ID-Kunden lange als erstrebenswerter Idealzustand für sämtliche bis dahin erfolgten Updates (zuletzt auf Version 2.3) herhalten, jetzt ist die von Grund auf neu entwickelte Software fertig und soll sämtliche Software-Baustellen schließen. Vorher müssen die Kunden aber noch ein gut 12 Stunden dauerndes Update hinter sich bringen. Spannend sind die neuen Funktionen des Travel Assist sowie des Parkassistenten, für die es aber leider neue Hardware, bzw. neue Sensoren braucht. Diese können Stand heute nicht nachgerüstet werden, stehen den Bestandskunden also nicht zur Verfügung.

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