Porsche Boeing Flugzeug Boeing
Porsche Boeing Flugzeug
Porsche Boeing Flugzeug
Porsche Boeing Flugzeug
Porsche Boeing Flugzeug 7 Bilder

Porsche lässt Flugzeug patentieren

Porsche lässt Flugzeug patentieren Taycan der Lüfte

Porsche hat zwei Patente für ein Flugzeugmodell eingereicht. Die nun öffentlich gewordenen Zeichnungen zeigen die Technik des autonomen Elektro-Senkrechtstarters.

Im Juli 2019 wurden die beiden Patente für ein Flugzeugmodell beim US-amerikanischen Patentamt unter den Nummer US 2020/0010209 A1 und US 2020/0009974 A1 als Aircraft (also übersetzt „Flugzeug“ ) sowie „Power supply for an aircraft and corresponding aircraft“ (Stromversorgung für ein Flugzeug) angemeldet.

Porsche- und Boeing-Team entwickeln Premium-Flieger

Entsprechende Zeichnungen aus der Patentschrift sind nun öffentlich geworden. Sie gleichen dem Modell, dass bei der Partnerschaft zwischen Porsche und dem Flugzeugbauer Boeing veröffentlicht wurden. Die beiden Partner in Zusammenarbeit mit der Boeing-Tochter Aurora Flight haben sich Ende 2019 darüber verständigt, den Markt für urbane Flugmobilität mit einem UAM (Urban Air Mobility) zu erschließen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde unterschrieben. „Im Rahmen der Zusammenarbeit befasst sich ein internationales Team mit den verschiedenen Aspekten von Urban Air Mobility. Dazu gehört es, das Potenzial des Marktes für Premium-Produkte zu analysieren und mögliche Anwendungsbereiche zu ermitteln“, heißt es.

Neue Mobilität: Toyota Woven City

1/2020, Toyota Woven City
1/2020, Toyota Woven City 1/2020, Toyota Woven City 1/2020, Toyota Woven City 1/2020, Toyota Woven City 8 Bilder

Das Fluggerät soll senkrecht starten und landen können. Ingenieure beider Unternehmen sowie der Porsche-Töchter Porsche Engineering Services GmbH und Studio F.A. Porsche arbeiten an der Umsetzung und dem Test des Prototyps.

Nurflügler mit faltbaren Tragflächen

Die Patent-Zeichnungen von Porsche zeigen ein Nurflügler-Design mit in das Tragwerk integriertem Rumpf, allerdings mit einer Heckflosse zur Stabilisierung. Die Tragflächen sind faltbar. Das Cockpit bietet Platz für zwei Personen. Als Antrieb erwägt Porsche offenbar vier in die Flügel eingelassene Mantelpropeller, je zwei links und rechts, von denen die hinteren beiden schwenkbar sind. Letztere sind damit für den Vortrieb im Horizontalflug verantwortlich und ermöglichen zugleich den sanften Übergang in den Schwebeflug für senkrechtes Starten und Landen.

Neue Mobilität: Hyundai und Uber mit Flug-Konzept

1/2020, Hyundai Uber CES 2020
1/2020, Hyundai Uber CES 2020 1/2020, Hyundai Uber CES 2020 1/2020, Hyundai Uber CES 2020 1/2020, Hyundai Uber CES 2020 6 Bilder

Damit die von den fest montierten Hubtriebwerken verursachten „Löcher“ in den Tragflächen im Horizontalflug nicht die Aerodynamik des Fluggeräts zerstören, will Porsche ein System von Lamellen einsetzen, dass über dem vorderen Rotorenpaar angebracht ist. Im Horizontalflug, wenn die Hubtriebwerke abgeschaltet sind, schließen sich die Lamellen und sollen so für einen sauberen Luftstrom über die Mantelpropeller hinweg sorgen. Geht das Flugtaxi dagegen in den Schwebeflug über, öffnen sie sich wieder, damit die Hubtriebwerke störungsfrei ihrer Arbeit nachgehen können.

Der elektrische Senkrechtstarter (electric vertical takeoff and landing (eVTOL)) kann autonom fliegen, aber auch von Piloten gesteuert werden.

Umfrage

879 Mal abgestimmt
Würden Sie mit einem pilotenlosen Fluggerät fliegen?
Klar, wenn das erlaubt ist, ist es auch sicher.
Nie, oben in der Luft möchte ich nicht allein der Technik vertrauen.
Porsche
Artikel 0 Tests 0 Baureihen 0 Videos 0
Alles über Porsche