ADAC-Sommerreifentest 225/50 R17: Diesen Reifen müssen Sie kaufen!

ADAC-Sommerreifentest 225/50 R17
Diesen Reifen müssen Sie kaufen!

ArtikeldatumVeröffentlicht am 24.02.2026
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Reifenkauf
Foto: LuckyBusiness via Getty Images

Drei weitere Sommerreifen erhalten das ADAC-Prädikat "gut", drei Modelle gelten als "nicht empfehlenswert". Der Autoclub prüfte insgesamt 16 Sommerreifen für Mittelklassefahrzeuge. Dabei flossen in die Gesamtwertung die Fahrsicherheit mit 70 Prozent ein, Umweltkriterien wurden mit 30 Prozent berücksichtigt. Bewertet wurden unter anderem Bremswege, Handling, Aquaplaningverhalten, Laufleistung und Abrieb.

🏆Testsieger Continental Premium-Contact 7

 überragt bei der Fahrsicherheit (Bestnote) und bietet gute Umwelteigenschaften keine besonderen Schwächen

Prädikat: gut

Gesamtnote: 1,9

Der Continental Premium-Contact 7 erreicht bei der Detail-Bewertung in der Fahrsicherheit die Note 1,7. Auf trockener Fahrbahn kommt er auf 1,6, auf nasser Strecke auf 1,7. In der Umweltbilanz erzielt er 2,2.

Auf Rang zwei folgt der Pirelli Cinturato C3 mit der Gesamtnote 2,2. Er erreicht 2,3 auf trockener und 2,0 auf nasser Fahrbahn. Der Goodyear EfficientGrip Performance 2 belegt mit 2,3 Platz drei. Seine Umweltbilanz von 1,9 gehört zu den besten im Testfeld.

Im oberen Mittelfeld liegen Firestone Roadhawk 2 mit 2,6 sowie Falken Ziex ZE320 und Bridgestone Turanza 6 mit jeweils 2,7. Michelin Primacy 5, Maxxis Premitra HP6 und Kumho Ecsta HS52 folgen mit 2,8.

Große Unterschiede bei der Laufleistung

Der Großteil der getesteten Sommerreifen erreicht mindestens eine befriedigende Bewertung. Drei Modelle fallen jedoch deutlich ab. Der Lassa Revola erhält die Gesamtnote 3,6, der Leao Nova-Force Acro die Note 3,8 und der Linglong Sport Master die Note 4,2. Bei allen drei Reifen zeigen sich Schwächen in der Fahrsicherheit. Beim Leao und beim Linglong kommen eine schwache Umweltbilanz hinzu.

Der Linglong verdeutlicht die Spannweite der Ergebnisse im Test besonders deutlich. Auf nasser Fahrbahn erzielt er mit 1,5 die beste Einzelwertung aller geprüften Modelle. Auf trockener Strecke erreicht er hingegen nur 3,8. Diese Unterschiede wirken sich unmittelbar auf die Gesamtbewertung aus. Hinzu kommt die prognostizierte Laufleistung von 26.100 Kilometern, die im Testfeld den niedrigsten Wert darstellt. Zum Vergleich kommt der drittplatzierte Goodyear Efficient-Grip Performance 2 auf 57.800 Kilometer und damit auf mehr als die doppelte Laufleistung.

Hinweise zum Reifenkauf

Aus Sicht des ADAC zeigt der Test, dass einzelne Spitzenwerte nicht ausreichen, wenn andere Kernkriterien deutlich schwächer ausfallen. Entscheidend ist eine ausgewogene Gesamtleistung über alle Prüfbereiche hinweg. Das EU-Reifenlabel allein bietet dafür keine ausreichende Entscheidungsgrundlage, da es nur einzelne Eigenschaften abbildet. Zusätzlich empfiehlt der Autoclub, beim Kauf auf das Produktionsdatum zu achten. Maßgeblich ist die DOT-Nummer auf der Reifenflanke. Reifen sollten möglichst nicht älter als zwei Jahre sein.

Fazit