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Spritpreise während der Corona-Pandemie: So sparen Sie trotzdem

Günstig Tanken während der Corona-Pandemie So sparen sie mit niedrigen Spritpreisen doppelt

Obwohl die Öl-Staaten versuchen entgegen zu lenken, rauschen die Spritpreise weiter in den Keller. Warum das so ist, wie günstig Sie aktuell wirklich tanken können – und wo!

Corona-Shutdown in Deutschland. Reise- und Kontaktbeschränkungen haben nicht nur Auswirkungen auf die Wirtschaft und Privatleben, sondern auch auf die Spritpreise an den Tankstellen. Dort kennen die Preise seit Beginn der Corona-Pandemie nur noch einen Weg: in den Keller. Laut statistischem Bundesamt hat der Preis für den Liter Superbenzin (E5) seit Januar 2020 um 8 Cent nachgegeben, der Liter Diesel verbilligte sich gar um 13 Cent. Und das sind jeweils nur die Durchschnittspreise. Je nach Bundesland fallen die Preis-Differenzen noch deutlich gravierender aus!

Von 70 auf 20 Dollar

Laut ADAC ist der dramatische Preisverfall eine Folge der massiv eingebrochenen Rohölpreise. Die haben ihren Ursprung in der durch das Coronavirus ausgelösten weltweiten Krise. Es sind die aktuell geringe NAchfrage und die Furcht vor einer weltweiten Rezession, die die Rohölpreise in den Keller hat sinken lassen. Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent liegt aktuell nur noch bei knapp 20 Dollar (Stand 21.04.2020). Noch Anfang Januar kostete das 159 Liter große Ölfass beinahe 70 Dollar. Für manche Sorten drehte der Ölpreis an den Börsen sogar ins Minus – für die Abnahme von Öl bekommen Käufer also sogar noch Geld. Denn die LAger sind voll und die Nachfrage danach lässt die Preise für die Lagerung über den des Öls selbst steigen. Die Erdöl-Länder haben inzwischen mit der Begrenzung von Fördermengen reagiert, laut ADAC gibt es aber nach wie vor Potenzial für weitere Rückgänge.

Keinen Cent zu viel bezahlen: Spritpreis-Vergleich auf mehr-tanken.de

Diesel knapp über einem Euro

Natürlich ist auch die Nachfrage nach Sprit mit dem Verkehrsaufkommen gesunken - in Ländern mit Ausgangsbeschränkungen ist Autofahren nur noch zu bestimmten Zwecken erlaubt. Andererseits könnte sich Menschen, die in Bundesländern mit bloßen Kontaktbeschränkungen aktuell günstige Spritztouren gönnen. Statistiken des Spritpreis-Vergleichsportals mehr-tanken.de, das zur Motor Presse Stuttgart gehört, zeigen wie günstig das Tanken aktuell wirklich ist. Laut mehr-tanken.de liegt der Preis für einen Liter Diesel mit 1,085 Euro nur noch ganz knapp über der 1-Euro-Marke, den Liter Super (E5) gibt es für 1,17 Euro. Trotz der Tiefstpreise gilt: Wer sich auskennt, kann auch jetzt noch viel Geld sparen! Laut ADAC ist Kraftstoff nach wie vor morgens zwischen 6 und 8 Uhr teuer, hinzu kommt ein Zwischenhoch während der Mittagspause zwischen 12 und 13 Uhr. Wer dagegen zwischen 18 und 22 Uhr tankt, hat die Chance, zusätzliche Cent zu sparen.

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Fazit

In der aktuellen Situation noch genauer auf die aktuellen Spritpreise zu achten, macht Sinn. Viele Autofahrer haben durch Kurzarbeit oder andere Corona-Einflüsse weniger Geld zur Verfügung. Da nimmt man jeden Cent gerne mit! Spritvergleichs-Apps wie mehr-tanken.de helfen dabei. Wichtig für alle, die mit Öl heizen: Wer jetzt für den Winter Heizöl bunkert, kann im Vergleich zum Vorjahr extrem viel Geld sparen.

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