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Bloch erklärt: 8 Irrtümer zur Starter-Batterie

Bloch erklärt: Batterie-Mythen Die 8 größten Irrtümer zur Starter-Batterie

Vom falschen Ladekabel über falsche Spannungen bis hin zu explodierenden Akkus: Alex Bloch erklärt die 8 größten Irrtümer zur Starter-Batterie.

Dank Wilhelm Josef Sinsteden gibt es seit 1854 Bleiakkumulatoren. 33 Jahre später gründete Adolph Müller die erste Akkumulatorenfabrik Deutschlands, aus der sich später VARTA (Akronym für: Vertrieb, Aufladung, Reparatur transportabler Akkumulatoren) entwickelte. Warum solch eine Jahrhunderte alte Technologie noch heute spannend ist? Weil sie bis heute topaktuell ist. Wir fahren mit modernsten Autos durch die Gegend, diskutieren über Lithium-Ionen-Akkus und trotzdem würde ohne genau diese alte Stromspeicher-Technologie der komplette Autoverkehr stillstehen. Und wie sich das für so ein hochwichtiges Bauteil gehört, haben sich um die Starter-Batterie im Laufe der Zeit reichlich Mythen gebildet.Wir klären heute die acht größten Irrtümer zur Starter-Batterie und geben Tipps zum Tausch und zur Starthilfe.

#1: Der Akku hat immer genau zwölf Volt Spannung

Falsch! Die Bezeichnung 12 Volt, die auf dem Akku zu lesen ist, gilt nur als eine ganz grobe Spannungseinteilung. Sie beschreibt jedoch nicht die exakte Spannung eines Akkus. Schon kleine Unterschiede haben an dieser Stelle große Auswirkungen. Ein vollgeladener Akku kann 12,7 Volt aufweisen. Sollte genau dieser Akku später 12,5 Volt haben, gilt dieser schon als nennenswert entladen.

#2: Moderne Autos haben keine Probleme mehr mit ihren Starter-Batterien

Falsch! Laut ADAC sind 2018 42 Prozent aller liegengebliebenen Fahrzeuge auf schwache oder defekte Starter-Batterien zurückzuführen. Somit belegt dieser Pannengrund den ersten Platz in der Pannenstatistik.

#3: Ein Elektroauto braucht keine Starter-Batterie

Falsch! Die Starter-Batterie schaltet die große Batterie ans Netz. Zudem verfügen die meisten Fahrzeuge über ein 12 Volt-Bordnetz und da ergibt es Sinn, wenn solch ein 12 Volt-Akku ebenfalls an Bord ist.

#4: Um moderne, wartungsfreie Batterien muss man sich nicht mehr kümmern

Falsch! Früher musste man destilliertes Wasser in Batterien nachfüllen. Heute nicht. Das zählt bereits als wartungsfrei. Allerdings muss man vor allem bei Kurzstreckenfahrzeugen schon noch ein wenig Zeit investieren, da sich die Batterie auf kurzen Strecken nicht mehr volllädt. Mindestens einmal im Jahr sollte man daher die Spannung messen und bei einem Wert um 12,5 Volt die Batterie mit einem externen Ladegerät wieder vollladen – oder eine längere Strecke fahren.

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Alex Bloch präsentiert die acht größten Irrtümer bei Starterbatterien.

#5: Beim Batteriewechsel müssen nur die Abmessungen und die Nenndaten stimmen

Falsch! Bei modernen Fahrzeugen wäre dies ein Kardinalfehler. Man muss darauf achten, ob das Fahrzeug zum Beispiel eine Start-Stopp-Automatik hat, da in diesem Falle wesentlich mehr Startzyklen zu erwarten sind.

#6: Wenn meine Batterie schlapp ist, kann ich sie mit einem alten Ladegerät laden

Falsch! Ein altes Ladegerät kann nicht nur die Starter-Batterie schädigen, die Aktion kann auch gefährlich sein. Ältere Ladegeräte sind meist nicht geregelt und können somit unter Umständen Batterien überladen.

#7: Wenn meine Starter-Batterie schlapp ist, kann ich sie problemlos tauschen

Falsch! Bei modernen Fahrzeugen können Fehlermeldungen auftauchen. Zudem muss oft die neue Batterie angelernt werden. In den meisten Fällen kann dieses Anlernen ausschließlich von einer Fachwerkstatt durchgeführt werden.

#8: Beim Starthilfe geben kann man keine großen Fehler machen

Falsch! Falsche Starthilfekabel und schlecht isolierte Klemmen sind nur zwei Stolperfallen. Gleichzeitig wäre es gut, wenn das Kabel über einen Überspannungsschutz verfügen würde. Ganz wichtig: Plus am Spenderfahrzeug-Akku als erstes anschließen. Danach Plus am Nehmerfahrzeug-Akku. Anschließend Minus an den Akku des Geberfahrzeugs, danach Minus an die Karosserie des Nehmerfahrzeugs. Das Abklemmen erfolgt in der umgekehrten Reihenfolge. Überblick: Fehler bei der Starthilfe vermeiden

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