Benzin und Diesel auf Rekordhoch: Mit diesen Tricks können Sie 30 Prozent Sprit sparen

Benzin und Diesel auf Rekordhoch
Mit diesen Tricks können Sie 30 Prozent Sprit sparen

ArtikeldatumVeröffentlicht am 03.03.2026
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Was heißt das konkret? Wer 15.000 Kilometer im Jahr fährt und im Schnitt sieben Liter pro 100 Kilometer verbraucht, benötigt rund 1.050 Liter Kraftstoff. Bei zwei Euro pro Liter ergibt das 2.100 Euro im Jahr. Steigt der reale Verbrauch durch Tempo, Dachbox oder Stadtverkehr nur um einen Liter auf acht Liter pro 100 Kilometer, klettert die Jahresrechnung bereits auf 2.400 Euro. Das sind 300 Euro Unterschied – allein durch Fahrweise und Nutzung. Mit diesen Tipps reduzieren Sie Ihren Spritverbrauch.

Spritsparpotenzial 30 Prozent?

Keine einzelne Maßnahme erreicht diesen Wert allein. Entscheidend ist die Kombination. Wer Tempo reduziert, Luftwiderstand vermeidet, gleichmäßig fährt, unnötige Last entfernt und zusätzlich bewusst günstig tankt, senkt sowohl den Verbrauch als auch den gezahlten Literpreis. Das Einsparpotenzial ist besonders groß bei Fahrern, die häufig schnell unterwegs sind oder viele Kurzstrecken fahren.

1. Geschwindigkeit reduzieren

Der größte Hebel ist das Tempo. Der Luftwiderstand steigt mit zunehmender Geschwindigkeit stark an. Wer auf der Autobahn statt 140 km/h überwiegend 120 km/h fährt, kann je nach Fahrzeug rund zehn Prozent Kraftstoff einsparen. In unserem Beispiel wären das etwa 105 Liter im Jahr. Bei zwei Euro pro Liter entspricht das rund 210 Euro.

2. Gleichmäßig fahren

Häufiges starkes Beschleunigen und abruptes Bremsen erhöhen den Verbrauch besonders im Stadtverkehr. Wer vorausschauend fährt, früh vom Gas geht und im Gang rollen lässt, nutzt die Schubabschaltung moderner Motoren. Bereits fünf Prozent Einsparung bedeuten rund 52 Liter oder gut 100 Euro im Jahr.

3. Dachbox und Dachträger abbauen

Zusätzlicher Luftwiderstand kostet Kraftstoff. Eine Dachbox kann den Verbrauch im Alltag um zehn bis zwanzig Prozent erhöhen. Wer sie nach dem Urlaub demontiert, senkt den Jahresdurchschnitt deutlich. Selbst bei nur zehn Prozent Mehrverbrauch reden wir über mehr als 200 Euro zusätzlich pro Jahr.

4. Gewicht reduzieren

Dauerhaft mitgeführte Gegenstände summieren sich schnell. 100 Kilogramm Mehrgewicht können den Verbrauch um mehrere Zehntelliter pro 100 Kilometer steigern. Wer unnötige Last entfernt, spart je nach Nutzung zwei bis drei Prozent. Das entspricht in unserem Beispiel 40 bis 60 Euro jährlich.

5. Reifendruck prüfen

Zu niedriger Luftdruck erhöht den Rollwiderstand. Bereits geringe Abweichungen wirken sich auf den Verbrauch aus. Ein korrekt eingestellter Reifendruck spart ein bis zwei Prozent Kraftstoff, also rund 20 bis 40 Euro im Jahr.

6. Motor im Stand abschalten

Ein laufender Motor verbraucht Kraftstoff, ohne Strecke zu machen. Wer bei längeren Wartezeiten abschaltet, senkt vor allem im städtischen Pendelverkehr den Verbrauch spürbar. Dazu sollten Autofahrer das Start-Stopp-System nicht ausschalten.

7. Kurzstrecken bündeln

Ein kalter Motor benötigt deutlich mehr Kraftstoff. Mehrere kurze Fahrten treiben den Durchschnitt hoch. Wer Erledigungen zusammenlegt oder kurze Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt, senkt den Jahresverbrauch messbar.

8. Abseits der Autobahn tanken

Der Literpreis kann an Autobahntankstellen 15 bis 25 Cent höher liegen als wenige Kilometer entfernt. Bei einem 55-Liter-Tank sind das bis zu 14 Euro Unterschied pro Tankvorgang. Über das Jahr gerechnet summiert sich auch das auf einen dreistelligen Betrag.

9. Sprit-Preis-Apps nutzen

Um ein wenig die Kraftstoffkosten für die Urlaubsreise oder den Ausflug zu minimieren, sollten Autofahrer nach Möglichkeit die Schwankungen der Kraftstoffpreise im Tagesverlauf nutzen. Für eine aktuelle Übersicht bietet sich unsere kostenlose Spritpreis-App "mehr tanken" (Google Play-Store oder Apple App-Store) an, die die aktuellen Kraftstoffpreise, eine Preis-Prognose und günstige Tankstellen in der Nähe anzeigt. Dort finden auch E-Auto-Fahrer Ladepunkte und deren Preise.

Fazit